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Revolution - Praktische Überlegungen

Zunehmend viele erkennen die Notwendigkeit einer Revolution, aber sehr wenige erkennen deren Sinnlosigkeit ohne eine machbare Alternative. Betonung auf machbar.

Anders als viele meinen, ist eine Revolution im Sinne der Beseitigung der diktatura keineswegs unmöglich oder auch nur schwierig. Erheblich schwieriger dagegen, das nur als Randbemerkung, wäre die Beseitigung der Mächte hinter der diktatura.

Ein konkretes Beispiel: Die Liquidierung der Kanzlerin dürfte mit größenordnungsmäßig einer halben Million bis einer Million zu Buche schlagen. Für relativ wenig mehr, könnte man auch noch eine Handvoll weiterer Spitzenfunktionäre ausschalten. Betrachten wir zur Einordnung die Verluste zahlreicher Unternehmer durch die äusserst Russland-feindliche Politik der diktatura, so wäre ein solcher Anschlag für manche sogar finanziell attraktiv. Kurz, es ist absolut machbar, die diktatura zu köpfen.
Und nein, es wäre nicht nötig, alle zu liquidieren oder festzusetzen. Es würde völlig reichen, klare Zeichen zu setzen und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Würde man beispielsweise merkel, maas und gabriel liquidieren sowie einige wenige Leitfiguren der medien, so würde das völlig ausreichen. Die Gründe sind komplex, laufen aber im wesentlichen auf zwei Faktoren hinaus: Zum einen die akute Egomanie, Korruptheit und Sicherheit der “oberen zehntausend” und zum anderen, dass Lügen notwendig mit Geschlossenheit stehen oder fallen; Die Macht der diktatura liegt in ihrer Fähigkeit, geschlossen zu wirken und zu handeln und auch die gewünschte Pseudo-Realität geschlossen zu zeichnen.
Ein weiteres und unerlässliches Element wäre die gleichzeitige Verkündung eines Ultimatums, eines sehr einfachen und klaren Ultimatums wie “Dies war der Warnschuss. Von nun an gilt: Jeder journalist, jeder funktionär, jeder Amtsträger, der lügend und gegen das Volk handelt, hat sein Leben verwirkt.” Ich komme später noch weitergehend auf die Bedeutung dieses Elements zurück.

Ein Beispiel: Der “Justizminister” ruft ganz offen zur – akut illegalen! – Jagd auf die rechtsstaatlich demokratische Partei AfD auf. Der Grund dafür, dass er das tun kann, liegt in der Geschlossenheit, auch im Sinne von (Pseudo-)Schlüssigkeit des Systems. Andersdenkende werden ausgeblendet, unterdrückt, stigmatisiert und nur die Version der diktatura wird kommuniziert. So entsteht eine absurde Pseudo-Realität, in der eben jene, die nicht nur fortwährend illegal handeln, sondern sogar gröbstens grundgesetzwidrig, unter wohlklingenden und absolut hohlen demokratie und Rechtsstaat Phrasen die diktatorisch agierende diktatura als Norm etablieren.

Wie wir an Seehofer, aber auch an den exzessiven, ja teilweise hasserfüllten Reaktionen auf dessen Handeln gesehen haben, ist Geschlossenheit sowohl Grundlage als auch Achillesferse der diktatura. Wird sie durchbrochen oder gar nachhaltig gefährdet, fällt die diktatura.

Die oben angesprochenen Liquidationen würden übrigens *nicht* primär den Tod der Betreffenden zum Ziel haben; nicht deren Tod wäre entscheidend. Ihr Tod, genauer, der Beweis für die Fähigkeit, auch die am stärksten geschützten Funktionäre der diktatura liquidieren zu können, wäre nur insofern relevant, als damit die für eine Änderung nötige Drohkulisse aufgebaut wäre. Deren eigentliche und sehr nachhaltige Sprengkraft läge darin, dass dann *jedes* Rädchen im Gefüge der diktatura akut und glaubwürdig bedroht wäre.
Der maßgebliche Faktor dabei läge in der Motivation aller Beteiligten. Denn abgesehen von einigen sehr wenigen Leuten an der Spitze basiert das System ja auf Egomanie, Korruption und – wichtig – dem Umstand, völlig straffrei und unbehindert ganz eigene Interessen zu Lasten des Volkes verfolgen zu können. Kurz, es geht um einen deal – und dieser würde in seinen Grundfesten gestört. Der deal ist recht einfach: Der “journalist” verbreitet die Lügen der diktatura und macht dafür Karriere; der Polizist schützt die Feinde des Volkes und verprügelt die Bürger und steigt dafür auf und kann sein Häuschen finanzieren; der Bürgermeister belügt, verrät und verkauft seine Bürger und handelt gegen deren Interessen im Interesse der diktatura und darf im Gegenzug ein recht passabel bezahltes Rädchen im Machtgefüge sein, usw. Und alle – das ist entscheidend – leben und handeln straffrei und in Sicherheit. Was Recht ist, legt immerhin und vor allem allein die diktatura fest, wie wir spätestens aus der Zeit nach dem Verfassungsrichter Papier wissen.

Einige wenige gezielte Liquidationen würden dieses gesamte Gebilde ins Wanken bringen, weil sie die Grundlagen verändern würden, die Abertausend kleinen deals der Abertausend Rädchen. Und weil klar wäre, dass eine Gruppe, die die Möglichkeit hat, z.B. merkel zu liquidieren, mit Sicherheit auch die Möglichkeit hat, z.B. ard oder zdf Berufslügner, verräterische Bürgermeister usw. zu liquidieren.
Das aber ändert den zugrundeliegenden deal grundlegend. Bürger zu verkaufen und ins Unglück zu treiben ist das eine, aber das eigene Haus in Flammen oder die eigene Frau als Witwe befürchten zu müssen, ist ein ganz anderes Kaliber; da müsste die diktatura deutlich mehr bieten als sie kann, um da dagegen halten zu können.

Phase 2:

Die diktatura würde natürlich und notwendig tun, was jeder Despot tut: Mit Gewalt reagieren. Vor allem zweierlei würde geschehen. Zum einen würden die medien Tag und Nacht aus allen Rohren Propaganda betreiben. Zum anderen würden die Sicherheitsorgane noch offener erkennbar als schon derzeit den “Terroristen” den Krieg erklären und mit äusserster Härte gegen das Volk vorgehen.

Hier würde nun das in Phase 1 erklärte Ultimatum zum Tragen kommen. Allerdings würde man dazu intelligenterweise keine hochkarätigen Profis mehr einsetzen sondern “flüchtlinge” als Killer einsetzen. Zum einen wäre das ganz erheblich billiger, zum anderen und viel wichtiger, sind die bereits überall und aus allseits bekannten Gründen nur sehr schwer zu erfassen und zu kontrollieren und desweiteren und auch sehr wichtig, müsste die diktatura dann nolens volens gegen die “flüchtlinge” angehen. Aus der Sicht der diktatura wäre plötzlich jeder “flüchtling” ein potentieller Terrorist, der sie ganz persönlich killen könnte. Dieses Prinzip hat in Ländern wie Libyen und Syrien gut funktioniert, in denen die Staatsführer wirklich eine große Mehrheit hinter sich hatten; bei uns mit kaum als mehrheitlich gewählt zu bezeichnenden diktatura Puppen würde es noch besser funktionieren.

Neben dem Element, die “flüchtlinge” gegen die diktatura selbst zu richten, wäre im wesentlichen nur eines wichtig, nämlich eine gewisse Anzahl von kleineren und mittleren Rädchen der diktatura zu liquidieren und dabei immer auch eine klare Botschaft mitzuschicken, die auch die Schandtaten gegen das Volk erwähnen würden.
Also “Hr./Fr. XYZ wurde aufgrund eines Volksurteils zum Tode verurteilt, weil er/sie …” (gefährliche und volksfeindliche Lügen verbreitet hat, schändlich und schwerwiegend gegen die Interessen des deutschen Volkes gehandelt hat, etc.).

Der Grund hierfür läge darin, das komplette Räderwerk der diktatura zu zerschlagen. Nicht etwa, indem alle liquidiert werden; das wäre gar nicht nötig. Nein, einfach, indem genügend viele liquidiert werden, um alle in Zweifel und Panik zu treiben und vor allem dazu, sich gegen die diktatura und auf die Seite der Bürger zu stellen oder zumindest nicht mehr gegen sie.

So weit so einfach und hübsch. Allerdings steht in der Einleitung nicht umsonst der Begriff “Sinnlosigkeit”.

Es würde nämlich nichts ändern bzw. nur für recht kurze Zeit. Vor allem aus zwei Gründen.

Zum einen weil es nicht die entscheidende Macht hinter der diktatura treffen würde und zum anderen, weil es nicht den Dank Jahrzehnte langer Bemühungen äusserst fruchtbaren Boden der Korruption vernichten könnte.

(Nicht nur) in diesem Land gibt es Hunderttausende, die, teils korrupt, teils einfach dumm und willig und jedenfalls egoistisch, korrumpierbar waren. Dazu kommen noch Millionen Lehrer, diverse Beamte, Polizisten usw., die in und mit diesem System groß wurden und ohnehin nicht zu den großen Denkern gehören und einfach klaglos mitmachen und das als völlig normal empfinden.
Anders ausgedrückt: Eine Revolution würde die eigentliche Macht hinter der dann gefallenen diktatura lediglich eine Weile etwas ausbremsen. Das korrupte und/oder dumme Material für die nächste Maschinerie einer diktatura wäre reichlich vorhanden.

Nun gibt es ja einige, die daher fordern, den Kapitalismus abzuschaffen und/oder die schlimmsten Kapitalisten zu liquidieren oder dergleichen. Nett ausgedacht, aber aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht machbar.

Wenden wir einfach den Blick nach Russland, dem mit Abstand erfolgreichsten Modell der Wiederauferstehung eines Staates und Volkes.

Putin hat die oligarchen *nicht* geköpft. Nicht nur, weil ihm das anfangs gar nicht möglich war, sondern auch, weil er es (noch) nicht wollte und will.
Man mag das hassen und verteufeln, aber Fakt ist nun einmal, dass wir in einer globalen Welt leben und zwar in einer stark kapitalistisch geprägten. Kein Land und schon gar kein kleineres wie Deutschland kann sich dem einfach entziehen. Wie Versuche ausgehen, das zu tun, źeigt das Beispiel Nord-Korea.

Und noch ein Faktor ist immens wichtig: Die Bürger und deren Verfassung. Dies ist der Grund nicht nur dafür, dass man die diktatura (noch) nicht zerschlagen kann, sondern auch dafür, dass man den Kapitalismus nicht einfach per Beschlussfassung abschaffen kann.
Dieser Faktor war in Russland, wo eine große Mehrheit der Bürger noch den Kommunismus erlebt hatte, weit weniger kraftvoll – und dennoch konnte Putin nicht den Kapitalismus und nicht einmal den extrem ausgeprägten Raubkapitalismus einfach abschaffen.

So ist die Welt nicht, so ist die Natur nicht und so sind die Menschen nicht. In der Tat gehört diese Erkenntnis zum Wichtigsten, was aus der UDSSR zu lernen war. *Jedes* System für eine hinreichend große Gruppe Menschen braucht in eben diesen eine solide Basis. Die Infamie der dunklen zionistischen Mächte und die gewaltige Aufgabe für gute und kluge Staatslenker liegt eben darin, diese Basis in und bei den Menschen in den bestehenden, üblen Umständen aufbauen zu müssen.

Stellen wir uns zur Verdeutlichung ein geradezu absurd verträumt günstiges Beispiel vor. Stellen wir uns vor, Ausserirdische kämen, töteten alle miesen Staatsführer und Regierungen und flögen wieder weg. Hurra, merkel und Komplizen tot!
Nur: Was dann? Träumen wir also noch etwas weiter und lassen wir die Fee z.B. eine Dagmar Henn durch Zauberhand Bundeskanzlerin sein.

Und nun? Nichts, fast nichts.
Grund: Um wieder mit einer – auch im Hinblick auf Menschlichkeit und wirklich(!) soziales Verhalten – guten Ausbildung ausgestattete Bürger zu bekommen, bräuchten wir gute Lehrer und Professoren. Falls hier jemand keine näheren Kenntnisse dazu hat, so kann ich aus dem engeren persönlichen Umfeld berichten: An deutschen pädagogischen Fakultäten unterrichten weitgehend Leute, die meinem Eindruck nach völlig unfähig sind und sozusagen den akademischen Ausschuss als “Lehrer” produzieren. Konkretes Beispiel gefällig? Ich kenne eine durchaus namhafte pädagogik Professorin, deren Student(inn)en es – aus gutem Grund! – als oberste Priorität bei Examensarbeiten betrachten, die Arbeiten mit Deckblättern aus Tonpapier in einer hübschen Pastellfarbe und mit Wellenrand abzuliefern.

Will heissen: Wir müssten erst die zwei oder drei Hände voll an Professoren einsammeln, die zumindest nicht so akut verblödet und verseucht sind, dass man mit ihrer Hilfe eine neue Generation an künftigen Professoren ausbilden könnte, die dann, vielleicht in zehn Jahren, beginnen könnten, wieder brauchbare Lehrer auszubilden. Diese stünden dann in günstigenfalls 15 Jahren zur Verfügung, ihrerseits eine Generation von Bürgern auszubilden, die nicht von Anfang an verblödet, gehirngewaschen und indoktriniert wären.
Insgesamt reden wir da also günstigenfalls von 30 Jahren; realistisch sind wohl eher zwei Generationen. Und dann hätten wir gerade mal einen Grundstock!
Zum keineswegs zufälligen Vergleich: Auch umgedreht, nach dem WK2 brauchte man etwa zwei Generationen, um ein hinreichend verblödetes und indoktriniertes Volk zu schaffen. Wobei wir insofern Glück hatten, als die DDR ziemlich gegen Ende dieser Periode annektiert wurde und so plötzlich wieder Millionen recht klar denkender Deutscher vorhanden waren (die man allerdings zu erheblichen Teilen mit Mitteln der übelsten finanziellen Brutalität und Plünderung recht schnell gefügig machte).

Und so erklärt sich auch Putins überaus kluges Vorgehen. Er schlägt nie einfach zu; wenn er zuschlägt, dann hat er auch schon lange eine alternative Basis erarbeitet. Er weiss genau, dass er – und vor allem Russland – erbärmlich verloren hätten, wenn er einfach die oligarchen entmachtet und den Raubkapitalismus abzuschaffen versucht hätte. Stattdessen hat er erst an einer soliden Basis gearbeitet, zu der die Verbesserung des Lebensstandards gehörte, aber auch die Wiedererrichtung eines nationalen Bewusstseins und einer spirituellen Grundlage und vieles andere. Dabei, behaupte ich, war ihm immer klar, dass der Zeitpunkt kommen würde, da der westen ob der Gesundung und Blüte Russlands irritiert und nervös sein und zuschlagen würde. Man mag es unter “Judo” buchen und das ist auch sicher ein Element, vor allem aber hat Putin Russland in eine Lage versetzt, in der der Angriff auf Russland letztlich Russland dient, weil man nun die seriöse Industrie (statt nur die “Goldgrubenbetriebe”) aufbaut, wobei die nötige Kraft eben vom Angriff von aussen kommt (ähnlich wie im oben von mir geschilderten Szenario die “flüchtlinge” zum Problem der diktatura statt des Volkes gemacht werden).

Aber nochmal: Wirklich entscheidend sind die Bürger und also die Schaffung für diese gesunder und förderlicher Verhältnisse. Das ist die nonkonditionale Voraussetzung für die Befreiung von der Geissel des Raubkapitalismus.
Allerdings lässt sich Putins überaus kluge und gut fundierte Taktik nicht auf unser Land übertragen. Zum einen sind wir viel zu klein und zu rohstoffarm und zum anderen ist unser Land von der Pestilenz des ami Militärs verseucht. Es wird für unser Land keinen anderen Ausweg geben als entweder Hilfe von aussen, sprich Russland, oder aber der extreme Glückfall des rapiden Verreckens der usa.

Was uns an Optionen bleibt, ist beklagenswert wenig. Vor allem können – und sollten! – wir die diktatura in jeder denkbaren legalen(!) Weise bekämpfen, untergraben, schwächen und schädigen. Und, sehr wichtig, wir können und sollten unseren Beitrag dazu leisten, die wenigen im Lande, die nicht zu verschlafen, zu indoktriniert und zu verblödet sind, zu informieren und zum Denken anzuregen und anzuleiten.

Und einen ganz praktischen, konkreten Vorschlag habe ich noch, obwohl ich befürchte, dass die Zeit nicht mehr reichen wird:

Die AfD oder eine Bürgergruppe sollte eine website einrichten, an die man – anonym, aber mit Angabe des Wahllokals – ein Photo seines ausgefüllten Wahlzettels schicken kann.
Dies wäre erheblich schlagkräftiger als Umfragen oder Wahlbeobachter, weil diese Photos Beweise oder zumindest hinreichend solide Indikatoren im rechtlichen Sinne wären und es erlauben würden, die amtlichen Ergebnisse der AfD zumindest größenordnungsmäßig zu überprüfen.


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Nachtrag/Hinweis für neue Besucher:

Die blog Software ist bissl trottlig und zeigt die Komentare (und ich glaube auch die Kommentar-Möglichkeit) erstmal nicht an. Man muss dazu eigens ganz unten rechts (nach dem Ende des Artikels) auf “Комментарии” (Kommentare) klicken, dann lädt die Seite neu und mit Kommentaren und Kommentiermöglichkeit (man muss nochmal nach unten scrollen).


@темы: Politik

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Комментарии
2016-02-23 в 08:12 

Danke für diesen Artikel. Hierüber muß nachgedacht werden. (von mir)
Ein oder zwei mal darüber schlafen und dann erst meckern.#

Wolfgang

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2016-02-23 в 12:24 

Test.
Gruß tuc_tuc

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2016-02-23 в 13:23 

wer es nicht kennt:

pi-news.net

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2016-02-23 в 16:16 

(gelöscht)
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Ich sag ja nix bei einmal Werbung. Aber bitte keine Wiederholungen - Russophilus

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2016-02-23 в 16:40 

Tamas

Gute und fixe lösung.

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2016-02-23 в 16:49 

Ich werde es auch in Ruhe lesen, und mich dann äußern

Gallier

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2016-02-23 в 16:51 

Hallo Russophilus,
schön, dass Sie einen eigenen Blog haben. Mir ist es egal wo ich ihre super Kommentare lese. Hauptsache Sie machen weiter. Sie haben schon so vielen Menschen Zuversicht gegeben. Nur ni ht aufgeben. Zu afd hatte Ich einen Kommentar bei saker geschri eben, weil ich der Überzeugung bin, dass wir zurzeit keine andere Möglichkeit haben. Schade, dass es immer wieder Unstimmigkeiten gibt. Scheinen wohl alle ziemlich nervös zu sein. Ich hoffe sehr, dass wir unsere beruhigungspillen und Diskussionen hier auf diesem Blog kriegen bzw. finden.

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2016-02-23 в 17:11 

Ich habe eine Bitte:

Alle, die von drüben hierher kommen, sollen doch bitte ihren Namen von drüben hier verwenden/angeben. So weiss man gleich, mit wem mans zu tun hat.

Dankeschön - Russophilus

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2016-02-23 в 17:39 

Russophilus, ich finde ihre einstellung wunderbar. Sie sind wenigstens fähig nicht nur auf eine Ideologie zu bestehen sondern nach zu denken. Das wird in der heutigen Zeit gebraucht. Wir können nicht mehr am Alten hängen, es muss weiter gehen. Es ist nur schade, dass viele so verbohrt sind und auf Erfolge aus. Man muss auch mal einstecken können. Ich arbeite zurzeit für Menschen von einem anderen Kontinent. Wenn ich deren Einstellung und Verhalten sehe, macht mich das glücklich und auf der anderen Seite traurig, dass wir so verkommen in unseren werten..Das sind vermögende Menschen mit einem ausgesprochenen Intellekt aber sehr offen. Man kann mit ihnen philosophieren, was bei uns nicht mehr möglich ist. Eine nicht verdorbene Kultur. Traurig macht mich, dass wir, sollten wir unsere Werte wieder finden, Generationen vergehen, aber wir haben dafür gekämpft. Machen Sie weiter so und ignorieren die, die nicht mitmachen w o l l e n
Luise

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2016-02-23 в 18:41 

...gut gemacht Herr Russophilus !!!
Danke!
Tommy

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2016-02-23 в 19:33 

Mit Schrecken las ich heute Ihre Mitteilung, daß Sie keine Beiträge mehr auf dem saker schreiben werden. Wobei Ihre Gründe gut nachzuvollziehen sind. Und ich bin sehr froh und dankbar, daß Sie hier eine Bleibe gefunden haben für zukünftige Beiträge!

Ihre Informationen und Analysen sind mit weitem Abstand das Beste, was ich auf den von mir bevorzugten Seiten gelesen habe. Wie oft haben Sie mir gewisse Sorgen genommen! Dadurch konnte ich auch ettlichen anderen Leuten, oft im zufälligen Gespräch, eine Alternative zu deren Sorgen oder auch Ängsten über die derzeitige Situation anbieten. Ihre Sicht auf und Ihr Wissen über gewisse Hintergründe sind immer ein enormer Quell von neuem Wissen und Klarwerdung!

Z. B. vor einiger Zeit sprachen Sie den Vertrag zwischen Rußland und der Türkei von 1921 mit daraus folgenden möglichen Konsequenzen an. Und just beim Nachlesen von Nachrichten heute nach dem Urlaub las ich davon, daß bereits sowohl Duma-Abgeordnete aufgefordert haben, diesen Vertrag zu kündigen, als auch das Au8enministerium gegenwärtig den Vertrag, als auch die Möglichkeiten der weiteren Arbeit mit diesem Vertrag prüft.

Ich bin wirklich sehr dankbar, daß Sie hier weiterschreiben wollen!

lilith

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2016-02-23 в 19:38 

3 Vorschläge technischer Natur:
- könnte man das User-Interface zweisprachig gestalten (russisch und deutsch)?
- könnte man die Textbreite reduzieren oder die Schriftgröße leicht erhöhen, so dass die Zeilen nicht so lang werden? Liest sich dann besser.
- kann man für den Blog auch SSL einschalten? Das Zertifikat, dass die Domain www_diary_ru ausliefert, ist ein Wildcard-Zertifikat, d.h., es würde auch für die Subdomain russophilus_diary_ru nutzbar sein. Vermutlich muss man nur irgendwo einen Haken setzen, damit SSL unterstützt wird.

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2016-02-23 в 19:49 

Nein, leider nicht. Jedenfalls nicht, dass ich wüsste.

Schauen Sie, ich wollte etwas gleich nutzbares und möglichst in einem Land mit Meinungsfreit. Da bot sich das hier an.

- Das Interface ist wie es nunmal ist; da kann ich als normaler user rein gar nichts ändern.
- Die Schriftgröße können Sie in fast jedem Browser mit Strg-PlusTaste vergrößern
- SSL ist mir erst mal egal, aber wenn ich die tage mal Zeit finde dazu, werde ich mich kundig machen, ob sich da was einstellen lässt.

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2016-02-23 в 20:22 

Für mich sind ganz kleine Revolutionen, wenn der Konsument bei jeder Kaufentscheidung seiner Macht bisschen bewusst ist.

Zum Beispiel:
-Moeglichst simples Zeug ohne elektronischen Schnickschnack kaufen, und ohne eingebaute Obsoleszenz, und reparierbar…. es gibt Firmen, die haltbares Zeug verkaufen, z.B. manufaktum (auch haltbare Kleidung, Schuhe, viel öko, und viele andere Dinge).
-Nahrungsmittel möglichst Bio und/oder Regional. Keine Nahrung aus fernen Länder, da viele praktisch neokolonialisiert sind (Bananen, Kaffee, Kakao, Palmöl, Tee, Baumwolle etc., Ausnahmen evt. Fairtrade usw).
Keine Nahrung aus Z und Z-verbandelten Ländern kaufen.

Jetzt träume ich auch mal: Was waere, wenn ploetzlich durch ein Wunder der Großteil der Menschheit es so machen würde?

Würde sich die vielgepriesene Autoindustrie umstellen, wenn die Konsumenten auf einmal auf Simpel-Fahrzeuge und Oldtimer umsteigen? (Volvo: Früher sagte man sinngemäß in Schweden: Ein Auto für *ein* Leben, was auch stimmte, weil die alten Modelle sehr haltbar waren). Oder würden dann Gesetze erlassen (Sicherheit Umwelt bla bla bla), die Simpel-Fahrzeuge verhindern?

Müssten die Bauern in den ehemaligen Kolonien nun hungern, weil sie keine Bananen mehr in die Welt verkaufen können, oder würden sie ihr Land abwechslungsreich statt nur mit Monokulturen bewirtschaften, und sich dadurch selber ernähren können? Die Abhängigkeit von Weltmarktpreisen (und der Spekulation) wäre dann auch weg?

Wenn ich haltbare Kleidung aus Deutschland kaufe, nehme ich dann dem Chinesen, der 10 Stunden am Tag näht, die Arbeit weg? Oder könnte der Chinese nicht seinerseits haltbare Kleidung für sein Land nähen? Damit nach einem Jahr die Nähte nicht mehr aufgehen.

Es gibt unendliche viele Dinge, die man darüber schreiben kann.
Schön an dem Traum ist, dass sich viele Dinge, die mit dem Machtgefügen, Welthandel und dem Finanzsystem zusammenhängen, quasi -automatisch- regeln und/oder wegfallen würden.

tuc_tuc

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2016-02-23 в 20:34 

Vielen Dank für die rasche Antwort.

"...und möglichst in einem Land mit Meinungsfreiheit..."
Ja, leider ist es schon so weit gekommen in D, dass man sich diesbezüglich im Ausland umsehen muss.

Bzgl. Textbreite habe ich gerade bemerkt, dass das Layout hier nicht mit fixer Breite arbeitet, sondern von der eingestellten Browser-Breite abhängt. War mein Fehler. Wenn ich den Browser weit genug zusammenschiebe, liest es sich angenehm.

Bzgl. SSL - könnte mir vorstellen, dass sich manche User "wohler" fühlen, wenn man den verschiedenen Schnüfflern nicht jeden Klick auf dem Silbertablett serviert. Wäre auch ein kleines Puzzlestück des legalen Widerstandes.

Vielen Dank.

p.s.: das Interface meckert laufend (nun schon 3x trotz diverser Anpassungen), ich soll doch keine Links posten - oben im Text war/ist aber keinerlei Link enthalten. Irgendwie arbeitet diese Funktion nicht richtig. Das ist nervig.

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2016-02-23 в 20:36 

Es war offenbar ein Smiley (Doppelpunkt + runde Klammer auf), der den Kommentar wegen angeblich eingebettetem Link blockiert hatte.

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2016-02-23 в 20:44 

Hallo Russophilus,

war letzte Nacht eine halbe Stunde zu spät dran - da war gerade durchgefegt. Suchte sofort nach anderen Fundstellen, weil ich fest annahm, sie werden sich den Mund nicht verbieten lassen. Richtig so! Und schnell gehandelt. Ist schon merkwürdig: Tags zuvor las ich auf dem Opablog eine Bemerkung, die bei mir das Gefühl erzeugte, irgendetwas liegt in der Luft...

Wenn ich eines nicht mag, dann sind es Denkverbote, Zensur und Bretter vorm Kopf. Dennoch hoffe ich, dass diese Geschichte dem Saker-D nicht schadet, denn die Informationen und auch Teile der Diskussion regen wirklich zum Nachdenken an.

Gruß vom Ostdeutschen

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2016-02-23 в 21:00 

Mariano Karbe , DANKE das SIE uns nicht verloren gehen und eine schnelle Lösung gefunden haben . Man muss nicht in allem einer Meinung sein aber uns eint das Ziel,das WIR etwas verändern wollen und das ohne den jetzt herrschenden parteienfilz.

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2016-02-23 в 23:38 

ok, 1. Schock kompensiert
Russophilos mit eigenen Blog, - kann man mit leben
(hatte oft Panik, das genau sowas passiert, oder der Blog gesperrt wird)
Sie sagten mal, Sie gehören keiner Patei an, fühlte sich gut an: Jemand der nicht erstarrt in seiner Meinung. Afd-Konzept bzgl. ttip/nato etc, kenn ich nur vom "mal gelesen", überleg natürlich auch, was tun, 2017 (oder wann auch immer). Hat aber Zeit, erst kommen die 3 Landtagswahlen. Natürlich wünsch ich mir, dass Afd Hammer-Erfolg erzielt, einfach zum schauen, was geschieht, - bin praktisch froh, andere vor schicken zu können.

Frag mich, wer im Saker nun Analysen macht.

Danke übrigens, dass Sie (mich aber auch andere) von geistigen Abwegen in die Gegenwart zurückbringen. Schön ist Ihr Positives (und Geduld mit manchen (wie mir) ) und weil Sie Gas geben, aber anscheinend nicht nachtragend sind. Dies hätte (mir) gefehlt.
M.E.

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2016-02-23 в 23:59 

Richtig, ich gehöre keiner partei an.

Übrigens halte ich parteien für Werkzeuge, nicht für Götter oder Kathedralen. Die AfD ist momentan das einzige Werkzeug, das dazu genutzt werden kann, um die diktatura auszuhebeln oder zumindest erheblich auszubremsen und so unser Land vor dem planvollen Abfackeln (verbrannte Erde hinterlassen; klassisches anglozionistisches Verfahren) zu bewahren.

Vielleicht taugt die Afd sogar zu mehr und länger. Aber, was leider viele nicht verstehen, sogar wenn die AfD wieder nur eine gekaufte diktatura-Verarsche wäre, wäre es immer noch gut, wenn viele sie wählen. Aus einem einfachen Grund: Dann würden sie durch ihre dreiste Verarsche zumindest dazu taugen, die Volksseele derart hoch zu kochen, dass der Kessel explodiert.

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2016-02-24 в 00:32 

Maxter

...ich fand Ihren Artikel auf dem Saker sehr zum nachdenken, aber auch in der heutigen Zeit der Meinungsdiktatur eben sehr gewagt.
Das hier *etwas* kommt war vorhersehbar, traurig wie weit es mitlerweilen bei *uns* gekommen ist und ich hoffe da folgt nicht noch etwas schmutziges nach.

Meine Hochachtung für Ihre Analysen, Ihre Texte, Ihren Mut
mfg
Maxter

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2016-02-24 в 06:18 

Ich begrüsse, dass Russophilus "den zensierenden kommunisten nicht den nützlichen Kasper mache[n will], der seine Analysen zur Verfügung (und ins Belieben zensierender kommunisten) stellt". Als ich diesen (meinen ersten) Kommentar auf vineyardsaker.de einstellen wollte, ist er komplett ignoriert worden - sehr befremdlich.

Dabei ist der Beitrag von Russophilus höchst interessant: Eine Revolution ist in der Tat sinnlos - weil nicht tragfähig - ohne das Vorliegen einer revolutionären Situation. Der Berufsrevolutionär Lenin definierte kurz und prägnant: "Eine revolutionäre Situation gibt es dann, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen".

Derzeit ist in Deutschland nicht zu erkennen, dass die da oben nicht mehr können. Im Gegenteil: Das Instrumentarium zur Beherrschung und Indoktrinierung der da unten wird in wesentlichen Teilen der Gesellschaft immer breiter und wirksamer.

Und auch wenn zuweilen der eine oder andere aus der Masse derer da unten bellt, so ist dies mitnichten ein Indiz dafür, dass "die unten nicht mehr wollen". In dem Beitrag von Russophilos habe ich keinesfalls eine AfD-Werbung erkennen können. Allerdings: Wer seine Hoffnung in die AfD setzt, sollte gelegentlich einen Blick in den § 78 der Bundeswahlordnung Deutschland werfen. Dort steht geschrieben: "Der Bundeswahlausschuss ist berechtigt, rechnerische Berichtigungen an den Feststellungen der Landeswahlausschüsse vorzunehmen." So ähnlich formulieren es auch die Wahlordnungen der Bundesländer. Es gilt folglich noch immer - rechtlich völlig fundiert - Stalins Grundsatz: "Es ist nicht wichtig, wie das Volk wählt, es ist wichtig, wer die Stimmen zählt."

Denn tatsächlich ist, wie Russophilus treffend beschreibt, die Masse der in Deutschland unheilbar Verblödeten und Indoktrinierten von derart überwältigender und erschreckender Zahl, dass nur eine absolut existenzielle Erschütterung der Gesellschaft mit einem Totalzusammenbruch als heilsamem Leiden überhaupt die Chance beinhaltet, eine ausreichende Menge an noch lern- und veränderungsfähigen Menschen dahin zu führen, einen Weg aus ihrer selbst verschuldeten Unmündigkeit zu suchen.

Wir können folglich nur warten, bis die wachsende Dummheit des deutschen Volkes und der politische Schwachsinn seiner Diktatura auf der wirtschaftlichen und finanziellen Ebene eine so unerträgliche Quantität erreicht haben, um - wie Engels so schön beschrieb - in eine neue Qualität umzuschlagen. Die spannende Frage ist: Welche Gesellschaft wird das dann sein? Eine mit kommunistischer Zensur jedenfalls nicht - eher noch mit einem neuen Kaiser oder Zaren.

2016-02-24 в 09:33 

Germanik

Es wird die Gesellschaft sein, die jene, die dann herrschen, daraus machen. Das ist ein weiterer von so einigen äusserst unerfreulichen Umständen.

Ich bitte um Verständnis, wenn ich sehr offen spreche und womöglich brutal klinge, aber Lügen und Beschönigungen gibt es reichlich genug und es ist an der Zeit, dass wir den Weg zurück zur Wahrheit finden und konsequent beschreiten.

Es wird die Gesellschaft sein, die jene, die dann herrschen, daraus machen, weil die Deutschen so verseucht, betäubt, indoktriniert und verblödet sind, dass sie nicht nur der Frage nicht gewachsen sind, sondern, schlimmer noch, in einem Zustand, in dem sie nicht einmal mehr befähigt sind, den dazu notwendigen Diskurs zu führen; zu sehr erheblichen Teilen, werden sie die Fragestellung, deren Bedeutung und deren Notwendigkeit nicht einmal begreifen.

Daher ist es notwendig für das deutsche Überleben, dass auch die übergeordneten Strukturen zerbrechen, insbesondere nato und eu. Erfreulicherweise zeichnet sich eben diese Entwicklung klar ab; mehr noch, sie ist bereits weit fortgeschritten.

Aber es gibt noch andere Anlässe zur Hoffnung. Einige wenige Deutsche z.B., die nicht nur, warum und wie auch immer, über die notwendige geistige Befähigung verfügen und besser noch, ein Teil dieser Menschen ist nicht angewidert genug von Deutschland, um einfach zu gehen.

Ich halte es in diesem Zusammenhang für überaus wichtig, immer wieder auf das Wenige, über das wir verfügen ermunternd hinzuweisen. Unsere vielleicht größte Stärke liegt in einer Schwäche der zionisten. Sie *brauchen* offensichtlich schwache Menschen. Und ganz besonders eines: Das sich selbst Vergessen und Ignorieren der Menschen. Sie *brauchen* Menschen, die die wesentliche Quelle für alles ausserhalb ihrer selbst sehen, die sich nicht über sein und können, sondern über haben und haben können definieren. Dies ist umso wertvoller für uns, weil sie damit bestätigen, dass es etwas im halbwegs gesunden Menschen gibt, das ihren Manipulationen widerstehen, ja ihnen vielleicht sogar entgegenwirken kann.

Unterm Strich bedeutet das, dass wir alles in uns tragen, was wir brauchen.

Und ich verspreche mir viel von etwas, das man bei den amis "disruptive technology" nennt, Technologie also, die das Spiel überraschend und grundlegend verändert. Ich will ein sehr gutes Beispiel nennen:

Ein sehr guter Freund von mir ist dabei, eine software fertigzustellen, die mit Bedacht (und reichlich Aufwand) alle üblichen Pfade verlässt und unter sorgsamer Vermeidung weitgehend aller auch nur zu vermutenden Schwächen absolut sichere verschlüsselte Kommunikation erlaubt - und das sogar für Geräte, die nicht einmal dafür eingerichtet sind (Beispiel: Bestehende, teilweise auch veraltete Geräte, die aber z.B. beim Militär in sehr großer Zahl vorhanden sind und nicht einfach ersetzt werden können).

Kurz gesagt könnte ein Land, das über diese software verfügt, auf einen Schlag ihre gesamte vorhandene Kommunikationsinfrastruktur relativ einfach und billig gegen nato/cia/nsa/zio etc. Angriffe absichern. Ein überaus bedeutsamer Faktor auf dem heutigen Spielfeld.

Abschließend noch ein weniger erfreulicher Gedanke zu Ihrem Beitrag: Nein, wir können nicht warten, bis Dummheit und Korruption solche Maße angenommen haben, dass es in eine neue Qualität umschlägt.
Zum einen, weil das nicht "kostenlos" ist; Bis dahin entsteht weiterer Schaden, u.U. so verheerender Schaden (wie ja auch beabsichtigt), dass er irreparabel ist oder aber die Reparatur irrwitzige Zeit, Energie und Aufwand verschlingt. Zum anderen, weil diese Entwicklungskurve nicht eingleisig verläuft. Während die deutschen weiter in die Verblödung getrieben werden, werden sie zugleich leichter manipulierbar - und der Feind hat bereits einen gewaltigen Vorsprung!

Womit wir bei einem weiteren entscheidenden Faktor wären: Man kann *jede* Verteidigung durchbrechen. Und besser noch, das Spielfeld der zionisten ist ein weitgehend und im Kern virtuelles - damit aber verlieren sie auch wesentlichste Vorteile. Auch sind sie weitgehend auf (weiteren) Angriff ausgerichtet und nur mäßig auf Verteidigung und da vor allem auf ein Sortiment von üblichen und relativ grobschlächtigen simplen Schlägen.

Wir werden zwei Abteilungen brauchen. Eine "Betreuungsabteilung", deren Aufgabe es ist, suchende und prinzipiell geeignete Menschen zu erkennen und zu sich, zu Menschen, die sich selbst Quelle sind und nicht mehr "haben" brauchen, zurück führen und begleiten.
Und eine Kampfabteilung. Nicht eine mit herkömmlichen Waffen und eine absolut legal agierende. Eine, die als Mensch noch oder wieder so gesund ist, dass sie mit den Waffen kämpfen kann, die auf dem üblichen Feld keine Rolle spielen, die aber für die zionisten unerreichbar, nicht benutzbar und sehr wirkungsstark sind. Es gibt solche Waffen; manche von uns tragen sie in ihren Köpfen und Herzen.

Und wir haben noch ein gewaltiges Plus: Wir haben einen mächtigen Freund und erfolgreichen großen Bruder, der uns überaus hilfreich sein kann, ohne auch nur einen Finger zu rühren: Russland. Wir können und müssen von Russland lernen und uns daran orientieren. Nicht an S-400 oder Su-35, sondern an dem, was dahinter steht. An der Quelle, die Russland wieder aufstehen und blühen ließ und lässt.

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2016-02-24 в 12:43 

russophilus: Die hier verwendete Blog-Software ist gruselig. Da ich Ihre Beiträge sehr schätze, hoffe ich, dass es sich nur um eine (hoffentlich kurze) Übergangszeit bis zu einer guten Blog-Software handelt. Als Softwareentwickler, der seine ersten Programme noch auf Lochkarten stanzte, sehe ich keinen Grund, warum man heutzutage nicht gute, sichere, kostenfreie und effiziente Software einsetzt.

Aber nun zum Artikel. Ich verstehe Ihre Ausführungen und kann diese durchaus nachvollziehen. Sich selbst an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, war schon immer ein unlösbar erscheinendes Problem. Vor Allem wenn man am Sinken ist und die Lösung scheinbar nicht warten kann. Ihre Gedankenspiele eines initialen Momentes zur Veränderung sind natürlich verschreckend, sie zeigen aber schön wie wirkungslos solch geistig unvorbereitete Aktionen sind. Wenn mich nicht alles täuscht, wurde durch die RAF ein solcher initialer Moment versucht. Sicherlich gab es auch noch weitere, die ich aber auf Grund ihrer Irrelevanz gar nicht mitbekommen habe. Für mich war eine oberflächliche Beschäftigung mit Bakunin erhellend. Der Einsatz von Terror als initialer Moment zum Auslösen einer Gesellschaftsänderung. Es mag verlockend erscheinen, mit geringem Aufwand ein weithin sichtbares Ereignis mit einer konkreten Botschaft zu setzen. Aber es spielt immer zu allererst der bestehenden Macht in die Hände. Sie ist es, die zu einer Reaktion genötigt wird, da sie ja auch durch das Ereignis in Frage gestellt wird. So wird die Reaktion immer zur Legitimation genutzt und die Möglichkeiten einer Gesellschaftsänderung reduzieren sich. Ein wenig als ob man den dösenden Wachhund durch bewerfen mit einem Stein neutralisieren will. Er wird nun erstmal besser aufpassen und ist dadurch zu einem größeren Problem herangewachsen.

MfG
soognarf

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2016-02-24 в 12:45 

Auch sehe ich nicht die Möglichkeit "das Volk" erfolgreich zu einem Gesellschaftswechsel aufzurufen. Solange die Bevölkerung nur sehr langsam und in kleinen Schritten eingeschränkt, bedrängt und ihrer Freiheiten beraubt wird, fehlt schlicht die Emotion, die den Selbsterhaltungstrieb ausschaltet. Hier in Sachsen ist dies deutlich zu sehen. Alles was an Aktionen zu finden ist, sind Emotionen die den Selbsterhaltungstrieb kurzzeitig ausschalten. Ich sehe nirgends ein Muster, welches nachhaltig etwas entwickelt. Im Netz sind immer wieder Bestrebungen zu finden, welche aktiv eine Gesellschaftsänderung vorantreiben. Ich denke da an die vielen Projekte alternativen Lebens. Autarke Dorfgemeinschaften, Syndikale Gemeinschaften, teilweise ins System integrierte Gesellschaften, alles Versuche die langfristig scheiterten.


Ich sehe nur zwei Möglichkeiten, auch wenn ich überzeugt bin das es immer drei gibt.
Erstens kann innerhalb des bestehenden Systemes eine Transformation umgesetzt werden und zweitens kann abgewartet werden, bis das bestehende System kollabiert.
Zu Erstens: Hier möchte ich auf die AFD-Erwähnung Bezug nehmen. Sie ist momentan ein Hebel um Veränderungen im Handeln der "Macht" zu provozieren und somit etwas Bewegung zu erzeugen. Aber wozu und vor allem wo hin? Ohne einen schlüssigen und realistischen Plan der Transformation ist das alles sinnlos. Und dieser Plan ist es, das ich schmerzlich überall vermisse. Er ist es, der Putin und der NWO unterstellt wird. Und ein Plan hat immer ein Ziel. Dieses muss von der Bevölkerung getragen werden. Und alle bisherigen Ziele die mittels Plan angegangen wurden (Sozialismus, Kommunismus), benötigten eine starke Repression und wurden durch die Bevölkerung abgeschafft als sie zu schwach wurden. Was wäre ein Ziel? Nun, für mich wäre dies ein suveräner, neutraler, menschlicher Rechtsstaat mit einer ausgeprägten Basisdemokratie.



MfG
soognarf

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2016-02-24 в 12:48 

Dabei wäre die Regierung rein repräsentativ. Man kann nun viele Dinge hinzufügen, das gehört zur Zieldefinition. Ein Ziel muss also aus meiner Sicht von der Bevölkerung getragen und realistisch sein. Träumereien haben da wenig zu suchen. Der Plan muss die Transformation vom Jetzt zum Ziel definieren und das ausschließlich mit den Mitteln die in den jeweiligen Phasen ein Abwürgen der Transformation nicht provozieren. Sollte das nicht möglich sein, sehe ich nur die zweite Möglichkeit.
Zu Zweitens: Ausgehend von einem Zusammenbruch des bestehenden Gesellschaftssystem wird ein Transformationsplan zu einem definierten Ziel erstellt. Es wird Krisenvorsorge betrieben um den vermuteten Zusammenbruch zu überstehen und nach diesem Handlungsfähig zu sein.

Ich bin also davon überzeugt, das es drei Dinge (nur wenn es drei sind ist es richtig ) gibt die zu tun sind. Erstens ist die aktuelle Lage zu beobachten, zu bewerten und mit dem Transformationsplan bzw. Krisenvorsorgeplan der aktuelle Stand abzugleichen. Zweitens ist ein Transformationsplan auszuarbeiten und aktuell zu halten. Drittens ist ein Ziel zu definieren und die notwendigen Ausarbeitungen für den Eintrittsfall des Zieles zu erstellen (Rechtstexte etc.).
Dazu bedarf es natürlich der hellen Köpfe von denen Sie sprachen. Nach meiner Einschätzung ist das Theorie. Auch halte ich es nicht für realistisch damit erfolgreich zu sein. Andererseits hat der bereits verloren, der es nicht versucht.

MfG
soognarf

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2016-02-24 в 13:15 

Test Uwe aus Dresden

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2016-02-24 в 15:19 

AQ 47

Eigener Blog ist Goldes wert..

Ist da auf Dauer angelegt oder nur eine Übergangslösung?
Soll/darf man dafür Werbung machen, z.B. bei Facebook Beiträge teilen?
Wie wäre es mit einer Anbindung an VK?

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2016-02-24 в 17:39 

Ich weiss nicht, wie dauerhaft und intensiv ich den blog betreiben (und füllen) werde. Aber es ist jedenfalls mal für eine Weile der Ort, an dem ich eventuelle Artikel einstellen und auch die ernsthafteren Diskussionen führen werde. Manchmal werde ich vielleicht auch auf gutes Material von Dagmar Henn verlinken.

Vermutlich werde ich mittelfristig "umziehen", weil ich die software nicht sonderlich mag und weil links/menüs auf russisch und in kyrillischen Buchstaben doch viele Leser irritieren. Aber dann kann man ja ein eventuelles neues Zuhause hier verlinken. Ergo: Ja, ich denke, Sie können das hier ruhig verlinken.

A propos: Leute, verschwindet von facebook. Das hatte von Anfang an einen üblen Geruch. Das ist ja, als ob man seine Diskussion im Lokal des Bruders der Junta-Gestapo führt. Auch ist ja nun sozusagen amtlich, dass die euch komplett ausverkaufen und auf Wunsch knebeln.

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2016-02-24 в 19:50 

Russophilus, ich beziehe mich auf Ihre Erwiderung (2016-02-24 в 09:33) zu meinem Kommentar. Offenbar lässt das System die Fortführung eines Kommentarstranges innerhalb eines Kommentarbeitrages nicht zu. Immerhin hat das den Vorteil, dass man alle neuen Kommentare schön aufgereiht findet.

Ja, es ist überaus wünschenswert, eine erkennbar falsch laufende Entwicklung nicht bis zum maximalen materiellen und psychischen Schadens-Endpunkt fortschreiten zu lassen. Aber welche realistischen Interventionsmöglichkeiten gibt es bei gesellschaftlichen Prozessen und deren Eigendynamik, über die wir hier schreiben? Schon einen einzelnen Menschen von seinen irrationalen Überzeugungen abzubringen ist, wie jeder Leser schon beobachtet hat, ohne läuternden, heilsamen Zwang oft aussichtslos. In ein fallendes Messer zu fassen, ist schlicht töricht. Ich habe mich immer gefragt, ab wann den Deutschen unter Hitler klar war, dass dessen Politik auf eine entsetzliche Katastrophe zuläuft. Und ich habe mich dann zugleich auch gefragt, was eine solche Erkenntnis dem einzelnen Individuum an Zugewinn vernünftiger Handlungsoptionen gebracht hätte. Denn jeder Mensch ist ein Gefangener seiner konkreten Welt, in der er lebt und physisch zu überleben versucht, seiner unmittelbaren (eigenen) und mittelbaren Erfahrungen, seines Denkvermögens und seiner Vorstellungsfähigkeit.

Konfuzius schrieb: "Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste."

Bezogen auf die deutsche Gegenwart ergeben sich bei diesen drei Handlungsoptionen folgende Ergebnisse: Nachdenken im Sinne eigenständigen, kreativen Denkens wird in vielen relevanten Bereichen der Gesellschaft seit Jahren zunehmend stärker negativ sanktioniert. Das beginnt im frühesten Kindergarten und setzt sich durch alle Entwicklungsabschnitte fort. Wobei die Bezeichnung "Entwicklung" im klassischen Verständnis des Begriffes nicht mehr wirklich zutrifft: Denn entwickelt wird nicht mehr das intellektuelle und kreative Potentional des Einzelnen, sondern die stromlinienförmige gehirngewaschene Angepasstheit einer Population, für die die Bezeichnung Schafe treffender ist. Diese simple Pawlowsche Konditionierung hat inzwischen auch das dümmste deutsche Schaf und der dümmste deutsche Schäferhund gelernt. Folglich haben die Deutschen in vielen individuell und gesellschaftlich existenziell lebenswichtigen Bereichen ihren Denkapparat inzwischen ausgeschaltet und - im fatalen Ergebnis langjähriger Übung - das eigene Denken verlernt. Das ist die brutale Realität.

Somit bleiben den deutschen Schafen und ihren Schäferhunden noch die Kunfuzios-Optionen zwei und drei. Die Option zwei, die Nachahmung des dümmsten und schwachsinnigstens Verhaltens der jeweiligen Leittiere, so muss der beobachtende Zyniker leider feststellen, wird statistisch signifikant bevorzugt, weil sie in der kurzfristigen Schafsperspektive vergleichsweise frei von Bestrafung und scheinbar auch frei von Mühe und Anstrengung ist. Oder wie Albert Einstein feststellte: „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.“ Dass das moderne deutsche Schaf in seiner Gestalt als Mensch inzwischen so gehirngewaschen ist und begierig danach strebt, sich seine Spionagewanzen und mentalen Schafsketten von seinem hart erarbeitenen Geld schnellstmöglichst und immer auf dem neuesten technologischen Stand der Fremdkontrolle sogar noch selbst zu kaufen, ist nur eines von vielen Beispielen für die erstaunliche Degeneration, die hier gemeint ist.

Wie kann und wird diese verheerende Entwicklung für die Deutschen enden? Leider nur durch die bitterste von Konfuzios' Optionen - die Erfahrung.

Nur durch die persönliche Erfahrung einer absoluten Verheerung wird die Erschütterung von hinreichender Grösse sein, um die notwendige Bereitschaft zu erzeugen, die infolge von jahrzehntelanger Manipulation und Verblödung verinnerlichten Denkmuster und Wertevorstellungen zu ersetzen. Friedrich Engels schrieb in "Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie": "Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muß durch ihren Kopf hindurch". Wenn die meisten Leute die Realität nicht am eigenen Leib spüren, nehmen sie sie kaum oder gar nicht wahr. Das mag bedauerlich sein, aber so ist die Natur des Menschen. Diejenigen, die den Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen und eigenständig nachdenken, waren schon immer eine Minderheit.

Um eine kritische Masse für konstruktive gesellschaftliche Veränderungen zu schaffen, muss ein Realist folglich berücksichtigen, dass die Mehrheit der Menschen zwingend einer überzeugenden (meist bitteren) Erfahrung bedarf, um in Bewegung gesetzt zu werden. In der Fortsetzung des oben zitierten Satzes hat Engels immerhin darauf hingewiesen, "aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt sehr von den Umständen ab".

Diesbezüglich stimme ich Ihnen zu, dass es eine der erfreulicheren Optionen für die Deutschen sein könnte, von Russland gerettet zu werden. Denn die Umstände, die die Wahrnehmung bei vielen Deutschen in Bezug auf Russland prägen, bestehen hier in der durchaus positiven Erfahrung, dass Russland Deutschland mit dem Abzug des russischen Militärs aus der DDR tatsächlich freigegeben hat - während die USA die Hundeleine ihres deutschen Pudels und seiner Diktatura seither noch straffer führen.

Vielleicht haben Sie recht mit der Annahme, dass es noch Hoffnung für Deutschland gibt, solange Deutsche, die „über die notwendige geistige Befähigung verfügen“, um Deutschland nach dem nächsten Zusammenbruch wieder aufzurichten, noch „nicht angewidert genug von Deutschland [sind], um einfach zu gehen“. Allerdings hat mich Ihre Bezeichnung einer „Betreuungsabteilung“ etwas erheitert. Ich gehe davon aus, nach dem Zusammenbruch ist die Demokratie, in der der die Stimme des Dummkopfes dasselbe Gewicht hat wie die eines verständigen Menschen, für lange Zeit diskreditiert. Es wird eine klare Führung brauchen, idealerweise einen weisen Diktator. Freilich sind diese Personen in der Menschheitsgeschichte eine eher seltene Erscheinung. Umerziehungslager waren da schon häufiger; dann braucht es vielleicht nicht ganze zwei Generationen für den Aufbau ...

Russophilos, ich freue mich auf Ihre weiteren Analysen in Ihrem eigenen, unzensierten Blog. Und ja, scheuen Sie sich nicht die Wirklichkeit und die möglichen Perspektiven so brutal zu beschreiben wie sie sind. Offenbar sind Sie nicht nur ein Poet, sondern auch ein grosser Humanist und tragen, wie Sie schreiben, die scharfe Waffe der Wahrheit im Kopf und die überwältigende Waffe der Liebe im Herzen.

Germanicus (Германик)

     

Russophilus

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