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Записи пользователя: russophilus (список заголовков)
00:26 

Abzug zur Front. Syrien, ukraine und der große Köter

Heute kam wohl für all überraschend die Meldung, Russland beginne umgehend, seine Truppen aus Syrien abzuziehen. Alleine im "umgehend" liegt ein sehr wichtiger und grundlegender Sachverhalt. Anders als im westen, wo man alles ausgiebig durchhechelt, dann Ankündigungen macht und diese möglicherweise irgendwann peu à peu umsetzt, häufig nur in Teilen, zeigt Russland eine äusserst kraftvolle Dynamik, Souveränität und Handlungsdichte.

Die politiker im westen wären gut beraten, die auch militärische Dimension dieses Sachverhalts zu erkennen und zu berücksichtigen.

Natürlich habe ich noch viel zu wenige Fakten für eine wirkliche Analyse; andererseits fordert die Situation eine Betrachtung und auch viele Menschen verspüren ein verständliches Bedürfnis zu erfassen, was da vor sich geht.
Ich versuche also anzubieten, was man im angelsächischen Sprachraum "educated guess" nennt oder in der Mathematik eine Konjektion (ich bitte um Verständnis, wenn ich hier einen zwangs-eingedeutschten keineswegs gängigen Begriff verwende, aber der in der Mathematik übliche Begriff "Vermutung" wird vom Nicht-Fachmann ziemlich falsch assoziiert). Eine wohl begründete Vermutung also. Deutlich mehr als "mal vermuten" aber eben auch weniger als "konkret wissen und belegen können".

Es gilt dabei, verschiedene Ebenen und Aspekte zu betrachten, aus denen ich die 3 mMn maßgeblichen herausgreife: Der große Blick, der lokale Blick oder das nationale Pragma und die reaktiv-dynamische Ebene.

Der große Blick ist der auf Russland als tellurokratische Festung (die zu erstürmen vitales aber gescheitertes Ziel der Gegenseite war) und auf die usa als thalassokratischen Räuber. Denn das, räuberisch ist die usa in vielerlei Ausprägung; es liegt in der Natur der Seemacht und es war schon lange vor den amis zu beobachten, z.B. bei den briten.

Dieser häufig missachtete Blick ist von dramatischer Wichtigkeit; aus ihm lässt sich nahezu alles erklären, was in Jahrhunderten, ja in Jahrtausenden geschah. Und aus ihm lässt sich auch erkennen, dass die angelsächsische Phase ihrem Ende zugeht. Hochwahrscheinlich keinem endgültigen, denn es liegt in der Natur der Thalassokratie, sich immer wieder zu neuen Untaten zu erheben und es liegt in der Natur der Landmacht, souverän langmütig zu sein und sich primär ums eigene Haus und die Nachbarn zu kümmern.

Ich führe das auch deshalb so aus, weil Putin und sein Team erkennbar, stringent, kraftvoll, äusserst klug - und sinnvoll - den Prinzipien der Landmacht folgen. In diesem Zusammenhang gilt es auch zu erkennen, dass der Schwerpunkt der Landmacht im "Meins" liegt, während das der Seemacht im "nicht Meins" liegt. Die Landmacht weiss, dass alles verwoben ist und dass es einem nicht egal sein kann, ob Nachbars Haus brennt, da dieses zum "erweiterten Meins", zum Umfeld gehört. Die Seemacht dagegen weiss nicht nur, dass was sie überfällt nicht ihres ist, sondern sie will es auch gar nicht; sie will nur ernten, melken, plündern. Das zeigt sich bis ins konkrete militärische Handeln. Wo Russland militärisch eingreift, um Ordnung wiederherzustellen, agieren die usa rein zerstörerisch, um Ordnung zu zerschlagen.

Als Putin sagte, das russische Engagement in Syrien habe ausschließlich den Grund, Russland zu schützen, war das die Wahrheit. Wenn es auch weithin unbeachtet blieb, so war es doch keineswegs ein Zufall, dass zeitgleich sowohl in inguschetien wie auch insbesondere in dagestan mehrfach nach Anschlägen oder Anschlagsversuchen in größeren Operationen die Bauten usa/sau arabisch/türkisistanisch infizierter ratten ausgeräuchert werden mussten.

Das Projekt Syrien der nato Verbrecher hatte zwei Gründe und Ziele, von denen das allgemein gesehene, die Zerschlagung Syriens, nur das weniger wichtige und üble war. Das wichtigere war es, dort in noch größerem Maßstab zu betreiben, was man schon in der ukraine betrieb, nämlich das Sammeln, Heranzüchten und - auch im praktischen Einsatz - Ausbilden einer gewaltigen Flut von hemmungslosen Terroristenbestien, die später über den Kaukasus eindringen und Russland in Chaos stürzen sollten.

So war auch mein Hinweis drüben gemeint. Die zweite Botschaft des aktuellen Truppenabzuges ist eine an die ukraine und den Westen. Nicht nur im Sinne von Kontingente frei haben, sondern auch im Hinblick auf die eben aufgeführten Gemeinsamkeiten der Anschläge in Syrien und kiew.

Der Grund sind wohlgemerkt *nicht* die Sanktionen. Die würde Russland natürlich gerne los, aber es kann dieses Spielchen noch jahrelang aushalten; tatsächlich wird Russland davon auf Dauer sogar sehr profitieren. Nein, der Grund ist der, zum einen den Infektionsherd ukraine zu säubern und zugleich erhebliche Veränderungen in eu-ropa und in der Folge eine Gesundung zu begünstigen.

Kadyrow, das nur am Rande, ist eine in Position gebrachte Option zum Thema Syrien. Sollte die Vereinbarung, die nahezu sicher hinter dem russischen Abzug steht, seitens der nato wieder nicht eingehalten und wieder in Syrien gezündelt werden, so könnten Tausende Tschetschenen als inoffizielle aber höchst effiziente Eingreiftruppe wirken. Einstweilen allerdings dürfte ihre Rolle hauptsächlich eher die sein, von der ich schon vor Monaten sprach, nämlich der Aufbau, die Koordination und die Ausbildung und Unterstützung von pro-syrischen lokalen Milizen.
Solcherart im Rücken gedeckt und die befreiten Gebiete gut gesichert wissend kann die syrische Armee den Rest ihres Landes säubern. Angesichts eines Kampfkraftverhältnisses von locker 10, eher 20 zu 1 (Tschetschenen vs. isis) kann jederzeit ein eventuell erneut angefachter Brand gelöscht werden, zumal Russland zwar abzieht aber zugleich durch die Blume gesagt hat, bei Bedarf zurückkommen zu können.
Ebenfalls am Rande angemerkt, erlaubt der russische Abzug eine Situation, in der man erdogan ohne Gesichtsverlust und den (für den westen) hässlichen Beigeschmack, ihn und womöglich türkisistan den Russen zu opfern entsorgen und das Land in Richtung Rechtsstaat zurückführen kann.

Es bleiben im wesentlichen drei Spielfelder: ukraine, eu-ropa und Asien.

Was die ukraine angeht, so rechne ich mit einer erheblichen Änderung seitens Russland. Hierbei schließe ich gezielte militärische Schläge nicht aus, wenn Russland wohl auch sehr geneigt ist, diese soweit möglich zu vermeiden.

Die wichtigste Spielerin der zionisten, merkel, ist heftig angeschlagen und weitgehend isoliert in eu-ropa. Nahezu alle wesentlichen Gruppen (zu denen die grüne Pestilenz trotz entsprechender Pläne *nicht* gehört) drängen darauf, dass in kiew Ruhe einkehrt, weil und damit endlich die Sanktionen aufgehoben werden können. polen und die balten sind global bedeutungslos und auch in eu-ropa nur durch blanke Willkür mit Gewicht ausgestattet. Und zum politisch todgeweihten und völlig impotenten Pudelchen hollande muss man wohl nichts weiter sagen.

Auch hat Russland nichts zu verlieren. Konnte man vor einem Jahr noch gutmütig und optimistisch glauben, der ukrainische und der eu-zionistische Abschaum werde gewisse Grenzen alleine schon aus Überlebenswillen nicht überschreiten, so ist heute klar, dass das nicht so ist. Die entscheidende Kraft in kiew, die usa, setzt ebenso wie die dortige Junta auf endlose Verschleppung; den Preis dafür zahlen ja alle anderen. Russland insbesondere zahlt ihn als endloses Sanktionsopfer und Buhmann.

Wenn Russland in der ukraine eingriffe, dann geschähe was als Reaktion? Sanktionen? Was denn bitte? Eisschollen in der Arktis? Denn ausser Eisbären hat man doch bereits alles sanktioniert. Und das wohlgemerkt in der offen erklärten Absicht, Russland weh tun und empfindlich schaden zu wollen.
Ein militärisches Eingreifen der nato? Keinesfalls. Nicht etwa, weil die nato halbwegs rational funktionierte, sondern a) weil Russland *der* traditionelle Angstgegner eu-rops ist und b) weil die nato trotz viel Getöse schlicht nicht die Fähigkeit dazu hat. Konkretes Beispiel: Russland könnte binnen 48 Stunden in kiew stehen und über 30.000 der ernstgemeintesten Krieger weltweit binnen Stunden an jeden Ort in der ukraine verlegen. Die nato dagegen könnte binnen einiger Wochen vielleicht ein paar Panzer und ein paar Tausend Truppen ins Theater bringen. Kurz, Russland könnte in kiew bei weitem schneller Fakten schaffen als die nato ihr marodes Militärgerät einsatzfähig machen kann.


Dies würde zwar heftige politische Reaktionen hervorrufen, allerdings von politikern, die selbst nichts dringender brauchen als endlich wieder Geschäfte in und mit Russland zu machen. Würde Russland also halbwegs chirurgisch zuschlagen und aufräumen und das Land dann umgehend wieder verlassen mit der Maßgabe, unverzüglich wirkliche Neuwahlen zu machen, so hätten die politiker im Westen auch Grund und Basis, das Thema ukraine durch die Lügenmedien umzudrehen und Russland mit milden pro-forma Sanktionen zu strafen, zugleich aber endlich wieder Geschäfte zu machen. Der Umstand, dass Russland u.a. mit Kalibr eventuelle hässliche Überlegungen gegebenenfalls sehr hart zerschlagen kann, dürfte den Denkprozess günstig beeinflussen.

Womit wir nochmal auf der großen Ebene sind. Die Spatzen pfeiffen es doch von den Dächern: eu-ropa ist erledigt und wird sich notwendig erheblich wandeln, wobei der wichtigste Faktor die Frage der künftigen Machtverteilung ist. Die usa *wird* eu-ropa verlieren, sie ist ja schon am verlieren, ebenso wie sie als Hegemon abtreten muss. Sogar die Notreissleine ttip ist mittlerweile in Frage gestellt und es wird daran gezerrt Die Frage ist also nur, wieviel verbrannte Erde es in eu-ropa geben wird, während man einen zunehmend lächerlichen und unglaubwürdigen Anschein aufrecht erhält.

Hierbei kommt Russland - und ehrlich betrachtet auch uns selbst - die eu-ropäische "flüchtlings" Problematik insofern gelegen, als sie katalytisch wirkt. So ist es möglich, die vielen unverdauliche Frage "usa Sklave bleiben oder nicht?" verkleidet zu stellen als "sich von terroristen überrennen und fluten lassen oder nicht?". Auch *werden* endlich Fragen gestellt; die diversen diktatura-Krakenarme können nicht mehr mit netten Fernsehshows ablenken und den Krebs übertünchen. Man bedenke, dass die eu nie als etwas anderes gedacht war als als regionale Untereinheit der usa; sie sollte die (selbstverständlich den usa unterstellten) united states of europe schaffen.

Die amis haben - typisch See-Macht - etwas entscheidendes übersehen. Für sie ist die Frage Europa/NaherOsten - Asien eine grundlegende, deren Antwort in der Überquerung des einen oder des anderen Weltmeeres liegt. Für Russland dagegen stellt sich Frage gar nicht. Russland ist beides und Europa und Asien sind im eigenen Land verbunden. Da ist nichts zu überbrücken; Russland *ist* die Brücke.

05:15 

Der tuerkische Pokertisch

oder, als Titelalternative, "der fröhliche Palliativpatient"

Während alle Welt auf den irren Psychopathen in ankara blickt, bleibt die Frage nach den Hintergründen und nach dem Spielfeld weitgehend unbeachtet oder doch zumindest unbeantwortet. Dabei gibt es da sehr Interessantes zu sehen, übrigens auch im Hinblick auf das weitaus größere globale Spiel.
Der Pokertisch, an dem der irre Psychopath aus ankara sein riskantes, ja, sogar lebensgefährliches Spiel spielt, könnte kaum verworrener und getürkter (haha) gezimmert sein.

Schon die Grundkonstellation ist weniger klar als viele meinen und hat auch regional mehrere Fronten. Sie wird gemeinhin umrissen als neo-osmanischer Größenwahn. Was eine griffige Formulierung ist aber wenig realistisch. Sicher, es gibt Elemente bis hin zum Balkan, die in diese Richtung deutbar sind; ein näherer Blick allerdings zeigt, dass das eher operativen und pragmatischen (und intern PR) Charakter hat als strategischen.

Eine interessante Möglichkeit, die Situation zu betrachten ist die, einen von mehreren Frontverläufen zu betrachten, nämlich die religiös gekleideten, tatsächlich aber beinhart politischen Hauptspieler zu betrachten. Das ist zum einen (grob subsumiert als) "die akp" und zum anderen die gülen Bewegung. Zu Ersterer ist es wesentlich zu wissen, dass der wirtschaftliche Aufstieg türkisistans unter der akp sau arabischen Krediten und Investitionen geschuldet ist. Und so nimmt es auch keineswegs Wunder, dass die akp stark "salafistisch", sprich wahabitisch ausgerichtet ist.

Ehe ich zum anderen Spieler, der gülen Bewegung, komme, möchte ich noch einen weiteren Spieler vorstellen, nämlich das Militär, das stark in der atatürk Tradition des islamisch säkularen Staates steht und das irrowahn weitgehend geköpft und gefügig gemacht hat. Es ist vor allem diese Gruppe, die den eu Anschluss suchte und das Land als Verbindungsglied zwischen Europa und dem Nahen Osten sah und dabei die Rolle eines geachteten Regionalfürsten anstrebte.

Einer der Gründe für meinen Zwischenschritt liegt darin, dass diese Gruppen alle signifikante Schnittmengen und Gemeinsamkeiten haben, wobei diese - nicht zuletzt Dank irrowahn - zwischen gülen und dem Militär besonders stark ausgeprägt sind. Wobei es auch hier ein bedeutsames Aber gibt, das in dem Moment deutlich an Bedeutung und Dramatik gewann, als die innere Fraktionierung der usa das Stadium der Erkennbarkeit erreichte.

Die gülen Bewegung, übrigens mit einem wichtigen Hauptsitz in Offenbach, hat sozusagen überall gut sichtbar den cia Stempel auf sich. Nicht nur flüchtete gülen ausgerechnet in die usa und agiert seither von dort aus, sondern seine - oberflächlich gemäßigt religiös ausgerichtete - Gruppe hat u.a. vermittels Nachhilfeschulen und anderer "sozialer" Einrichtungen ein sehr beträchtliches Gewicht von zig Milliarden us$ erreicht. Anders ausgedrückt: die ganze gülen Kiste ist ein dick und fett gefütterter köter der amis und wesentlichste Teile seiner Aktivitäten sind wohl nicht zufällig praktisch deckungsgleich mit Methoden und einer Einrichtung zur Auslösung, Steuerung und Durchführung von Farbrevolutionen sowie zur großflächigen Unterwanderung und Manipulation ganzer islamisch geprägter Gesellschaften und Länder.

Kurz, man könnte die gülen Bewegung als eine usa-gefällige säkularere Version des sau arabischen wahabismus sehen, der ansonsten ziemlich gleich operiert. Das ideologische Rezept selbst ist nicht neu; es entspricht weitgehend der - durch und durch cryptozionistischen "modernen" atatürk Linie.

Nun zur nächsten Ebene des Spieltisches.

Die "patrioten" in den usa wissen und haben akzeptiert, dass das Weltherrschaftsspiel verloren ist, aber auch, dass die usa heute im wesentlichen aus einem einzigen Grund auf praktisch allen Gebieten geschlagen und schlecht - und verhasst - dastehen: wegen dem alles beherrschenden und die gesamte Führungsebene durchwuchernden zionistischen Parasiten. Der derzeit tobende Kampf zwischen ziocons und patrioten ist also ein vitaler und grundsätzlicher, bei dem die ziocons die usa selbst für verzichtbar halten und verlangen, dass der Kampfköter usa gefälligst bis zum letzten Atemzug kämpft und dann eben verreckt, während die patrioten - die übrigens erheblich mitgetragen werden von jüdischen amis - meinen, genug sei genug und dass die Priorität das Überleben der usa ist.

Militärische Mittel sind für die patrioten primär zur Landesverteidigung und vielleicht noch zum Drohen und in eng begrenztem und vernünftigem Rahmen für interventionen im eigenen Interesse da. Und so sieht die globale Frage recht simpel aus: Russland ist man definitiv nicht gewachsen, eu-ropa soll geschwächt aber erhalten werden (als Melkkuh und Einflusszone) und China ist der angemessene und vermutlich *noch* handhabbare Gegner; nicht im Sinn eines Krieges aber im Sinn von Drohgebärden und vielleicht einigen lokalen Scharmützeln. Und nicht zu vergessen: Einen Fuss in der Tür und einen gewissen Einfluss in Asien zu haben ist auch wirtschaftlich äusserst wichtig.

Allerdings ist dieser Brocken keinesfalls zu stemmen, wenn man seine Kräfte sinnlos und großzügig quer über den Globus verteilt hat. Ergo der "asian pivot" obamas.

Allerdings fielen sehr viele sehr lange auf die Großmachtshow der amis herein und handelten so, als ob "Freundschaft" bei den amis irgendetwas zu heissen hätte und als ob die amis doch jedenfalls quasi ewig überall sein würden.
Womit wir wieder bei türkisistan und sau arabien sind. die türkisistanische akp und deren zwitweilige Herren, die sau arabier, haben lange Zeit eine sehr rücksichtslose Linie verfolgt, die sie in der gesamten Region verhasst gemacht haben, auch und vor allem, weil sie maßlosen Schaden anrichteten - das aber eben auch im Vertrauen auf die usa und deren ewige Präsenz.

Dies ist es, worum sich irrowahns wahnsinnig erscheinende und mit offenkundigen und auf gute Sichtbarkeit und hohen Provokationsgehalt ausgelegte Aktionen drehen. Er will - und das hat er gemeinsam mit seinen Freunden bei den ziocons - die usa um jeden Preis in der Region halten und, soweit das möglich ist, dann eine Rolle als lokale Statthalter-Regionalmacht für türkisistan haben. Insofern sind auch die Gespräche mit den eu-ropäern eine Farce und eine Einladung an irrowahn, unverschämte Forderungen zu stellen. Ihn interessiert etwas anderes, ein ganz anderer deal. Der heisst sinngemäß: Ihr amis dürft ja euren asian pivot machen, aber wir wollen hier eure Statthalter Regionalmacht sein. Bevor das nicht in unserem Sinne geregelt ist, werdet ihr hier festgehalten und sei es mit egal wie schmutzigen Tricks von uns.

Allerdings versucht er dieses Poker-Spielchen mit einer usa, deren patrioten nun diskret aber deutlich mit der gülen Bewegung gewunken haben. Ohnehin eine ihnen weitaus angenehmere Lösung. Der Anschlag auf "zaman", eine (sehr mächtige und meistgelesene) gülen Zeitung war irrowahns Antwort an washington.

Ich persönlich denke, dass irrowahn inzwischen begriffen hat, dass das Spielchen verloren ist. Dies zeigt sich an zwei Faktoren. Zum einen an seinem völlig irren und geradezu lächerlichen Versuch, die abgehalfterte merkel, die selbst bereits nah genug am Abgrund steht, um ausdrücklich Rücktrittsforderungen abzulehnen (was immer ein Anerkennen und Bemühen um Verzögerung des eigenen Ablebens ist) als Trumpf zu ausspielen. Zum anderen, weil der Typ offensichtlich einen äusserst wichtigen Faktor übersehen hat: Die gülen Bewegung ist genau wie er und seine akp ein cia und neocon zombie, mithin aber auch ein bequemer und einfach zu erreichender Kompromiss zwischen patrioten und ziocons.

Und es gibt noch einen Spieler am Tisch, einen eher ruhigen und besonnenen, aber auch den mit dem größten Revolver und den besten Karten: Russland. Russland hat im wesentlichen zwei Interessen in der Region. 1) Ruhe in Syrien und 2) garantierte und problemlose Bosporuspassagen. Man könnte noch 3) Geschäfte anführen, aber das ist nicht nötig; das wird sowieso kommen, mit egal welchem Präsidenten in ankara.
Zu 1) ist nicht viel zu sagen, einfach weil Russland ganz offenkundig die Situation in Syrien bestimmt und bestimmen kann. Daran ändern auch kurzsichtige blabla "Analysen" nichts, denen zufolge der Waffenstillstand ein hach so schlimmer Rückschlag für Russen ist. Die Realität zeigt ein ganz anderes Bild.
Und zu 2) lässt sich sagen, dass Russland das jedenfalls erreichen wird. Sei es mit einer neuen Regierung in ankara oder sei es mit der jetzigen, die vor nichts mehr Panik hat als vor einem kurdenstaat oder auch nur autonomen Gebieten.

Das Spiel war schon gelaufen, ehe irrowahn die erste Karte auf den Tisch legte. Er kann nur noch wählen zwischen Niederlage mit Kopf dran oder Niederlage mit Kopf ab. Wobei das schon eine optimistische Einschätzung ist.

20:01 

deutschland 2016

Nicht, dass die Verräter-partei spd in den letzten Jahren verräterische Anzeichen von verbliebenen Intelligenzresten gezeigt hätte, aber: Es ist doch kaum noch zu verhehlen, dass man auf einen - gezielten und beabsichtigten - Suizid zusteuert.

Erklärbar wird das, wenn man bedenkt, dass keiner der Krakenarme der einheitspartei je wirklich eine Eigenständigkeit hatte. Sie alle, gleich von welcher partei, haben, sowie sie Kanzler stellten, umgehend und ohne Murren das geheime Kanzlerdokument bei den amis unterschrieben.

Es ist also im Grunde nichts weiter als eine durchaus geplante Rekonfiguration der einheitspartei, die wir erleben. Der "spd" genannte Krakenarm wird dabei planvoll durch den "dicken Dummen" zutode stranguliert, *damit* zum einen weniger starke Blöcke existieren und so auch die Gesellschaft weiter aufgesplittert wird und damit die spd Wähler in eine andere Konfiguration überführt werden, nämlich zu grünen und linken.

Ein, ja der entscheidende Anlass und Grund (auf deutschland bezogen; es gibt weitere) ist die bevorstehende (eigentlich unbeabsichtigte) Fraktionierung der CxU, insbesondere duch die csu; aber es gibt noch andere, wenn auch einstweilen noch weitgehend verdeckte cxu Landesgruppen.
Wenn aber - und das wird kommen - die cxu in mindestens und vermutlich zwei Gruppen zerfällt, dann müssen auch die Anscheinsgegner zerfallen. Der geplante und gewollte starke neue Block, ganz im Sinne der amis, sind die grünen.

Das Spielchen hat nur einen Fehler: Es ging von einer prä-Sewastopol Konstellations-Vermutung aus.

Nun aber ist die eu am zerfallen und wohl nicht mehr zu retten und auch die amis selbst sind fraktioniert und in einer immer tieferen Krise, wobei genügend noch erheblich tiefere Löcher da sind, die sie jederzeit verschlingen könnten.

Und so begann ein Horst Seehofer, sich nicht nur erkennbar gegen merkel zu stellen, sondern auch die berüchtigte Reise nach Moskau zu machen - inkl. Grußbotschaft in die Heimat.
Die Situation, in der er das tat, war eine, in der sowohl der Plan der einheitspartei, als auch die eu und usa Grundkonstellations-Änderung und auch die hohe Dynamik der "flüchtlings" Situation sowie deren gefährliches Potential einem ausgebufften alten Profi erkennbar waren.

Ein weiteres und vermutlich tödliches Problem der diktatura liegt in eben ihrem Vorhaben "verbrannte Erde". Es hat einen Grund, dass man für Kriege Gruppierungen ("Streitkräfte" ) vorhält, die auf bedingungslose Loyalität und auf Gehorsam getrimmt sind. Und es hat ebenso einen Grund, dass den amis, die mehrfach mit "wilden Horden" agiert haben, ihre Aktionen immer auf die eine oder andere Weise um die Ohren flogen. Nicht zufällig schickt man nun green berets, also stark konditionierte, kontrollierbare und berechenbare klassische Truppen zum notdürftigen Verhindern weiterer Debakel nach Syrien.

Nur ist ein Umsturz Richtung blanke Despotie zum Zerstören des eigenen Landes nicht zu machen im Lager der "Guten, der demokratie, wir,gemeinsam, Teddybären" Fraktion. Sowas kann ein "böser" in Nord-Korea machen oder ein Saddam Hussein, aber doch nicht "unsere" artige demokratie-simulierende westliche diktatura. Deshalb musste man dem ami Modell der wilden Horden folgen. Die allerdings musste man erst mal ins wohl geordnete, artige deutschland bringen.

Deshalb die massive gutmenschen Propagandaaktion, das wieder und wieder "flüchtlinge", "helfen", "Chancen geben", "retten", "teddybären" in die Köpfeder Bürger trompeten. Deshalb die hach so empörten Stimmen der polit-Verbrecher gegen "Fremdenfeindlichkeit" und vor allem gegen jeden, inkl. nachdenkliche Polizisten, der es wagte, nicht zu vollen 100% konform zu denken, zu reden oder zu agieren.

Man täusche sich nicht. Die Verbrecher *wissen* durchaus, dass unter der mit Gewalt und Zwang ruhig und nett gehaltenen Oberfläche reichlich Wut lauert und immer dichter wird. Es ist ein Wettlauf, ganz einfach. Bei diesem geht es darum, um *jeden* Preis den point of no return beim Projekt "verbrannte Erde" zu erreichen. Man weiss, dass es explodieren wird, man weiss, dass der Aufstand der Bürger kommen wird; das Ziel ist lediglich, diesen Punkt mit aller Gewalt *hinter* den point of no return zu schieben.

Es ist, mal als Vergleich, so als ob man ein ganzes Dorf anzünden und verbrennen wolltel. *Natürlich* werden die Bürger einem früher oder später den Schädel einschlagen. Entscheidend aber ist, dass sie es erst dann tun, wenn man beim Brandstiften den Punkt erreicht hat, an dem die Häuser garantiert alle abbrennen und nicht mehr zu retten sind.

Dabei hat die diktatura einen immensen Vorteil, zumal sie die medien als Komplizen hat: Sie hat nicht nur das Machtmonopol und die Strukturen, die sie wirksam behindern könnten, unter ihrer Kontrolle, sondern kann sich als Brandstifter und konspirativ agierender terrorist zugleich weitestgehend jeder Kontrolle entziehen. Der gesamte Staatsapparat kann so mutieren und als gewaltige und kaum aufzuhaltende gladio organisation agieren. Und ziemlich genau das sehen und erleben wir nun.

Allerdings gibt es auch zwei "Aber": Die diktatura muss zumindest notdürftig den "demokratie. Rechtsstaat. wir" Anschein wahren und: Wilde Horden sind naturgemäß unberechenbar; das gilt umso mehr, als viele der terroristen nicht die Hellsten sind und den Mist, den man ihnen eintrichterte, wirklich und ernsthaft glauben. Das aber (und die Interessen des einen oder anderen internationalen Spielers) macht sie zu potentiellen und sehr potenten Gegnern der diktatura.

Ich habe eine schlechte und eine "gute" Nachricht. Zuerst die schlechte: Es ist ziemlich belanglos, wieviele Frauen noch vergewaltigt oder ermordet werden. Das hat zwar Sprengkraft in sich, aber das Potential ist ein weitgehend lineares, zähes, kalkulierbares und eines, dem man mit noch mehr Propaganda entgegen steuern kann.
Und nun die gute Nachricht: Es wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit - und zwar schon bald - zu terroristischen Aktionen oder zu koordinierten großen Verbrechensaktionen kommen. Und darin steckt ein nicht lineares Potential, das zudem eine extrem hohe Dynamik in sich trägt (z.B. das "Startschuss" Phänomen) und, schlimmer noch (für die diktatura): Hierdurch werden auch sehr viele Grenzen bei den Bürgern fallen, die ihrerseits ziemlich dynamisch und zumindest teilweise nicht vorhersehbar agieren werden.

Und auch für die diktatura habe ich noch eine schlechte, sogar eine sehr schlechte Nachricht: Sie hat naturgemäß nahezu null Kontrolle darüber, ob und wer die Lunte zündet. Die ins Land eingeschleusten terroristen sind ja nunmal sehr empfänglich für gewisse Anregungen, besonders wenn diese wahabitisch eingekleidet sind.

Wenn es kracht, egal wodurch und mit welcher Gruppierung, dann wird "politiker (gewesen) sein" weitgehend deckungsgleich sein mit "Volksverräter und Verbrecher" und nicht nur grüne werden ein Ende finden, das in Hässlichkeit locker mit ihrer jahrelangen Niedertracht konkurrieren kann.


@темы: 'fluechtlinge', Politik, parteien

23:07 

Rückkehr zu Wahrheit und Recht

Es herrscht allgemeine Verwirrung. Insofern waren die Jahrzehnte lange Wühl-, Nage- und Propagandabemühungen der anglozionisten erfolgreich.

Nun macht es aber wenig Sinn, nimmermüde die diversen Lügentruppen anzuklagen ohne sie der Lügen zu überführen und so zugleich, wichtiger noch, ihren Opfern die Wahrheit zu zeigen. Dies soll hier geschehen.

Was ist ein Land? Das ist keine Frage beliebiger Auslegung sondern im internationalen Recht festgelegt. Drei Elemente machen es aus: Ein Staatsgebiet, ein Volk, das regelmäßig in diesem Staatsgebiet lebt und eine Verfassung.

Die zugrundeliegende Struktur ist eine wohl geordnete und begründete, die auch vielem anderen zugrundeliegt; einem Haus eines Eigentümerverbandes z.B.

Dabei gibt es eine verschachtelte "Kästchen im Kästchen" Struktur, die zum Inneren hin immer spezifischer aber auch eingegrenzter wird. Den höchstrangigen Rahmen des "Kästchens" Staat, der neben anderen Staaten "Kästchen" steht, bildet die Verfassung. Was immer in ihrem Geltungsbereich, also im jeweiligen "Kästchen" bzw. Staat als Regel etabliert werden soll, *muss* innerhalb des Rahmens der Verfassung (oder in unserem Falle des Grundgesetzes) liegen. Die Verfassung selbst *muss* innerhalb eines höherrangigen Rahmens liegen, konkret innerhalb völkerrechtlicher Vorgaben.

Für das Ganze gibt es wiederum eine Leitlinie, an der sich alles orientiert. Dieser liegt der Gedanke zugrunde, dass die Regeln der übergeordneten "Kästchen" nicht diktiert werden sondern sich aus der Willensbildung der Kästchen darin ergeben und also gemeinsame Vorgaben im Interesse aller prinzipiell als gleichberechtigt geltenden Elemente ("Kästchen" ) ergeben. Diese Grundlinie ist sozusagen das Metagesetz über allen Regeln, die Grundregel, der alle Gesetze folgen müssen und die ihren praktischen Niederschlag auch in typischen Verfassungsformulierungen wie "Das Volk ist der Souverän" findet.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der, dass die kleinsten - aber alles begründenden - Elemente dieses "Universums" die Menschen sind. Alle. Sie bilden die kleinste Organisationseinheit, die kleinste Gemeinschaft im (auch völker-)rechtlichen Sinn, z.B. in Form der Familien. Diese wiederum bilden die nächsthöhere usw. Und stets und auf allen Ebenen gilt, dass die Regeln jeder Ebene das Miteinander der Elemente dieser Ebene regeln und zwar zum Wohle aller Elemente, für diese und durch diese.

Damit aber ist noch etwas klar und zwar unverrückbar: Die Elemente und insbesondere der Umstand, dass diese definiert (und also auch existent), im Sinne der Grundrechte gleich(berechtigt) und prinzipiell individuell sind. Das heisst für ein Land, dass es definiert ist (s.o.), individuell und gleich(berechtigt).

Sämtliche, gleich wie sehr bemühten oder wie schlau oder perfide durchgeführten Versuche, diese Grundvorgaben in Frage zu stellen oder auflösen zu wollen, sind also notwendig und immanent illegal im grundlegendsten Sinn.

Man mag darüber diskutieren, welche Individualelemente zu Elementen der Einheit "deutschland" werden dürfen oder gar sollen. Insofern ist der Begriff der Nationalität durchaus nicht starr. Aber gleich, was man da diskutiert oder beschließt, muss drei grundlegenden Vorgaben genügen:

a) Es muss der Willensbildung des Volkes entsprechen.
b) Es darf die Grundrechte der derzeitigen Mitglieder der Nation nicht gefährden, mindern oder schädigen.
c) Es muss allen höherrangigen Vorgaben entsprechen.

Eine wesentliche Randbemerkung zu Punkt a: demokratie ist eine naheliegende und weithin akzeptierte Grundidee und Form der Umsetzung dieser Vorgaben - aber nicht selbst Vorgabe. demokratie ist Vehikel und nicht Primat. Insbesondere - und da stehen insbesondere politische parteien unter Anklage - *muss* demokratie, genauer, deren konkrete Umsetzung, diesen Grundvorgaben vollumfänglich, konsistent und widerspruchsfrei entsprechen.

Was die diktatura treibt, ist also fraglos illegal und, nebenbei bemerkt, auch ein Angriff auf die Herkunftsländer der "flüchtlinge". Denn obgleich deren Bürger das Recht haben, über ihr eigenes Leben und mithin über ihren Aufenthaltsort frei zu verfügen, ist es illegal und ein Angriff auf diese Länder, ohne Absprache größere *Gruppen* von deren Bevölkerung zu beeinflussen und herauszubrechen.

Wenn ich also die diktatura und deren diverse Krakenarme warnte, so tat ich das ganz seriös und wohl begründet, denn: Im Sinne der grundlegenden und verbindlichen Rechtsstruktur macht es kaum einen Unterschied, ob z.B. die grünen - illegal! - "flüchtlinge" zum - illegalen! - Eindringen einladen und sie dabei - illegal! - unterstützen, oder ob z.B. die Pegida beschließt, künftig Räumlichkeiten (inkl. Privatwohnungen!) der grünen zu nutzen. Beides ist in gleicher Weise illegal und wer das Eine für legal erklärt, der erklärt damit, ob es ihm passt oder nicht, auch das andere für legal. Solche Gruppierungen laden also dazu ein, dass die Eindringlinge das Handeln dieser Gruppen als Willensbekundung - die es natürlich immanent in sich trägt - im Sinne der Zustimmung aufgreifen und so eventuelle Anklagen ad absurdum führen. Wer erklärt, dass ohne rechtlich relevante Zustimmung erfolgendes Eindringen nicht nur legal, sondern sogar wünschenswert und bereichernd ist (Zitat!), der wird sich schwer tun, einem Gericht zu erklären, dass eben dieses Handeln plötzlich illegal sein soll, wenn es um ihn selbst geht.

Übrigens sind auch einschlägige Äusserungen, die zur Zerstörung, Auflösung, Schädigung oder Zerschlagung unseres (oder eines anderen) Landes aufrufen, ohne wenn und aber grob illegal, ja, in der Tat schwere Brüche des Grundgesetzes. Auch da rate ich zur Vorsicht. Es dürfte sich als schwer erweisen, "Nazis" anzuklagen, die völlig rechtskonform nach wirkungsloser Ausschöpfung der - tatsächlich! - zur Verfügung stehenden rechtsstaatlichen Mittel im Sinne der gebotenen Abhilfe bei einem schwerwiegenden Angriff auf unser Land mit - offensichtlicher und erkennbarer! - Gefahr für die Bürger zur notwendigen Gewalt im Sinne der Notwehr greifen.
Übrigens ist der diktatura-Gehorsam vieler oder gar der meisten Polizisten auch insofern bedenklich, als sie pflichtvergessen dadurch zum Entstehen eben jener Situation beitragen, in der manche alle rechtsstaatlichen und milderen Mittel zur Abwendung einer konkreten und erheblichen Gefahr für Land und Bürger als erschöpft erkennen müssen; es dürfte sich als schwierig erweisen, diesen Menschen die Berufung auf GG 20.4 als strafbar missbräuchlich anzulasten.

In diesem Zusammenhang noch kurz zum Gewaltmonopol, auf das so häufig hingewiesen wird, um die Bürger von Selbsthilfe abzuhalten: Auch hier gilt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit und der zwei Seiten. Ja, der Staat hat das Gewaltmonopol. Ja, der Bürger muss sich an die Polizei wenden. Aber - und das ist ein wichtiges Aber: Der Staat *muss* dieses Gewaltmonopol auch nutzen und geeignet Abhilfe schaffen. Insbesondere ist der Bürger keineswegs verpflichtet, Schaden hinzunehmen, weil das eigentlich angebrachte rechtsstaatliche Mittel zur Abwehr von Schaden einfach nicht zur Verfügung steht. Die Frau muss sich nicht, "dumm gelaufen", vergewaltigen und vielleicht auch ermorden lassen, weil ihr gewaltsame Gegenwehr untersagt ist und die Polizei gerade keine Zeit oder die Anweisung hat, typische Tatorte nicht aufzusuchen, um die "flüchtlinge" nicht zu diskriminieren.

Festzuhalten ist, dass "Recht" nicht durch kanzlerwillkür oder durch organisierte Komplizenschaft entsteht, sondern durch rechtsstaatliche Prozesse die international verbindlich definiert sind und dass dies keinesfalls gegen das Volk geschehen kann. Wenn merkel das Gundgesetz und ihren Amtseid missachtet, dann schafft das keineswegs Recht; es schafft lediglich die Notwendigkeit einer Amtsenthebung.
Wir hatten das hier schon mal. Auch damals konnten die Verbrecher lange Fakten schaffen und ihre schwersten Rechtsbrüche "Recht" nennen. Wir wissen alle um die Antwort auf die Frage, ob es wirklich Recht war und Millionen Menschen haben darüber ihr Leben verloren, häufig auf grausame Weise.

Maßgeblich sind nicht noch so viele Propaganda Konzerte von diktatura, einheitspartei und medien-Komplizen - maßgeblich ist und bleibt das Recht, das keineswegs zufällig eng verknüpft mit, bemüht um und notwendig orientiert am Begriff der Wahrheit ist.

Und genau dahin, in Richtung Wahrheit, zurückzukehren rate ich jedem.

17:53 

Kapitulation der usa "unterschrieben".

Ja, ich meine die Überschrift ernst. Die amis haben kapituliert.

Ehe nun allzu große Vorfreude aufbricht: Nein, das heisst nicht, dass morgen Frieden ausbricht und die amis sich in nette, friedliebende Menschen verwandeln. Sie kapitulieren auch nicht in dem Sinne, dass sie eine schriftliche Kapitulation nach Moskau schicken. Tatsächlich arbeiten sie mMn sogar nach wie vor an einem letzten Ausfall-Versuch im asiatischen Raum.

Aber der grundlegende Schritt ist getan und "unterschrieben". Die amis haben kapiert, dass sie eu-ropa nicht dauerhaft halten, geschweige denn gegen Russland ins Feld schicken und dass sie gegen Russland nicht gewinnen können. Das war ohnehin, was hinter dem "asian pivot" stand, aber noch gab es Überlegungen und Versuche zumindest von Teilen in Administration und Militär. Nun aber ist das Signal der Erkenntnis gesendet worden und das unmissverständlich.

In typischer ami Manier. Mit Getöse und aggressiv anmutend und reichlich Show.

Ich spreche von dem Testabschuss einer "minuteman" Atomrakete.

Dieser ist als solcher wenig bemerkenswert. Aber gewisse Details und der Kontext sind es.

Der griffigste Punkt ist wohl, dass er von einem sehr hochrangigen Funktionär aufgebracht und kommentiert wurde, einem Staatssekretär im Kriegsministerium. Und wie er das tat.

"Es war ein sehr, sehr öffentlicher Test, der nicht nur auf die Militärs gerichtet war, die diese Art von Aktivität beobachten und verfolgen" kommentiert ein Prof. N. Kitchen.
( "It was a very, very public test, not just aimed at the military guys who monitor this sort of activity," )

"Und das ist ein Signal ... dass wir darauf vorbereitet sind, wenn notwendig Nuklearwaffen zur Verteidigung unseres Landes einzusetzen" erklärte der erwähnte zuständige Staatssekretär R. Work.
( "And that is a signal ... that we are prepared to use nuclear weapons in defense of our country if necessary." )
Behalten Sie bitte diese zwei Passagen im Hinterkopf: "notwendig" und "zur Verteidigung unseres Landes".

Sehen wir uns nun die verschiedenen Ebenen und Adressaten an, aber auch die Fakten.

Zunächst mal: Nein, es ist * nicht * völlig normal und nötig, Atomraketen von Zeit zu Zeit zu testen. Es geht da um eine komplexe Maschinerie, die ohnehin (und sinnvollerweise) Testmöglichkeiten für alle wesentlichen Untersysteme hat. Funktioniert das Triebwerk, funktioniert die Steuerungselektronik, funktioniert das Leitsystem, usw.; das alles sind Fragen, die von vorherein als wichtig bekannt waren und zu deren regelmäßiger Prüfung Möglichkeiten vorgesehen sind.

Bedenkt man, dass so ein Einsatz (Testabschuss) etliche zehn Mio. dollar verschlingt und naturgemäß, ob einem das nun passt oder nicht, auch dem potentiellen Feind Einblicke und Rückschlüsse erlaubt, so versteht man, dass solche Abschüsse gute Gründe haben, nämlich einen von dreien:
- Man hat weiter entwickelt und muss nach allerlei Untergruppen Tests auch einen abschließenden "all in one" Test machen. Der typische Grund für die russischen Tests.
- Man hat Anlass, dem System gegenüber misstrauisch zu sein, z.B. weil man sich Jahrzehnte kaum daraum gekümmert hat und / oder hat eine zuständige Mil. Gruppe, der man nicht wirklich traut. Hierzu sei erinnernd angemerkt, dass vor allem unter obama reihenweise (auch höchste) Offiziere und anderes Personal eben dieser Gruppe kastriert wurde.
- Politische Gründe.

Gleich wie, es sind jedenfalls handfeste, wichtige Gründe, die die hohen Kosten und diversen Risiken rechtfertigen.

Und nun, beim nächsten Element, beim Blick auf die medien und die Innen- und Aussenkommunikation des Kriegsministeriums wird's bunt.

Der erste Blick galt der zuständigen Einheit selbst. Hierzu muss man wissen, dass das ami Militär intern eine Mischung aus blabla Show und (Pseudo) Professionalität fährt. Das Vorgehen entspricht dabei dem üblichen bei ami medien, nur dass etwas mehr Details genannt werden und anstatt allerhand "Experten" Hanswursten irgendwelche captains oder majors nichtssagendes Textbaustein blabla ablassen.
Typ: LGM-30G Minuteman III, Ziel: Kwajalein Atoll, Entfernung: ca. 4.200 m bzw. knapp über 6.000 km.
Ab da wird's schwammig. Von ca. einer halben Stunde Flugzeit ist die Rede und davon, dass diese Rakete 15.000m / ca 24.000km / h fliegen kann.
Nur: 6.000 km in einer halben Stunde bedeutet 12.000 km / h - also nur etwa die Hälfte der ständig und überall erwähnten 24.000 km / h.

Nächster Schritt: ami medien. Wie zu erwarten in etwa dasselbe wie bei uns, nur mit mit mehr Schwachsinn, "Experten" und viel bunter.
Also sehen wir uns die deutschen medien an.
Die schwadronieren ziemlich durchgängig und mit dem gleichen Photo der pentagon PR Abteilung das Gleiche, nämlich das, was die amis ihnen via Agentur hingeschmissen haben. Einige hübschen es noch auf, plappern noch dies und das drum herum, aber im Kern verbreiten sie weitgehend alle denselben Mist.

Interessant allerdings. dass * alle * "Irrtümer" zugunsten der amis sind und diese verherrlichen. Beispiel: Die Reichweite der Rakete liegt bei knapp über 6.000 Meilen. Also etwa 9.000 km. Die medien allerdings plappern von "über 13.000 km". Das ist ziemlich genau das, was sich ergibt, wenn man die Umrechnung Meilen nach Kilometern 2 mal macht (6.000m -> 9.000 km / 9.000m -> "über 13.000 km" " )

Und auch bei der Geschwindigkeit übernehmen die hiesigen medien die Trickserei der amis. Die 15.000 Meilen sind "burnout speed", also in etwa das, was man als Endanflugsgeschwindigkeit kennt (minus Gravitationsbeschleunigung) oder volkstümlich das, was man max. Höchstgeschwindigkeit nennt.

Das ist auch insofern gleich doppelt betrügerisch, als es die tatsächlich relevante Geschwindigkeit, die nämlich, mit der die Strecke zum Ziel zurückgelegt wird, mit einer für diesen (nicht kinetischen) Waffentyp belanglosen aber sehr hohen angibt.

Wobei ich die deutschen medien eher deshalb erwähne, weil - wieder mal - ein näherer Blick zeigt, dass die alle ziemlich gleichlautend vorgesetzten Fertig-Fraß publizieren und dabei großzügig lügen und fälschen, um die usa erstrahlen zu lassen.

Wichtiger sind da die amis, denn die sind in der Tat eine (von mehreren) primäre Zielgruppen der PR Aktion mit der Atomrakete.

Nun zum seriöseren militärischen Teil.

Es wird ja oft "meiner ist länger als deiner" gespielt und usa / nato gegen Russland verglichen, von wegen wer wieviel wovon hat.

Das hat nur einen schlimmen Haken: da werden nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen, sondern faules Obst mit Fahrrädern.

Erstens ist Russland militärisch weitestgehend defensiv und territorial ausgerichtet, während die amis insgesamt imperialistisch orientierte Kolonialisierungs- und Söldner-Terrorstreitkräfte haben. Zweitens und ziemlich zuverlässig von den ami-Fans übersehen: Wieviele Kampfjets man hat, ist akut belanglos; was zählt ist, wieviele man (und wie schnell) am Ort des Geschehens hat. Dazu kann man zwei Faktoren nennen: a) Wieviele jets die amis auf Flugzeugträgern haben und b) wieviele Jets die amis per Überführungsflug in Zielgebiete bringen können. Was a) angeht, so reden wir da von etwa 750 Jets. Und was b) angeht, so gibt es genau einen Korridor, nämlich via Island. Die Reichweite der ami Jets ist nämlich bescheiden und sie schaffen diese Route gerade mal so mit Zusatztank und Zwischenstops. Diese Jets sind in einem Krieg mit Russland nicht sinnvoll mitzuzählen, weil die Route sehr einfach dicht gemacht werden kann. Und auch die Flugzeugträger können nicht komplett gezählt werden, weil ein verhasster Terrorstaat wie die usa es sich nicht erlauben kann, alle seine FlzTr. gegen einen (1) Feind zu schicken und sich so global nackt zu machen.

Und siehe da, wir entdecken, dass 4 Jets hier, und mal 10 dort, also das, was man nun in eu-ropa erlebt, tatsächlich dem entsprechen, was die amis wirklich können. Wenig.

Das alles hat auch durchaus Gründe. Die amis haben im WK1 das Geschäftsmodell entdeckt (genauer gesagt, das britische aufgenommen und noch weiter pervertiert), andere Staaten in Kriege zu treiben und sich dann, wenn alle Parteien erschöpft und ausgeblutet sind, mit recht wenig Aufwand als heilsbringender Sieger an den Schauplatz zu begeben und Kolonien zu errichten und Jahrzehnte lang auszubluten. Das zweite Modell, auf das das ami Militär getrimmt ist, ist der Überfall auf ganz erheblich schwächere Länder.
Und genau so - und das keineswegs zufällig - ist das ami Militär aufgebaut und ausgestattet. FlzTr. haben genau diese beiden Aufgaben: a) Luftkräfte zB nach eu-ropa zu bringen, um am Ende des Krieges die Siegerrolle einzunehmen und abzukassieren und b) um kleine und / oder völlig wehrlose Länder zu überfallen.

Kein Land, auch die amis nicht, gibt Hunderte Milliarden für ein Militär aus, das nicht genau für die vorgesehenen Aufgaben ausgerichtet ist. Wenn die amis 2 Kernkräfte haben, nämlich eine starke Flotte und die Fähigkeit, relativ große Luftkräfte relativ schnell zu verlegen, dann aus genau einem Grund: Diese Streitkräfte * sollen * aggressiv zerstören, ausbluten und Kolonialisierung ermöglichen, vorbereiten und absichern.

Die amis haben schlechte, veraltete Panzer, APCs, usw? Na und? Gegen ausgeblutete, schwache Länder reicht das doch und gegen andere war es nicht gedacht.

Nun zu Russland: Man kann das in 3 Phasen betrachten: Phase 1 - und noch heute absoluter Kern russischer Doktrin - Verteidigung des eigenen Territoriums. Phase 2: a) Gegengewicht zu ami Atom Bedrohungspotential und b) Gegengewicht zu global marodierender ami Marine.In diese Phase fällt auch der Aufbau einer starken Technologie und Industrie für Entwicklung und Produktion der Raketentechnologie, die Russland heute einen entscheidenden Vorsprung gibt. Phase 3: "Putin-Russland": Wiederaufbau und kontinuierliche Stärkung der russischen Streitkräfte und Waffensysteme sowie einer begrenzten aber kraftvollen und schlagfähigen Interventionsmöglichkeit ausserhalb des eigenen Landes mit Konzentration vor allem auf die (inzwischen auch weiter entfernte) Umgebung des Landes. Dies entspricht - und zwar klar erkennbar - * nicht * einem Agressionsbestreben, sondern der offensichtlichen Notwendigkeit, Vorbereitungen zu Angriffen im Umfeld Russlands wirksam und rechtzeitig begegnen zu können. Diese offensiven Potentiale sind klar erkennbar notwendige und angebrachte * Präventions * fähigkeiten.

Entsprechend ergibt sich, wenn man denn vergleichen will, folgendes differenziertes Bild:

a) Russland selbst. Dies darf wohl als weder konventionell noch atomar erfolgreich angreifbar gelten. Auch, aber bei weitem nicht nur, weil die gesamte nato nicht einmal annähernd die dazu nötigen Kräfte * verfügbar * hat oder machen kann.

b) globale Ebene. Hier liegt Russland deutlich hinter usa / nato. Russland hat nicht - und zwar noch länger nicht, wenn denn mangels Interesse überhaupt jemals - die Fähigkeiten, global (also über das "medium abroad" hinaus) in nennenswerter Weise in einem mittleren oder größeren Kriegsszenario konventionell einzuwirken.
Was aber bedeutungslos und keine Schwäche ist, weil Russland gar nicht das Bestreben hat, globale Herrschaftsansprüche zu stellen oder gar Länder zu überfallen.

c) und relativ neu, jedenfalls in der heutigen Ausprägung: medium und insbesondere near abroad (nah und mittelweit entferntes Ausland).
Hier hat Russland mittlerweile sehr erhebliche Fähigkeiten und dabei auch verschiedene Optionen, wie Syrien zeigt. Als wohl am wesentlichsten, insbesondere für uns in eu-ropa, dürfte hierbei Russlands nun deutlich erwiesene Fähigkeit gelten, ca. 2.000 - 2.500 km über seine Grenzen hinaus zu wirken, ohne auch nur einen Fuß ausser Landes zu setzen. Das heisst auf uns bezogen, dass alles bis Madrid und Riad in einer Zone liegt, in der man Russlands Sicherheitsinteressen besser nicht dreist ignorieren sollte.

So sieht die Situation aus und sie bemisst sich keineswegs in Fliegern irgendwo oder gar in Broschüren. Auch möchte ich im Sinne eines der maßgeblichen "Intellektuellen" der usa Terrorpolitik erinnernd anmerken: Wer Eurasien kontrolliert, der kontrolliert die Welt.

Nach diesem Unterbau komme ich zurück zum ami Staatssekretär im Kriegsministerium und zu den beiden Schlüsselstellen, die Sie im Hinterkopf behalten sollten: "notwendig" und "zur Verteidigung unseres Landes".

Das ist nicht nur die erkennbare, wenn auch in den medien * natürlich * als großes Machtsymbol verzerrte und verlogene, Manifestation der intern beschlossenen Kapitulation sondern es ist auch die, wenn auch zunächst noch diskrete, aber um nichts weniger deutliche, Signalisierung derselben Richtung Moskau.

Warum? Die klassische Formulierung ist "national security" (nationale Sicherheit) oder, noch umfassender und globaler, "national security interests" (nationale Sicherheitsinteressen) die traditionell der diplomatische Sprachgebrauch für "globales Agieren" sind und zwar dezidiert auch und vor allem ausserhalb des eigenen Territoriums . Ein klassisches Beispiel ist die Sicherung weltweiter Handelswege (was übrigens auch deutschland betreibt).

Aber R. Work spricht von "defense", mehr noch und eingrenzender "defense of our country", eine klassische Formulierung für die Verteidigung des eigenen Territoriums. Stellt man das neben die Jahrzehnte lang gängige Formulierung der "Wahrung und Verteidigung nationaler Sicherheitsinteressen", also des Herrscheranspruchs, global und nach Laune zu agieren, so wird der Rückzug sehr klar erkennbar.

Und "notwendig" - ein weiterer Rückzug. Nicht "nötig" ( "as needed" ) oder nach Laune ( "as felt needed" ) wie bisher üblich sondern "notwendig".

Was die amis da mit viel Getöse, Angeberei und Großmäuligkeit verkleidet gesagt und signalisiert haben, heisst nichts anderes, als dass man sich zurückziehen und sich auf die notwendige Verteidigung des eigenen Territoriums beschränken wird.

Aber natürlich ist das timing (wie auch der Umstand, dass dieser Test überhaupt und zweifellos absichtlich so öffentlich gepusht wurde) nicht zufällig. Es gibt weitere Addressaten und Botschaften:
- Nord-Korea, offensichtlich und weitestgehend blabla
- Japan. Von hawaii aus - welch Zufall - ungefähr so weit weg wie die Rakete dieser Tage flog.
- Russland (Ostküste). Dito, aber wohl eher ein Hinweis, dass man keineswegs völlig zahnlos ist. Wichtig vor allem im Hinblick auf eine eventuelle Auseinandersetzung mit China (dem Russland doch bitte nicht helfen soll)
- Die eigenen Bürger. Die ganz besonders und vor allem. Rückzüge und die allzu offensichtliche Überlegenheit Russlands (nicht nur) im Nahen Osten machen es für ein Land wie die usa absolut unerlässlich, mit reichlich Marschmusik und Drohungen (in den Augen der verblödeten Bürger, die zunehmend schwer von ihrer Nahrung, burgern, zu unterscheiden sind ) zu wedeln.

Bravo, Russland, Bravo, Putin, Lavrov, Shoigu, Rogozin, Ivanow und andere! Und: Spasibo! Von ganzem Herzen: Spasibo!

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P.S. Entschuldigung wegen der dämlichen smilies; die hat die blog software aus Anf.Zeichen und Klammer zu gemacht. Grr.


@темы: politik, Russland, usa

17:50 

Demaskierung - Kommentarfunktion geschlossen, florida, dkp

Da tut sich noch mehr als nur ein geschlossener Kommentarbereich.

Aber erst mal eins: Denen, die sich schon die Hände rieben in Vorfreude auf Kämpfe gegen oder doch zumindest ein Abfallen von Dagmar Henn, möchte ich eines klar sagen: Fickt euch! Vergesst es! Diesen Kampf wird es nicht geben. Im Gegenteil, ich sage es nochmal laut und deutlich: Ich schätze Dagmar Henn als eine blitzgescheite Frau, die sich mit sehr viel Engagement und einem reichen Fundus an Wissen einbringt und Beträchtliches leistet.

Sie macht aus meiner Sicht gerade einen gewaltigen Fehler, ja. Na und? Erstens macht sie den aus aufrichtiger und, was die menschliche Perspektive betrifft, anständigen Motivation und zweitens: Möge sich doch mehr derjenige melden, der im Leben noch keinen Fehler gemacht hat ...

Die Sache ist letztlich ganz einfach: Die dkp besteht im wesentlichen aus zweierlei Gruppen von Leuten. Aus den auf die eine oder andere Weise Gekauften und aus denen, die immer noch nicht kapiert haben, jedenfalls nichts Entscheidendes.

Dieses "Entscheidende" sind hauptsächlich zwei Faktoren:

- Menschen wollen Menschen, nicht Robotniks oder Funktionäre.

Eine Gemeinschaft wie die um den deutschen Saker unterscheidet sich da nicht von einem Land. Beide brauchen * Menschen * die es tragen und die akzeptiert werden. Abgesehen von einigen wenigen Fehlgeleiteten liest niemand Fr. Henns Artikel, weil die immer so schön kommunistisch sind. Und auch meine werden nicht gelesen, weil die diese oder jene politische Richtung haben. Unsere Artikel werden gelesen, weil sie sich zu Themen äussern, die für die Menschen interessant sind und - wichtig! - weil die Menschen spüren, dass sie aufrichtig und nach bestem Wissen geschrieben sind.
Was die Henn schreibt, das schreibt nicht eine Propaganda-Kommunistin sondern das schreibt eine kluge Frau, die aus guten Gründen auch Kommunistin ist. Das ist der entscheidende Punkt, den die parteirobotniks und dkp bibelzitierer einfach nicht kapieren. Glaubwürdigkeit resultiert ganz wesentlich auch daraus, dass der/die Betreffende selbst und als Mensch aus Überzeugung in seiner Sicht stark geprägt ist und dies inhärent zur Wirkung kommt, die politische Botschaft aber nicht Motivation oder Ziel ist.

Beispiel: Ein partei robotnik schreibt über Traktor XYZ123 nicht anders als über Rübenernten oder eine Diskothek. Er ist eben nichts weiter als ein Rädchen mit einer Aufgabe in einem partei und, soweit möglich, auch Diktaturmoloch.
Ein wirklicher Kommunist hingegen schreibt über den Traktor wesentlich anders als über Rübenernte oder eine Diskothek. Vor allem schreibt er über einen Traktor nur, wenn ihn das als Thema interessiert. Was er schreibt, wird naturgemäß stark durch eine kommunistische Sicht geprägt sein, aber weder seine Motivation noch sein Ziel ist es, "was Kommunistisches" zu schreiben.

Das ist der Grund, warum der Artikel von Letzterem glaubwürdig ist, interessiert gelesen wird und womöglich ganz nebenbei noch Werbewirkung für Kommunismus erreicht. Der des Partei robotniks dagegen wird ungelesen im Regal landen.
Dagmar Henn gehört zu den Echten. Sie schreibt zu *Themen* und zwar kenntnisreich, gut und interessant. Kurz, der Mensch dahinter ist wahrnehmbar, konsistent und glaubwürdig. Und auch kommunistisch - weil das nunmal Henns wohl reflektierte Überzeugung ist. Meine übrigens auch.
Bei mir ist es sogar noch etwas gröber, da mache ich mir nichts vor. Meine Artikel werden gelesen, weil es nicht viele brauchbare Analysten gibt, aber sehr viel Ärger in der Welt, was dazu führt, dass sehr viele Menschen sehr vieles verstehen wollen. Ob ich Christ bin oder Muslim, Kommunist oder nicht, ist sehr nebensächlich für die Leser.
Wenn man im Krieg ist, dann ist es nicht wichtig, ob der Soldat neben einem Kommunist oder "Nazi", Christ oder Muslim, Mann oder Frau ist, sondern ob er/sie gut schießen und kämpfen kann. Und wenn man mutmaßlich nah vor einem zu befürchtenden Krieg ist, dann kommt es nur darauf an, ob man als Analyst gute Trefferquoten hat und ein bisschen früher als andere etwas erkennt, was später wichtig sein wird.


- Das Volk, das Volk, das Volk - und Wahrheit

Das fängt beim Wahrnehmen und spüren an und hört erst bei den Ergebnissen auf (wobei sich der Kreis schließt, denn die Zufriedenheit muss wahrgenommen werden und zwar mit den Augen der Menschen, nicht denen der partei).

In extremen Fällen, von denen es leider viele gibt, wird diese Gesetzmäßigkeit nicht nur ignoriert sondern sogar pervertiert und invertiert.

Wir hier in eu-ropa wie auch die UDSSR über mehrere Phasen waren/sind Beispiele für Pervertierung und Invertierung, sprich, für einen krankhaften Zustand, in dem nicht mehr die politiker fürs Volk da sind, sondern das Volk lediglich eine ärgerliche Notwendigkeit für politik ist .

Nicht sehr häufig, aber manchmal wird das sogar begriffen. Aber dann hört es auf - und das ist schlimm, weil der hässliche Teufel nämlich erst dahinter lauert. Die relevante Frage ist warum das wohl so ist? Die Antwort ist so einfach wie erscheckend: Es ist aus dem selben Grund so, aus dem auch illegale Kriege geführt, Länder geplündert und Völker belogen, abgezockt und missbraucht werden.

Die (nicht nur) deutschen partei kommunisten haben diverse Gründe, die sie dafür nennen, warum sie politisch insignikant sind und bleiben; einer ist, dass es ihnen gar nicht darauf ankommt, gewählt zu werden, weil sie mit einer Teilnahme auch das böse System anerkennen würden. Das glaube ich denen sogar insofern als wohl viele von denen so verquirlt sind im Schädel, das ernsthaft so zu sehen.

Es gibt da nur ein kleines Problem: Die einzige legale Möglichkeit, in diesem bösen System etwas zu ändern ist die, genügend Wahlstimmen für eine nicht insignifikante Position zu erreichen.
Eine "partei" aber, die das ablehnt, ist keine. Die sollte einfach den Laden zumachen.

Und ja, ich sehe durchaus auch andere Optionen. Gewalt z.B. oder einen gewaltsamen Aufstand des Volkes, vorbereitet und angeführt von Kommunisten. Nur: Dazu müssten die Kommunisten das Volk erreichen - das aber ist partei-kommunisten unmöglich. Nicht nur hört denen sowieso kaum jemand zu, sondern die wenigen, die es tun drehen sich bald gelangweilt weg und wenden sich parteien zu, die immerhin gewählt werden und Menschen erreichen statt Sektenmitglieder anködern wollen.

Aber das war und wäre ein Problem der partei-robotniks, das mir egal wäre, hätten sie nicht ihre Pfoten nach der realen Welt ausgestreckt und eine von mir sehr geschätzte Frau hinterlistig und bösartig vor sich her getrieben und versucht, eine nicht ganz unwichtige Informationsquelle für viele Menschen zu kentern oder zu entern.

Also: Ich behaupte, 98% der saker Leser sind da aus 3 Gründen: 1) Donbass und in Erweiterung anglozionisten gegen die Menschheit, 2) Dagmar Henns Artikel, aber nicht weil sondern obwohl sie Kommunistin ist, 3) Meine Analysen und Artikel.

Die dkp möchte die deutsche sakerseite gerne als verdeckte dkp Seite, so dass sie offiziell nicht auf dem Etikett stehen, sie aber de fakto kontrollieren und für ihre eigenen Botschaften missbrauchen und endlich mal nennenswerte Leserzahlen erreichen können.

dkp, ich geb euch die Fee und lasse die mal kurz zaubern: Also, mal angenommen, die Fee hat euch den saker in die gierigen aparatnik Pfoten gespielt. Und dann?
Ich sag's euch: Nichts dann. Dann vergehen keine 3 Monate und die Seite ist ein fliegender Holländer. Weithin sichtbar aber ohne Leben.

Und nun passt fein auf, damit ihr was versteht und lernt:

Die * Menschen * sind es, um die sich alles dreht. Jedenfalls in Gottes echter realer Welt. Autoren und Seitenbetreiber müssen glaubwürdig sein und sie müssen erkennbar * für Menschen * schreiben und zwar so, dass das wirkliche Interessen wirklicher * Menschen * anspricht und beantwortet.

Das ist es, was Dagmar Henn tat und wobei ich ihr half. Und das ist auch der Grund, warum wir erfolgreich waren.

Und das ist, was ihr nicht tut, nicht könnt und auch gar nicht wollt.

Nicht Kommunismus ist das Problem. Dagmar Henn ist ja eine, aber hallo, und auch ich bin einer, wenn auch nicht von der für euch verdaulichen Sorte. Das Problem, hoffentlich habt ihr nun zumindest begonnen, das ahnungsweise zu erfassen, ist, dass ihr partei-Scheisse feilbieten und durchziehen wollt und dafür ein Reservoir an "dem Zeug, aus dem Volk besteht", Menschen, braucht, möglichst ein leidlich gutgefülltes.

Der böse Russophilus hat "pro" AfD geschrieben - und wird das auch weiter tun - weil sehr, sehr viele echte, lebende Menschen von euren partei und Lügen Scharaden und den zionistischen Machenschaften die Schnauze voll haben und sich nicht mehr länger verarschen und gängeln lassen wollen.

Die AfD ist Nazi? Warum bitte hat dann kein deutscher Richter sie verurteilt und verboten? Warum ist sie dann amtlich von der zuständigen Behörde als grundgesetzkonforme und rechtsstaatliche demokratische Partei zugelassen?
Ihr plärrt und hetzt eben deshalb so laut, weil es eine dreiste Lüge ist, die ihr in die Köpfe der Menschen rein kriegen wollt!

IHR seid die Nazis, dkp und Komplizen! Denn ihr agiert genau wie die faschisten in kiew, die auch den bösen, bösen Gegner, dem sie nicht gewachsen sind, mit Geschrei und Maulkörben wegkriegen wollen. Was dort die "Moskowiten" ist hier die AfD und was dort die faschistenjunta ist hier die diktatura, in trauter Komplizenschaft mit der dkp. So ist das.

Ein Putin kann laut über Kommunismus 2.0 nachdenken - weil er das als Mensch auch tragen kann und weil die Menschen in Russland ihm vertrauen.

Ihr aber, ihr dkp aparatniks, ihr habt keine Tragfähigkeit zu bieten und kriegt kaum ein kleines Dorf mit Anhängern gefüllt. Weil ihr nicht nur kaum Leute habt, die als Menschen etwas tragen können, sondern weil ihr sogar so dämlich seid, eben diese wenigen Menschen auch noch zu perfide anzugehen und zu drangsalieren - und zu bedrohen - und zwar solide Richtung Insignifikanz und menschlichem Verrat. dkp eben.

Und wie üblich sind es die Menschen da draussen im Lande, die am meisten verlieren, nämlich eine mal gute und starke Plattform voller Informationen, die sie anderswo nicht bekamen. Aber was kratzt das schon die dkp. Die scheisst doch auf eben das, auf das es wirklich ankommt, auf die Menschen. Die sollen gefälligst "Hurra, dkp!" schreien und ansonsten das Maul halten und irgendwelche seelenlosen dkp programme abnicken.

Und nun geht zu eurem zionistischen Herren und sagt ihm, dass ihr wieder mal versagt habt. Russophilus wird nicht das Maul halten und nicht auf die vielen Leser scheissen sondern eher noch mehr schreiben. Mahlzeit

14:27 

Intermezzo - Erst Syrien, jetzt wir

Dieser Tage ließ es sich nicht mehr länger im Dunklen geheim halten: Etwa 130.000 "flüchtlinge" sind spurlos verschwunden, will heissen, dass die Behörden keine Kenntnis von deren Aufenthaltsort haben.

Das ist unschön, aber nur ungefähr eine Viertel-Wahrheit, denn weitere 300.000 - 400.000 wurden gar nicht erst erfasst. Im Ergebnis sind also derzeit größenordnungsmäßig eine halbe Million "flüchtlinge" nicht nur illegal im Land, sondern man weiss auch sehr wenig bis nichts über deren Aufenthaltsort, Umstände oder Pläne.

Zum erinnernden Vergleich: Bei der seinerzeit mit der ganzen Macht des Staates krampfhaft und unter Hilfe eigens eingeführter die Bürgerrechte empfindlich einschränkender Gesetze gesuchten RAF handelte es sich um nicht einmal ein Zehntausendstel der heutigen bedrohlichen Zahlen.

Da wir gerade bei Vergleichen sind, auch wenn das ungemütlich bis erschreckend sein dürfte:

Syrien hat in etwa ein Viertel der Einwohner unseres Landes. Um seine völlige Verwüstung durch eben jene terroristen, die nun hierher eingeladen wurden zu beginnen, brauchte man nur einige Tausend hochkriminelle, mordbereite islamisten (plus einige Zehntausend im Irak als Drohkulisse und potentielle Gefahr).

Kurz, wir haben hier proportional bereits das 10 - 25 fache an "flüchtlingen" - nur die Untergetauchten gerechnet! - die man (dort unter der Marke "Freiheitskämpfer" ) brauchte, um Syrien weitgehend zu zerstören und die Bevölkerung zu unterdrücken und auszuplündern oder einfach zu ermorden.

Wir haben hier auch mittlerweile ganz erheblich weniger Polizisten, von Soldaten gar nicht erst zu reden, als "flüchtlinge" - wieder nur die Untergetauchten gerechnet.

Noch haben diese "flüchtlinge" kaum Waffen, aber das lässt sich durch ein, zwei geheime Waffenlager der gladio rasch ändern. Und wir dürfen ziemlich sicher sein, dass der "Schutzpatron" der "flüchtlinge", soros, als alter cia Kumpel die notwendigen Informationen hat. Auch lässt die Haltung der Regierungen im Bund und in den meisten Ländern sowie die weitgehende Loyalität der Polizisten den politikern gegenüber dringend vermuten, dass den "flüchtlingen" wie schon bisher bei Vergewaltigungen und Überfällen wenig in den Weg gelegt wurde.

Ausgestattet mit den erbeuteten Waffen aus ein, zwei gladio Waffenlagern sind auch Militär und Polizei Einrichtungen zu unserer Schwächung und zur Erbeutung weiterer und größerer Zahlen von Waffen kein Problem für die von der nato und sau arabien ausgebildeten und erfahrenen Terroristen.

Resumee: Die Lage ist mittlerweile * erheblich * kritischer und auch zahlenmäßig * erheblich * gefährlicher als seinerzeit in Syrien. Und die Regierungen und Behörden machen was zu unserem Schutz? Nichts. Oder genauer: Sie bekämpfen deutsche Bürger bei AfD und Pegida.

Ich wünsche den deutschen weiterhin geruhsamen Schlaf - und sei es direkt in die ewigen Jagdgründe.

@темы: politik, Hochverrat, "fluechtlinge"

05:35 

Revolution - Praktische Überlegungen

Zunehmend viele erkennen die Notwendigkeit einer Revolution, aber sehr wenige erkennen deren Sinnlosigkeit ohne eine machbare Alternative. Betonung auf machbar.

Anders als viele meinen, ist eine Revolution im Sinne der Beseitigung der diktatura keineswegs unmöglich oder auch nur schwierig. Erheblich schwieriger dagegen, das nur als Randbemerkung, wäre die Beseitigung der Mächte hinter der diktatura.

Ein konkretes Beispiel: Die Liquidierung der Kanzlerin dürfte mit größenordnungsmäßig einer halben Million bis einer Million zu Buche schlagen. Für relativ wenig mehr, könnte man auch noch eine Handvoll weiterer Spitzenfunktionäre ausschalten. Betrachten wir zur Einordnung die Verluste zahlreicher Unternehmer durch die äusserst Russland-feindliche Politik der diktatura, so wäre ein solcher Anschlag für manche sogar finanziell attraktiv. Kurz, es ist absolut machbar, die diktatura zu köpfen.
Und nein, es wäre nicht nötig, alle zu liquidieren oder festzusetzen. Es würde völlig reichen, klare Zeichen zu setzen und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren. Würde man beispielsweise merkel, maas und gabriel liquidieren sowie einige wenige Leitfiguren der medien, so würde das völlig ausreichen. Die Gründe sind komplex, laufen aber im wesentlichen auf zwei Faktoren hinaus: Zum einen die akute Egomanie, Korruptheit und Sicherheit der “oberen zehntausend” und zum anderen, dass Lügen notwendig mit Geschlossenheit stehen oder fallen; Die Macht der diktatura liegt in ihrer Fähigkeit, geschlossen zu wirken und zu handeln und auch die gewünschte Pseudo-Realität geschlossen zu zeichnen.
Ein weiteres und unerlässliches Element wäre die gleichzeitige Verkündung eines Ultimatums, eines sehr einfachen und klaren Ultimatums wie “Dies war der Warnschuss. Von nun an gilt: Jeder journalist, jeder funktionär, jeder Amtsträger, der lügend und gegen das Volk handelt, hat sein Leben verwirkt.” Ich komme später noch weitergehend auf die Bedeutung dieses Elements zurück.

Ein Beispiel: Der “Justizminister” ruft ganz offen zur – akut illegalen! – Jagd auf die rechtsstaatlich demokratische Partei AfD auf. Der Grund dafür, dass er das tun kann, liegt in der Geschlossenheit, auch im Sinne von (Pseudo-)Schlüssigkeit des Systems. Andersdenkende werden ausgeblendet, unterdrückt, stigmatisiert und nur die Version der diktatura wird kommuniziert. So entsteht eine absurde Pseudo-Realität, in der eben jene, die nicht nur fortwährend illegal handeln, sondern sogar gröbstens grundgesetzwidrig, unter wohlklingenden und absolut hohlen demokratie und Rechtsstaat Phrasen die diktatorisch agierende diktatura als Norm etablieren.

Wie wir an Seehofer, aber auch an den exzessiven, ja teilweise hasserfüllten Reaktionen auf dessen Handeln gesehen haben, ist Geschlossenheit sowohl Grundlage als auch Achillesferse der diktatura. Wird sie durchbrochen oder gar nachhaltig gefährdet, fällt die diktatura.

Die oben angesprochenen Liquidationen würden übrigens *nicht* primär den Tod der Betreffenden zum Ziel haben; nicht deren Tod wäre entscheidend. Ihr Tod, genauer, der Beweis für die Fähigkeit, auch die am stärksten geschützten Funktionäre der diktatura liquidieren zu können, wäre nur insofern relevant, als damit die für eine Änderung nötige Drohkulisse aufgebaut wäre. Deren eigentliche und sehr nachhaltige Sprengkraft läge darin, dass dann *jedes* Rädchen im Gefüge der diktatura akut und glaubwürdig bedroht wäre.
Der maßgebliche Faktor dabei läge in der Motivation aller Beteiligten. Denn abgesehen von einigen sehr wenigen Leuten an der Spitze basiert das System ja auf Egomanie, Korruption und – wichtig – dem Umstand, völlig straffrei und unbehindert ganz eigene Interessen zu Lasten des Volkes verfolgen zu können. Kurz, es geht um einen deal – und dieser würde in seinen Grundfesten gestört. Der deal ist recht einfach: Der “journalist” verbreitet die Lügen der diktatura und macht dafür Karriere; der Polizist schützt die Feinde des Volkes und verprügelt die Bürger und steigt dafür auf und kann sein Häuschen finanzieren; der Bürgermeister belügt, verrät und verkauft seine Bürger und handelt gegen deren Interessen im Interesse der diktatura und darf im Gegenzug ein recht passabel bezahltes Rädchen im Machtgefüge sein, usw. Und alle – das ist entscheidend – leben und handeln straffrei und in Sicherheit. Was Recht ist, legt immerhin und vor allem allein die diktatura fest, wie wir spätestens aus der Zeit nach dem Verfassungsrichter Papier wissen.

Einige wenige gezielte Liquidationen würden dieses gesamte Gebilde ins Wanken bringen, weil sie die Grundlagen verändern würden, die Abertausend kleinen deals der Abertausend Rädchen. Und weil klar wäre, dass eine Gruppe, die die Möglichkeit hat, z.B. merkel zu liquidieren, mit Sicherheit auch die Möglichkeit hat, z.B. ard oder zdf Berufslügner, verräterische Bürgermeister usw. zu liquidieren.
Das aber ändert den zugrundeliegenden deal grundlegend. Bürger zu verkaufen und ins Unglück zu treiben ist das eine, aber das eigene Haus in Flammen oder die eigene Frau als Witwe befürchten zu müssen, ist ein ganz anderes Kaliber; da müsste die diktatura deutlich mehr bieten als sie kann, um da dagegen halten zu können.

Phase 2:

Die diktatura würde natürlich und notwendig tun, was jeder Despot tut: Mit Gewalt reagieren. Vor allem zweierlei würde geschehen. Zum einen würden die medien Tag und Nacht aus allen Rohren Propaganda betreiben. Zum anderen würden die Sicherheitsorgane noch offener erkennbar als schon derzeit den “Terroristen” den Krieg erklären und mit äusserster Härte gegen das Volk vorgehen.

Hier würde nun das in Phase 1 erklärte Ultimatum zum Tragen kommen. Allerdings würde man dazu intelligenterweise keine hochkarätigen Profis mehr einsetzen sondern “flüchtlinge” als Killer einsetzen. Zum einen wäre das ganz erheblich billiger, zum anderen und viel wichtiger, sind die bereits überall und aus allseits bekannten Gründen nur sehr schwer zu erfassen und zu kontrollieren und desweiteren und auch sehr wichtig, müsste die diktatura dann nolens volens gegen die “flüchtlinge” angehen. Aus der Sicht der diktatura wäre plötzlich jeder “flüchtling” ein potentieller Terrorist, der sie ganz persönlich killen könnte. Dieses Prinzip hat in Ländern wie Libyen und Syrien gut funktioniert, in denen die Staatsführer wirklich eine große Mehrheit hinter sich hatten; bei uns mit kaum als mehrheitlich gewählt zu bezeichnenden diktatura Puppen würde es noch besser funktionieren.

Neben dem Element, die “flüchtlinge” gegen die diktatura selbst zu richten, wäre im wesentlichen nur eines wichtig, nämlich eine gewisse Anzahl von kleineren und mittleren Rädchen der diktatura zu liquidieren und dabei immer auch eine klare Botschaft mitzuschicken, die auch die Schandtaten gegen das Volk erwähnen würden.
Also “Hr./Fr. XYZ wurde aufgrund eines Volksurteils zum Tode verurteilt, weil er/sie …” (gefährliche und volksfeindliche Lügen verbreitet hat, schändlich und schwerwiegend gegen die Interessen des deutschen Volkes gehandelt hat, etc.).

Der Grund hierfür läge darin, das komplette Räderwerk der diktatura zu zerschlagen. Nicht etwa, indem alle liquidiert werden; das wäre gar nicht nötig. Nein, einfach, indem genügend viele liquidiert werden, um alle in Zweifel und Panik zu treiben und vor allem dazu, sich gegen die diktatura und auf die Seite der Bürger zu stellen oder zumindest nicht mehr gegen sie.

So weit so einfach und hübsch. Allerdings steht in der Einleitung nicht umsonst der Begriff “Sinnlosigkeit”.

Es würde nämlich nichts ändern bzw. nur für recht kurze Zeit. Vor allem aus zwei Gründen.

Zum einen weil es nicht die entscheidende Macht hinter der diktatura treffen würde und zum anderen, weil es nicht den Dank Jahrzehnte langer Bemühungen äusserst fruchtbaren Boden der Korruption vernichten könnte.

(Nicht nur) in diesem Land gibt es Hunderttausende, die, teils korrupt, teils einfach dumm und willig und jedenfalls egoistisch, korrumpierbar waren. Dazu kommen noch Millionen Lehrer, diverse Beamte, Polizisten usw., die in und mit diesem System groß wurden und ohnehin nicht zu den großen Denkern gehören und einfach klaglos mitmachen und das als völlig normal empfinden.
Anders ausgedrückt: Eine Revolution würde die eigentliche Macht hinter der dann gefallenen diktatura lediglich eine Weile etwas ausbremsen. Das korrupte und/oder dumme Material für die nächste Maschinerie einer diktatura wäre reichlich vorhanden.

Nun gibt es ja einige, die daher fordern, den Kapitalismus abzuschaffen und/oder die schlimmsten Kapitalisten zu liquidieren oder dergleichen. Nett ausgedacht, aber aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht machbar.

Wenden wir einfach den Blick nach Russland, dem mit Abstand erfolgreichsten Modell der Wiederauferstehung eines Staates und Volkes.

Putin hat die oligarchen *nicht* geköpft. Nicht nur, weil ihm das anfangs gar nicht möglich war, sondern auch, weil er es (noch) nicht wollte und will.
Man mag das hassen und verteufeln, aber Fakt ist nun einmal, dass wir in einer globalen Welt leben und zwar in einer stark kapitalistisch geprägten. Kein Land und schon gar kein kleineres wie Deutschland kann sich dem einfach entziehen. Wie Versuche ausgehen, das zu tun, źeigt das Beispiel Nord-Korea.

Und noch ein Faktor ist immens wichtig: Die Bürger und deren Verfassung. Dies ist der Grund nicht nur dafür, dass man die diktatura (noch) nicht zerschlagen kann, sondern auch dafür, dass man den Kapitalismus nicht einfach per Beschlussfassung abschaffen kann.
Dieser Faktor war in Russland, wo eine große Mehrheit der Bürger noch den Kommunismus erlebt hatte, weit weniger kraftvoll – und dennoch konnte Putin nicht den Kapitalismus und nicht einmal den extrem ausgeprägten Raubkapitalismus einfach abschaffen.

So ist die Welt nicht, so ist die Natur nicht und so sind die Menschen nicht. In der Tat gehört diese Erkenntnis zum Wichtigsten, was aus der UDSSR zu lernen war. *Jedes* System für eine hinreichend große Gruppe Menschen braucht in eben diesen eine solide Basis. Die Infamie der dunklen zionistischen Mächte und die gewaltige Aufgabe für gute und kluge Staatslenker liegt eben darin, diese Basis in und bei den Menschen in den bestehenden, üblen Umständen aufbauen zu müssen.

Stellen wir uns zur Verdeutlichung ein geradezu absurd verträumt günstiges Beispiel vor. Stellen wir uns vor, Ausserirdische kämen, töteten alle miesen Staatsführer und Regierungen und flögen wieder weg. Hurra, merkel und Komplizen tot!
Nur: Was dann? Träumen wir also noch etwas weiter und lassen wir die Fee z.B. eine Dagmar Henn durch Zauberhand Bundeskanzlerin sein.

Und nun? Nichts, fast nichts.
Grund: Um wieder mit einer – auch im Hinblick auf Menschlichkeit und wirklich(!) soziales Verhalten – guten Ausbildung ausgestattete Bürger zu bekommen, bräuchten wir gute Lehrer und Professoren. Falls hier jemand keine näheren Kenntnisse dazu hat, so kann ich aus dem engeren persönlichen Umfeld berichten: An deutschen pädagogischen Fakultäten unterrichten weitgehend Leute, die meinem Eindruck nach völlig unfähig sind und sozusagen den akademischen Ausschuss als “Lehrer” produzieren. Konkretes Beispiel gefällig? Ich kenne eine durchaus namhafte pädagogik Professorin, deren Student(inn)en es – aus gutem Grund! – als oberste Priorität bei Examensarbeiten betrachten, die Arbeiten mit Deckblättern aus Tonpapier in einer hübschen Pastellfarbe und mit Wellenrand abzuliefern.

Will heissen: Wir müssten erst die zwei oder drei Hände voll an Professoren einsammeln, die zumindest nicht so akut verblödet und verseucht sind, dass man mit ihrer Hilfe eine neue Generation an künftigen Professoren ausbilden könnte, die dann, vielleicht in zehn Jahren, beginnen könnten, wieder brauchbare Lehrer auszubilden. Diese stünden dann in günstigenfalls 15 Jahren zur Verfügung, ihrerseits eine Generation von Bürgern auszubilden, die nicht von Anfang an verblödet, gehirngewaschen und indoktriniert wären.
Insgesamt reden wir da also günstigenfalls von 30 Jahren; realistisch sind wohl eher zwei Generationen. Und dann hätten wir gerade mal einen Grundstock!
Zum keineswegs zufälligen Vergleich: Auch umgedreht, nach dem WK2 brauchte man etwa zwei Generationen, um ein hinreichend verblödetes und indoktriniertes Volk zu schaffen. Wobei wir insofern Glück hatten, als die DDR ziemlich gegen Ende dieser Periode annektiert wurde und so plötzlich wieder Millionen recht klar denkender Deutscher vorhanden waren (die man allerdings zu erheblichen Teilen mit Mitteln der übelsten finanziellen Brutalität und Plünderung recht schnell gefügig machte).

Und so erklärt sich auch Putins überaus kluges Vorgehen. Er schlägt nie einfach zu; wenn er zuschlägt, dann hat er auch schon lange eine alternative Basis erarbeitet. Er weiss genau, dass er – und vor allem Russland – erbärmlich verloren hätten, wenn er einfach die oligarchen entmachtet und den Raubkapitalismus abzuschaffen versucht hätte. Stattdessen hat er erst an einer soliden Basis gearbeitet, zu der die Verbesserung des Lebensstandards gehörte, aber auch die Wiedererrichtung eines nationalen Bewusstseins und einer spirituellen Grundlage und vieles andere. Dabei, behaupte ich, war ihm immer klar, dass der Zeitpunkt kommen würde, da der westen ob der Gesundung und Blüte Russlands irritiert und nervös sein und zuschlagen würde. Man mag es unter “Judo” buchen und das ist auch sicher ein Element, vor allem aber hat Putin Russland in eine Lage versetzt, in der der Angriff auf Russland letztlich Russland dient, weil man nun die seriöse Industrie (statt nur die “Goldgrubenbetriebe”) aufbaut, wobei die nötige Kraft eben vom Angriff von aussen kommt (ähnlich wie im oben von mir geschilderten Szenario die “flüchtlinge” zum Problem der diktatura statt des Volkes gemacht werden).

Aber nochmal: Wirklich entscheidend sind die Bürger und also die Schaffung für diese gesunder und förderlicher Verhältnisse. Das ist die nonkonditionale Voraussetzung für die Befreiung von der Geissel des Raubkapitalismus.
Allerdings lässt sich Putins überaus kluge und gut fundierte Taktik nicht auf unser Land übertragen. Zum einen sind wir viel zu klein und zu rohstoffarm und zum anderen ist unser Land von der Pestilenz des ami Militärs verseucht. Es wird für unser Land keinen anderen Ausweg geben als entweder Hilfe von aussen, sprich Russland, oder aber der extreme Glückfall des rapiden Verreckens der usa.

Was uns an Optionen bleibt, ist beklagenswert wenig. Vor allem können – und sollten! – wir die diktatura in jeder denkbaren legalen(!) Weise bekämpfen, untergraben, schwächen und schädigen. Und, sehr wichtig, wir können und sollten unseren Beitrag dazu leisten, die wenigen im Lande, die nicht zu verschlafen, zu indoktriniert und zu verblödet sind, zu informieren und zum Denken anzuregen und anzuleiten.

Und einen ganz praktischen, konkreten Vorschlag habe ich noch, obwohl ich befürchte, dass die Zeit nicht mehr reichen wird:

Die AfD oder eine Bürgergruppe sollte eine website einrichten, an die man – anonym, aber mit Angabe des Wahllokals – ein Photo seines ausgefüllten Wahlzettels schicken kann.
Dies wäre erheblich schlagkräftiger als Umfragen oder Wahlbeobachter, weil diese Photos Beweise oder zumindest hinreichend solide Indikatoren im rechtlichen Sinne wären und es erlauben würden, die amtlichen Ergebnisse der AfD zumindest größenordnungsmäßig zu überprüfen.


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