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Записи с темой: russland (список заголовков)
08:20 

Die große Bühne und der Schlussakt

Der Titel klingt einfach. Es geht um eine Bühne, auf der etwas stattfindet, nämlich das "Stück", in dem wir alle leben; und es geht um einen Schlussakt. Tatsächlich aber stecken hinter diesem Thema ganze Menschenleben voller Nachforschungen.

Da hier auch eine ganze Reihe von Aspekten eine Rolle spielen werden, die in unserer Gesellschaft als religiös oder esoterisch gelten, möchte ich vorab meine eigene Position beschreiben. Ich bin gläubiger Christ, allerdings in keinster Weise missionarisch; ich möchte in Frieden und ungestört christlich sein und ich möchte, dass andere ebenso ungestört was auch immer sein können (ausser satanistisch).
Vielleicht wichtiger noch: Ich bin immer schon einer gewesen, der wissen wollte, wie Dinge funktionieren und welche Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge im Innersten des Seins und des Universums wirken. Trotz der Entscheidung, Physik zu studieren (was mir lag und was meinem Interesse zu entsprechen schien) kann und will ich zwar nicht den Physiker und den Christen in mir verleugnen, maßgeblich aber ist am ehesten ein Bereich, den man gemeinhin mit Mathematik und der angewandte Theorie des Denkens beschreiben könnte.

Womit wir auch schon beim Begriff "esoterisch" wären. Mal abgesehen davon, dass esoterisch heute meist herablassend mit "unwissenschaftlich" gleichgesetzt wird; warum bitte gilt Pi (3,14...) nicht als esoterisch, die Vermutung aber, Phi (1,62) sei ganz unmittelbar mit der Schöpfung verbunden schon? Ein anderes Beispiel sind Primzahlen. Galten diese früher als mystisch oder gar göttlich, u.a. weil sie nicht regelmäßig auftauchen, gelten sie heute als fast schon langweilig üblich (dank der Arbeit großer Mathematiker, die zumindest die Häufigkeit von Primzahlen in verschiedenen Zahlenbereichen recht brauchbar berechnen konnten).

Als letztes Beispiel und als Abschluss dieser Einleitung: Hat schon mal jemand ein Elektron gesehen, vermessen, zerlegt? Nein. Und doch reden wir, dem, was man Wissenschaft nennt, sei's gedankt, über Elektronen und sogar über Quarks (und dunkle Materie und Singularitäten in Aberzillionen AU (Sonnenabständen) Entfernung) nicht anders als Mechaniker über Schrauben oder Bäcker über Hefe oder Mehl reden. Will heissen, diese ganz Einteilung in seriöse Wissenschaft, Randbereiche der Wissenschaft, Esoterik, Theologie usw. ist ziemlich willkürlich. Und hinderlich. Wissenschaft ist was Wissen schafft.

Wer verstehen will, was heute vorgeht, z.B. warum clinton ums Verrecken (notfalls im wahrsten Sinn des Wortes) die nächste präsidenten-Darstellerin werden muss, warum die Russen sich wieder mal bereit zu Frieden und Diplomatie zeigen, warum isis die gesamte Welt verseuchen und verderben will, usw., der muss hinten anfangen; im wahrsten Sinn des Wortes am Ende; dieses ist wiederum aufs Engste mit dem Anfang verknüpft. Und dazwischen liegen ganze Berge und Ozeane voller Lügen, Entstellungen und Täuschungen. Um ein sehr imfames Beispiel zu nennen, kann man gleich mit "Religion" anfangen. Das wirklich Infame ist nicht einmal, dass Religionen pervertiert sind und pervertieren, missbrauchen und zersetzen, sondern der Begriff selbst: Religio kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Wieder/Rückverbindung zu Gott". Merkt ihr's? Der Begriff unterstellt, die Verbindung sei zerissen/verloren - wozu sonst bräuchte man eine erneute Verbindung? Das ist eine bodenlose miese und infame Lüge, infam auch, weil die bloße Behauptung sehr viele Menschen in große Not und Verwirrung stürzt. Dass man für die erneute Verbindung Pfaffen braucht, die in Prunk ihr Unwesen treiben, ist da vergleichsweise schon Klimperkram.

Der Anfang war, ich beschreibe das bewusst auf geradezu bilderbuchhaftem Niveau (und das reicht völlig für unsere Zwecke), dass es Gott gab, den Schöpfer. Das mit dem "Schöpfen" ist, wie wir noch sehen werden, von immenser Wichtigkeit.

Autos können sich nicht selbst bauen und Computer auch nicht. Vielleicht würden sie es eines Tages können, aber dennoch wäre es immer noch so, dass das Ganze einen Anfang brauchte, einen ersten Computer, der von jemandem (und nicht von einem anderen Computer/Robot) geschaffen wurde. Und es würde auch Unterschiede geben zwischen wirklichen Menschen und ihnen zum Verwechseln ähnlichen Androiden. So in etwa gab und gibt es auch entscheidende Unterschiede zwischen Gott und Satan. Letzterer kann nicht schöpfen. Worauf also könnte er einen Anspruch auf Gottgleichheit, geschweige denn Überlegenheit stützen? Darauf - und darüber mal nachzudenken hilft, so manches zu verstehen, u.a. im Hinblick auf die usppa - dass er die Geschöpfe Gottes "übernehmen" kann, dass er sie Gott entfremden und so quasi zu "seinen" Geschöpfen machen kann.

Das war der Anfang des Konflikts, in dessen Zentrum wir und mit uns der ganze Planet stehen. Nun zum Wie.

Wenn Satan auch nicht Gott ist, so ist er doch extrem intelligent und mächtig. Und da er nicht schöpfen und, wie wir später sehen werden, nur sehr bedingt im physischen Sein wirken kann, bot sich Täuschung an. Um ein dämliches aber brauchbares Beispiel zu bringen: Ob Susi nur glaubt, dass Horst sie liebt, oder ob Horst sie wirklich liebt, ist ziemlich egal für Horst, der ja nur bestimmte Dinge bei ihr erreichen will. Und jemand mit einem IQ von 6000, um bildlich zu bleiben, kann natürlich Menschen mit einem IQ von gerade mal um die 100 so ziemlich von allem überzeugen.

Genauer gesagt "könnte". Weil wir nicht blindlings ausgeliefert waren. Wir hatten - und haben, wenn auch eine vergessene - eine Verbindung zu unserem Schöpfer. Im Alltag nennt man sie z.B. "Gewissen" oder "Seele".
Und noch ein zweiter Faktor spielt eine Rolle: Satan muss so agieren, dass wir Menschen, wenn wir es wirklich wissen wollen, herausfinden können, dass wir belogen und getäuscht werden. Das gehört zu den grundlegenden Spielregeln. Wobei: "können" heisst nicht, dass das leicht und bequem ist.

Das Ziel des Ganzen ist wie oben beschrieben, dass Satan eines Tages sagen kann "Siehst du, Gott, Du magst ja toll sein, aber ich habe Dir Deine Menschen weggenommen!".

Das allerdings war nicht so leicht, wie es heute aussieht und es dauerte Jahrtausende, die Vorbereitungen für den Schlussakt, den großen Schlag zu treffen. Das größte Problem war, dass die Menschen ihrem Gott anfangs noch ganz nahe und also nur sehr schwer zu täuschen waren.

Hier nun ein Einschub: Ein Mensch hat drei Wurzeln. Die biologische, seine Mutter, dann die Familie und zuletzt die Gesellschaft. Die Mutter ist sozusagen der Teich, in dem er entsteht; die Familie ist der Teich, in dem er mehr oder weniger geschützt heranwächst; und die Gesellschaft ist der große Ozean, in dem er sein Leben lebt. Dazu gäbe es noch vieles mehr zu sagen, z.B. dass er in der Mutter gar nicht (in unserem Sinne) denkt, in der Familie lernt zu denken und in der Gesellschaft (hoffentlich) selbständig denkt und das auch kann. Aber hier geht es um andere Schwerpunkte und so vertiefe ich das nicht.

Die Mutter und die Familie sind die beiden maßgeblichen Ziele Satans. Sind diese zersetzt, so sind die Menschen ausgeliefert. Allerdings wirkt die Gesellschaft auf die Familie zurück und die Familie wirkt auf die Frau zurück (übrigens weit komplexer und tiefer als wir meinen).
Der Angriff muss also sozusagen von hinten geführt werden; die Gesellschaft muss als erstes vergiftet und pervertiert werden, um dann die Familie und die Mütter vergiften zu können.

Nun ein großer Sprung zum letzten Akt, zur auch formalen "Übernahme" der dann endlich "zum Pflücken reifen" Menschen.
Dieser begann vor ca 240 Jahren in etwa mit adam weisshaupt (man bemerke den Vornamen) und dem "Aufblühen" der illuminaten (die es seit Ewigkeiten gibt, aber im Verborgenen und sozusagen im Kälteschlaf wie die Raumfahrer in science fiction Filmen, die das Bild keineswegs zufällig einführten).

Übrigens interessant, diese Zahl 240. Das Doppelte der Anzahl der Monate in einem Jahr (Die Null wird bei sowas nicht beachtet) und vor allem auch 2/3 von 360, also der Anzahl der Grade, die einem vollen Kreis entsprechen. Dieses 2/3 Verhältnis taucht öfter auf (z.B. wurden 1/3 der Engel abtrünnig und 2/3 standen zu Gott. 240 ist also wieder mal eine arrogante Spiegelung und Anmaßung Satans).

Das Fundament war sorgfältig und über sehr lange Zeit Steinchen für Steinchen gelegt worden. Weite Teil der Geschichte waren gefälscht worden, der gewaltige Schlag ins Kontor (aus der Sicht Satans) durch Jesus und Bibel waren halbwegs repariert, die katholische Kirche war völlig pervertiert und vergiftet worden, die Industrie und in Folge die weitergehende und anonymere Abhängigkeit der Menschen und ihr Dasein als Arbeits- und Konsumviecher, usw. war prinzipiell eingeführt.

Um besser zu verstehen, was gerade vor sich geht, mache ich einen Sprung zum Ende. Dieses wird, das sei klar gesagt, ziemlich sicher nicht genauso wie von mir geschildert ablaufen; ich kann hier nur ein mehr oder weniger brauchbares und realistisches Bild zeichnen.

Am Ende wird Satan als Lichtgestalt, vielleicht als eine Art Lord-Kommandeur einer "Flotte der Liebe" der Menschheit Frieden bringen. In diesem Zusammenhang könnte er z.B. anmerken, dass wir nur noch Schatten unserer selbst sind und kaum 100 Jahre leben, weil "böse Mächte" uns übel mitgespielt haben. Er könnte erklären, dass es zu lange dauern würde und zu aufwendig, ja, vielleicht sogar unmöglich ist, dass wir aus eigener Kraft zu unserem "eigentlichen Selbst und ewigem Leben" zurückfinden und dass die Ausserirdischen aber eine Art Nanochip entwickelt haben, der, wenn wir ihn uns einpflanzen lassen, binnen kurzer Zeit und wie eine Wundermedizin direkt unsere Seele heilt und uns zu wieder ewig lebenden, unendlichen Menschen und "Brüdern der galaktischen Gemeinschaft des Lichts und der Liebe" machen wird. Da die Lichtgestalt Satan natürlich superkorrekt sein wird, wird man uns z.B. erklären, dass das wie bei einer ordentlichen OP ist; dass da keinesfalls etwas gemacht werden kann ohne unsere Zustimmung. Und dass man daher die ausdrückliche Zustimmung braucht, unsere Seele zu übergeben, damit sie durch den Nanochip geheilt und komplett aktiviert werden kann. (Mit Liebe, das nur als Randanmerkung ist, so wird man später - zu spät - herausfinden, ist "liebe dich selbst" gemeint).

Und sie werden es fast alle schlucken. Genauso wie sie geschluckt haben, dass jemand, der nicht möchte, dass seine Tochter vergewaltigt wird, ein verdammter Rassist und Unmensch ist, den man wegsperren sollte.

Dazu gilt es zwei Probleme zu lösen. Erstens müssen die Menschen so gequält, bedrängt und verängstigt werden, dass sie so ziemlich allem zustimmen, wenn es nur endlich wieder Ruhe, Sicherheit und Frieden bringt. Daran arbeiten u.a. die amis seit ihrem Bestehen und derzeit vor allem die isis terroristen. Deshalb, das nur mal als ein Beispiel, agieren die politverbrecher so "inkonsistent" und z.B. ein de maiziere erklärt, dass mit etwa 500 isis terroristen im Land fast zwangsläufig mit Anschlägen zu rechnen ist. Es geht um Angst, darum, die richtige Atmosphäre zu erzeugen, damit wir das Endspielchen mitspielen. Morde wird es nur wenige geben, gerade genug, um uns immer wieder daran zu erinnern, wie schrecklich und gefährlich alles ist. Schließlich sollen die Menschen überleben für eine reiche Seelenernte. Verrecken können sie 1 Sekunde nach der Unterschrift.

Und zweitens müssen sie auch im letzten entscheidenden Moment überzeugt werden. Nicht weil sie die Lügen nicht glauben würden, sondern weil sie zu Angst erzogen sind und sich nicht trauen.

Auch da ist vorgesorgt. Es wird einen globalen pool von meist berühmten Leuten geben, die vorangehen und dann berichten, wie toll und wunderbar doch alles ist; ziemlich sicher werden sie auch "Beweise" für die große Macht liefern, die ewig lebende "geheilte" Seelen haben.

Wer? Kann ich euch sagen: Superstars, berühmte Sportler, Schauspieler, Magier, usw. Und - welch immenser Zufall! - wozu wurden wir nun Jahrzehnte lang abgerichtet? Bingo! Dazu, irgendwelche Superstars als Rollenmodell anzuerkennen und ihnen zu folgen. Sogar das dämliche dschungelcamp aber auch jede Menge TV Schrott wie dsds haben letztlich alle dieselbe "Botschaft": Ich sage es mit dem Leitsatz des wohl berühmtesten Satanisten, alister crowley: "Do what thou willst"; man bemerke das "biblische" englisch. Zu deutsch "Tu was du willst".

Anderes horribles Beispiel, das deutlich vorführt, was ich meine: Vor ca 100 Jahren kamen "Magier" in Mode, die absonderliche Dinge tun konnten. Ein berühmtes Beispiel ist houdini, übrigens, welch Zufall, ein freimaurer (ein Zweig der Illuminaten). Die nächste Stufe wurde mit d. copperfield genommen. Bei ihm tauchten erstmalig für die breite Öffentlichkeit sichtbar Zaubereffekte auf, die ganz klar mit dämonischer Hilfe geschahen (wer jetzt grinst, möge sich einen Moment gedulden ...).

Hier nun ein kurzer aber wichtiger Abstecher: So ähnlich wie Satan nicht schöpfen kann, so können dämonen nur unter der Bedingung im physischen Sein wirken, dass ein Mensch das ausdrücklich will. Dieses Wollen ist sozusagen die Eintrittskarte. Und diese Eintrittskarte wird von diesen Magiern gelöst; sie sind es, die wollen und ausdrücklich um Hilfe der Dämonen bitten.

Es gibt Aufnahmen, die meiner Ansicht nach (und ich schaue sehr kritisch) nicht anders als durch dämonische Hilfe erklärt werden können. Und in der Tat sind eher die Videos, die angeblich den Trick hinter solchen Akten aufdecken, unglaubwürdig.
Allerdings, und das ist wichtig, geht es es gar nicht um die Frage, ob diese Zauberer wirklich (mit dämonischer Hilfe) unnatürliche Dinge vollbringen können oder ob es um äusserst aufwendige und geschickte Illusionen und Technomagie geht. Worum es geht, sind ganz andere Dinge.

Zunächst mal geht es darum, ein "oh ja, das wäre ja toll; das will ich auch können" Gefühl anzuregen. Dieses entspricht dem durch Marketing erzeugten "Bedarf", der dann durch Produkte gestillt werden kann. Aber es geht auch um noch viel Perfideres: Diese ganze Supermagier Welle steigerte sich immer weiter. Anfangs wurden die Zaubereien als ganz normale, aber vielleicht technisch aufwendigere Schaustellerei abgetan. Im Lauf der Zeit begann man, Aufmerksamkeit zu erregen und Akzeptanz zu finden. Und nun häufen sich "ganz zufällig" Vorführungen, bei denen klassische biblische Wunder vollbracht werden. Da levitieren Magier, gehen über Wasser, verwandeln Wasser in Wein oder zaubern eimerweise Fische aus dem Nichts herbei.

Parallel erklären diese ganzen Supermagier in verschiedenen Worten alle dieselbe Grundbotschaft; etwas wie "lebe dein ganzes Potential aus", (Man muss zwar einiges dafür tun, aber jeder kann absolut alles, auch Wunder." Einer der derzeit 3 berühmtesten dieser Supermagier, der sich chris angel (Namen beachten!) nennt, bringt es brutal auf den Punkt. Er sagt ganz unverhohlen "Everybody can be a god" ("jeder kann ein Gott sein";).

Das ist insofern perfide, weil man damit zwei sehr hässliche Ziele verfolgt. Zum einen, wie gesagt, "Marketing", Vorbereitung auf die Ankunft Satans als Lichtgestalt, der dann (anscheinend) alle zu Göttern macht. Zum anderen, weil man - und das wird zunehmend offen erkennbar - die Aussage etabliert, dass Jesus eigentlich nur irgendein beliebiger Magier war, was die Menschen aber damals (als es noch keine wunderbare moderne Wissenschaft gab) einfach nicht verstehen konnten und also einfach dumm gutgläubig vertrauten.

Ein anderer dieser Supermagier, die übrigens fast durch die Bank aus usppa und britland kommen (sicher nur ein Zufall ...) hat sich der letzten Hürde angenommen, die auch im Schlussakt eine entscheidende Rolle spielen wird: ewiges Leben. Dieser Typ ließ sich Tage oder gar wochenlang einfrieren (siehe auch wieder -> science fiction), lebendig begraben, usw. Das etabliert nicht nur die Gedanken und Wunschlinie von Unsterblichkeit, sondern weist direkt auf den Schlussakt hin.

Der letzte Akt der Schlussphase begann vor ziemlich genau 66 Jahren. Damals tauchten zwei Phänomene auf. Zum einen das Thema Ausserirdische und zum anderen ein Technologieschub ohnegleichen. Natürlich im Satansland usppa, wo auch sonst. Man bemerke, dass es dabei nicht um irgendeine Technologie ging, sondern um einen Schritt in Richtung Göttlichkeit und in Richtung komplette Durchdringung der gesamten Welt mit medien (Internet), was ganz nebenbei keineswegs zufällig sehr stark ausgesprägt das demokratische Element beinhaltet.
Warum Göttlichkeit? Weil wir durch Computer erstmalig interagible virtuelle Welten schaffen können. Träumen und vielleicht ein Jules Verne Buch schreiben oder lesen war schon immer möglich. Aber die Interaktion mit diesen Welten war subjektiv, privat und nur geringfügig steuerbar. Computer aber haben einerseits die Möglichkeit mit sich gebracht, solche virtuellen Welten allgemein interagibel zu machen (siehe z.B. Online Spiele als Extremfall), und zum anderen die Kontrolle darüber dem Einzelnen zu entreissen und in fremde Hände zu legen. Was ich als Kind bei Jules Verne Büchern phantasiert habe, war völlig wirkungslos in der Realität (anders als heute, wo es bereits als normal gilt, komplette Fabriken, Schiffe, Autos, usw. zuerst mal virtuell zu konstruieren) und es war ausschließlich in meiner Kontrolle. Die virtuellen Welten von heute aber sind in mannigfaltiger Hinsicht unter fremder Kontrolle.

Zugleich und natürlich absolut nicht zufällig, beschritt die Wissenschaft zunehmend andere Wege. Besonders deutlich wird das, wenn man sieht, dass Wissenschaft Jahrhunderte lang weitestgehend empirisch war; man beobachtete die Realität und versuchte, z.B. mit Messungen, die Gesetzmäßigkeiten dahinter zu entdecken. Dann kamen zunehmend Modelle ins Spiel. Diese waren durchaus nützlich; allerdings hörte die Wissenschaft auf, im klassischen und bewährten Sinn Wissenschaft zu sein, als Physiker nicht mehr empirisch arbeiteten, sondern Modelle erforschten. Da kamen Mathematiker und erklärten, dass bestimmte Phänomene z.B. in einem 11-dimensionalen Universum möglich - im Sinne von mathematisch darstellbar - seien und schon erforschte die Physik nicht mehr die reale Welt, sondern wandte sich 11-dimensionalen Weltmodellen, die völlig abstrakt waren zu. Nach diversen Zwischenschritten (z.B. s. hawkings) platzte dann vor wenigen Jahren die finale Bombe und "seriöse Wissenschaftler" erklärten, das gesamte Universum (oder auch wunsch- und wahlweise Multiversen) seien womöglich nichts weiter als eine Art Simulation wie Computerspiele; ja, mehr noch, sie hätten konkrete Hinweise dafür gefunden.

Springen wir nun nochmal kurz zurück zum Anfang der 240-jährigen Endphase. Damals wachen sozusagen die illuminaten (nun so genannt) aus dem Kälteschlaf auf und werden alsogleich sehr aktiv. Innerhalb einer relativ kurzen Periode von gerade mal 25, 30 Jahren entsteht durch einen "Befreiungskampf" gegen die britische Krone offiziell die usppa von heute, Europa wird von Revolutionen durchzogen, insbesondere der französischen (schon lange die bedeutendsten Gegner der briten), weisshaupt führt die illuminaten (die übrigens nachweisbar in alles verstrickt waren) in wenigen Jahren in eine ungeheure Machtposition (ähnlich den Tempelrittern tausend Jahre früher), ein gewaltiger semiramis Kult entsteht (das Dreckstück taucht (mindestens) seit nimrod unter unzähligen Namen und Verkleidungen auf und gilt als eine wesentliche Inkarnation Satans), die usppa kriegen von den franzosen eine gewaltige semiramis/minerva/"Freiheits"-Statue geschenkt, die "aufklärung" und der "humanismus" und allerhand anderer Dreck kommen auf oder gewinnen gewaltig an Bedeutung, die Wissenschaft beginnt eine äusserst unselige Veränderung, rothschild wird sagenhaft reich und begründet ein später weltumspannendes Imperium, In Russland kommt ein guter und beliebter Zar abhanden, um später geistig, körperlich, charakterlich und sprachlich verändert (er kann kaum russisch) zurückzukehren, usw. usf.

Man muss einen sehr großen Bogen spannen, der sich über Jahrtausende erstreckt, Jahrtausende wohlgemerkt, die zu weiten Teilen geschichtsverfälscht wurden, um die Muster zu erkennen und zu begreifen, was heute vor sich geht.
Dann allerdings wird auch verständlich, warum Russland so elend und erbittert angefeindet wird, warum der polenpapst seinerzeit, nach dem 3. Geheimnis von Fatima gefragt, allen Ernstes erklärte (man scheisse drauf, was immerhin die Mutter Gottes aufgetragen hat) man wolle sich dazu nicht äussern, weil das riskieren würde, Russland diplomatisch zu vergrämen, warum Putin so maßlos verhasst ist, usw.

Als kleinen Trost habe ich noch eine zugebenermaßen einigermaßen wilde Erklärung zu Jesus:

Die Dunkelmächte haben sehr früh erkannt, dass die Spiritualität der Menschen, also auch ihre enge Anbindung an ihren Schöpfer, eines der schlimmsten Hindernisse für sie war. Also wurden diverse Religionen gegründet (interessanterweise nicht in Russland. Dort war man seit Urzeiten wenig beirrbar), die ihren Ursprung im fernen Osten haben (einer Region, die der Feind der Ur-Russen schlechthin waren) und von dort in jeweils regionalen angepassten Versionen verbreitet und etabliert wurden. Indien war dabei ein schwerer Brocken, weil die durch ihre heiligen Texte recht stabil waren. Einen vorläufigen Höhepunkt und für lange Zeit ein Zentrum konnte man im Irak errichten (von wo so einige biblische Figuren des alten Testaments kamen). Ich weiss die Details nicht, aber irgendwie muss man da so schwerwiegend gegen die grundlegenden Spielregeln verstoßen haben, dass Gott Jesus schickte, um ein neues Fundament zu legen (der war damals, mal locker frech formuliert, in etwa so beliebt wie Putin heute; verhasst von allen Dunkelspielern).
Dass man eiligst daran ging, alles, was Jesus und seine Lehren betraf, soweit nur irgend möglich zu verfälschen und zu pervertieren und das Ganze dann in der Abomination des vatikans gipfeln zu lassen, wundert wohl niemanden, der auch nur zum kleinsten Teil verstanden hat, was ich hier beschrieb.

Zuletzt noch ein kurzer Sprung ins Heute. So mancher fragt sich ja, warum man die ohnehin verhasste clinton nicht durch irgendeine unverbrauchte, sympathisch wirkende Schauspielerin ersetzt. Aus zwei Gründen: Zum einen gibt es nicht beliebig viele, die seit Jahrzehnten (manche sagen, schon per Blutlinie, aber dazu weiss ich nicht genug, um mich dazu zu äussern) besessen, pervertiert, abgrundtief bösartig, aber auch intelligent und erfahren im politikbetrieb ist. Zum anderen weil es eine Frau sein muss (siehe -> semiramis). Ähnliches gilt übrigens für merkel, die, so vermute ich durchaus nicht unbegründet, schon als Mädchen in satanistischen Ritualen programmiert und ausgebildet wurde von ihrem Pfaffenvater und seinen Kumpels. Warum? Weil deutschland ein immens wichtiges Land ist (für Interessierte: nach "Amalek" suchen).

@темы: Russland, Satanismus, deutschland, usppa, zionismus

01:55 

Putin und Russland - aus einer ungewöhnlichen Perspektive.

Hier mal ein weiterer Ansatz, Putin und Russland zu erklären; diesmal aus einer ungewöhnlichen, aber sehr fruchtbaren Perspektive.

Ich habe es mir zu einer inzwischen lieben Gewohnheit gemacht, am Wochenende losgelöst vom beruflichen Alltag über eben diesen zu reflektieren. Dabei fällt mir immer wieder etwas auf, das auf eine gewisse Weise so einiges über Russland und Putin, aber auch über uns selbst sagt.

Hier im westen hat sich seit langem eine Art unguter Pseudo-Kommunismus im Software Bereich breit gemacht; es geht (zunächst mal) um das, was man gemeinhin "open source" nennt.

Randanmerkung: Und *natürlich* muss es einen englischen Namen haben. Wie ich dieser Tage nebenbei bemerkte, heisst auch die karstadt Sport-Abteilung inzwischen "karstadt sports". Wer oder was auch immer cool und irgend relevant sein will, der *muss* sich und das, was er tut, auf englisch bezeichnen. Stil z.B. ist zunehmend seltener im westen feststellbar, dafür redet auch die tätowierte Dame im Supermarkt von "style". Programme werden natürlich gedownloaded und nicht etwa altbacken uncool runtergeladen und kevin, der kaum schreiben und sicher nicht rechnen kann, ist immerhin glücklich, nicht "Michael" oder, viel schlimmer noch, "Johann" zu heissen.
Und dieses alles-in-ein-englisches-Korsett-Zwingen macht ja auch dringend Sinn; Deutsch hat einen ganz erheblich größeren Wortschatz (vom tatsächlich genutzten gar nicht erst zu reden. Da liegen wir über 20:1 in Führung gegenüber den amis) und so ergibt sich für all die kevins und shakiras die offensichtliche Not, englische Worte zu gebrauchen oder doch wenigstens deutsche aufzuwerten (z.B. "gedownloaded" ).

Zurück zu "open source". Das ist toll (Ich bitte um Entschuldigung, aber einstweilen ist mir noch kein gängiges englisches Wort dafür geläufig). Und es ist ein Ergebnis Jahrzehnte langen Nachdenkens darüber, wie wohl eine Art von Kommunismus in den usppa und ihren Kolonien aussehen könnte. *Natürlich* muss ein Dreh- und Angelpunkt Geld sein. Ein weiterer Vorteil wäre, wenn Regierungen und Konzerne dabei massive Arbeitsleistung für lau abschöpfen könnten. Et voilà: open source war geboren.

Dabei sind zwei interessante, aber weithin unbeachtete oder ungesehene Phänomene festzustellen:

Zum einen das, dass weit über 90% der open source Software übelst mit - häufig sehr schwerwiegenden Fehlern - verseuchter unprofessioneller Dreck ist.

Zum anderen das, dass kommerzielle Software zum großen Teil nicht viel besser ist.

In einer gesunden Gesellschaft mit Resthirnanteilen würden da sämtliche Alarmsirenen schrillen. Immerhin reden wir hier von etwas, das man durchaus zurecht als das Nervensystem von Unternehmen, Behörden und ganzen Ländern bezeichnet.

Wer meint, das betreffe höchstens email und online shops, der irrt gewaltig. Ich kann es zwar nicht, bzw. nicht mit eigenen Arbeiten belegen (weil mich nicht die böse Seite daran interessiert sondern die andere), aber ich kann versichern, dass terroristen - und die könnten auch hauptberuflich in Geheimdienstbüros sitzen - heute von kompletten Eisenbahnsystemen bis hin zu Atomkraftwerken nahezu alles ziemlich problemlos zum Ziel und Tatort ihrer Untaten machen könnten. Für ein neues Tschernobil in Jülich oder in frankreich oder ... bräuchten "terroristen" heute nur ein paar Klicks und Tastatureingaben.

Lustige Frage: Können wir dagegen überhaupt etwas tun? Und damit meine ich nicht polit blabla oder (das ist wohlgemerkt kein Gag sondern traurige Realität!) deutschlands drittes oder viertes "cyber irgendwas center" sondern einen *realistischen und funktionierenden* Lösungsansatz?

Weniger lustige Antwort: Nein, können wir nicht.

Warum nicht? Weil das Problem nicht einfach nur schlechter Code ist, den man, wenn auch mit aberwitzigem Aufwand und zu Kosten, die wohl näher an 1 Billion als an 100 Mrd liegen, vielleicht irgendwie reparieren könnte.
Tatsächlich ist bereits das Auffinden von Fehlern ein praktisch unlösbares Problem, obwohl so einige ami Firmen fettes Geld damit verdienen, dreist zu behaupten, sie würden genau das leisten. Wäre schön, ist aber eine Lüge. Für fachlich Interessierte: Das (hier entscheidende) NP Problem ist eines der 6 (von 7) verbliebenen Fields Probleme (Für Laien: Die Fields Medaille ist in der Mathematik ungefähr das, was in anderen Bereichen der nobel Preis ist, nur dass die Problemstellungen, für die man einen nobel Preis kriegt, vergleichsweise Kinderkram sind. Man könnte vereinfacht sagen, dass die 6 Fields Probleme trotz aller modernen Möglichkeiten völlig unlösbar sind).

Wie gesagt, zu dumm, dass das NP Problem eines davon ist. Und das ist nur der Anfang, denn die Lösung des NP Problems würde keine Wunder bewirken, ja, nicht einmal bald brauchbare Werkzeuge liefern. Eigentlich würde es kaum mehr leisten als uns zu helfen zu verstehen, warum unsere Probleme unlösbar sind.
Sehr extrem vereinfacht könnte man sagen, dass jedes nicht völlig triviale Schüler Hausaufgaben-Programm (also praktisch jedes tatsächlich genutzte Programm) so abartig komplex ist, dass selbst der schnellste und tollste Computer es nicht zuverlässig und vollständig daraufhin untersuchen kann, ob es, und falls ja, wo es fehlerhaft ist.

Auf Milliarden von Programmzeilen zu sitzen und absolut keine Möglichkeit zu haben, die irgendwie auf Korrektheit zu prüfen, ist, sehr wohlwollend ausgedrückt, eine Katastrophe. Zur Erinnerung: Wir reden hier nicht nur von dem Progrämmelchen, das uns das lokale Wetter anzeigt, sondern auch von den Programmen, die den kompletten Zug- und Flugverkehr steuern oder Kraftwerke oder Banken, oder ...

Und warum ist das so? Brutal auf den Punkt gebracht: Weil die Menschheit das Pech hatte, dass IT von Anfang an weitestgehend in den Händen der amis lag und weil die zwar äusserst beeindruckende Lehrstühle und Titel (wie z.B. "george brandeis professor for blabla" ) und extrem teure "elite" Unis haben, aber leider nahezu kein Vermögen, professionell, geordnet und geradeaus zu reflektieren und ausserdem extrem profitgeile Bastler und gewohnheitsmäßige Betrüger sind.

Was meine ich mit "professionell, geordnet und geradeaus reflektieren"? Um es simpel zu auszudrücken: Ich meine damit das, was herauskommt, wenn Leute wie Kant und ein Gödel und ein Heisenberg einen regen Gedankenaustausch haben, dabei auf Jahrtausende Kultur und Zivilisation aufbauen können und das Ganze dann in verdaulichen Portionen an begabte Studenten weitergeben.

Warum ist das im IT Bereich relevant und was hat das mit der IT Katastrophe zu tun? (Wieder stark vereinfachte) Antwort: Weil ein Programm laut E. Dijkstra (Europäer, der damit brillant richtig liegt) eine Implementation von Algorithmen ist - also eine Art von umgesetzter und "geronnener" Mathematik. Das ist der Kern und das Wesen von software und zugleich der ob gröbster Nichtbeachtung wütende Vulkan unter ihr. Mathematik.

Ein weiterer äusserst wichtiger Punkt, den die maschinengeilen amis nicht kapiert haben, ist der, dass erstens der Mensch nicht der Diener (der Zeug eintippt) der Maschine ist, zweitens nicht die Maschine denkt sondern der Mensch und drittens es einen weiteren Menschen in diesem Szenario gibt, nämlich den "Klienten"; auch dieser arbeitet mit Algorithmen und hat eine Menge Fachwissen (das dem Informatiker zum erheblichen Teil nicht zugänglich und kaum sinnvoll erschließbar ist). Das aber bedeutet, dass der Informatiker *doppelt* transponieren und übersetzen muss - das aber ist so ziemlich das entfernteste Gegenteil des ami Modells "Mensch bedient Maschine". Um es noch ein bisschen schwerer zu machen: Menschen denken und agieren mit einem teilweise sehr hohen Anteil an inhärentem Wissen, während ein Computer damit weniger anfangen kann als wir mit Chinesisch. Spätestens an dem Punkt kommt übrigens die Philosophie heftig ins Spiel.

Praktisch hat das dazu geführt, dass wir kaum Werkzeuge haben, ordentlichen Code zu produzieren. Die mit Abstand gängigste Sprachfamilie (C und Abkömmlinge bis hin zu java und Abartigkeiten wie php) haben die wie geschildert äusserst bedeutsamen Faktoren entweder schlicht ignoriert (z.B. C) oder sogar noch unreflektierten Irrsinn draufgepackt (z.B. C++) oder das Problem zumindest vage erahnt und - völlig sinnlos - mit Bürokratie zu erschlagen versucht (z.B. java).

Dazu kommt noch, dass Analyse Werkzeuge dünn gesät und häufig karg sind und großenteils an sehr ähnlichen Krankheiten leiden und noch eigene hinzufügen.
Und natürlich, wie wäre es auch anders möglich in von amis geprägten Gesellschaften, jede Menge wichtigtuerisches aber fruchtloses Geschwätz, in der Regel von Leuten, deren wirkliches Ziel es ist, *sich* zu zelebrieren und zu verkaufen.

Es gab auch einige sehr wenige wirklich gute Leute, wohl nicht zufällig praktisch durch die Bank Europäer. Die aber hat man ziemlich durchgängig entweder über Kommerzialisierung aus dem intellektuellen Prozess genommen und verschlissen oder aber einfach beiseite geschoben und missachtet. Und natürlich hat die usppa auch "gurus" hervorgebracht und mit Ehrungen und Preisen überhäuft (us-amerikanischen, also Klopapier). Die preisen dann auf die immer gleiche (meist sehr laute) Weise Wundermittel an und nennen als Beleg für die Wirksamkeit ihres Wundermittels stets Großkonzerne oder die nasa o.ä.

Kurz, man kann heute 100.000 $ oder auch 100 Mio ausgeben und man wird *keine* fundierte und zuverlässige Aussage, geschweige denn Beweise dafür bekommen, ob ein nicht triviales Programm fehlerfrei und logisch konsistent implementiert ist. Was man reichlich bekommen kann, ist Mist der Art, dass Programm X mit der (meist sündteueren) Prüfsoftware Y getestet wurde und dass dabei eine Anzahl Z von Fehlern und möglichen Fehlern gefunden wurde (die häufig ihrerseits Fehler sind ("falsche Positiva" ) sind). Der anscheinend naheliegende Schluss, es gäbe keine weiteren Fehler und Inkonsistenzen ist ein zuverlässiger Trugschluss, der beweisbar nicht zutrifft.

Das Ganze ist so ziemlich das maximale Katastrophenpotential, der GAU schlechthin, der bei weitem schlimmer als der atomare GAU ist, weil er diesen mit einschließt.. Aber so ziemlich alle sind sorglos und zufrieden - was es noch schlimmer macht.Hauptsache neues iphone und bunte Effekte.

Damit hier nicht jemand denkt ich phantasiere oder schwarzmale: Ein sehr eng befreundetes kleines Unternehmen, das ich berate, ist derzeit dabei, ein software Projekt abzuschließen, das nsa, hackern und Konsorten mal einen ernsthaften Riegel vorschiebt. Das ist wohlgemerkt kein "jetzt wird alles gut" Mittel, aber es ist vergleichbar damit, einen soliden Zaun um ein Haus aus Gipskarton zu ziehen und wenigstens mal die äusseren Papp-"Mauern" durch eine Ziegelsteinwand zu verstärken.

Doch darum geht es hier nicht, sondern um die absurde und verstörende Reise durch eine Art Dantescher Vorhölle während der Entwicklung und auch bereits der Vorbereitung.
Es brauchte alleine schon eine ganze Menge Zeit und Aufwand, um aus ungefähr einem Dutzend existerender Ansätze und Werkzeuge zur sauberen mathematischen Spezifizierung, Verifizierung und Validierung des Konzepts und der Algorithmen, einen brauchbaren zu ermitteln und herauszufiltern. Ergebnis: 1 brauchbarer (europäisch). Dann mussten weitere aufwendige Tests gemacht (und erst mal Kritierien entwickelt) werden, um die zwei geeignetsten Sprachen zu eruieren und (auch die Werkzeuge) zu testen. Usw; ich erspare euch weitere Details. Nur eins noch:Für so einige grundlegende und absolut unverzichtbare Kriterien fand sich schlicht nichts brauchbares, gar nichts. Das musste mühsam "zu Fuß" gemacht werden.
Aber ein drittes "cyber Abwehr Zentrum" - das ist ungefähr so sinnvoll wie das Badezimmer neu zu streichen gegen Terroranschläge.

Noch ein kurzer direkter Brückenschlag (der indirekte zieht sich durch den gesamten Text) zu Russland.

Dort ist völlig selbstverständlich, was bei uns geradezu ein Traum ist, z.B. dass technische Akademiker *selbstverständlich* sehr solide Kenntnisse der Mathematik haben, aber auch, dass software-Entwickler ganz erheblich besser geschult und mit ganz erheblich besserem Fundament arbeiten. Dazu kommt, dass justamente jene heimlichen und im westen weithin unbekannten oder milde belächelten Giganten der Informatik in Russland hoch geschätzt werden und dass man ihnen sehr aufmerksam zuhört. Wundert mich kein bisschen, dass die Russen Tausende Jahre alte heilige Texte aufbewahren und studieren. Die haben einfach die Qualität, intellektuell Wertiges zu erkennen, zu schätzen, zu hüten und darüber nachzudenken.

Falls sich nun jemand fragt, ob dort das Informatik-Scharaffenland ist: Ich glaube, nein. Mein Eindruck ist der, dass Russland auch in dieser Hinsicht sozusagen zwei Lager hat. Zum einen das eher staatliche, vor allem Sicherheitsapparat und Militär, für die das eben Beschriebene weitgehend zutrifft, und das andere, "business" und vor allem die finanz-Branche, in der es eher westlich orientiert zugeht, wenn auch mit meist erheblich besseren und besser ausgebildeten Leuten.

Mich jedenfalls wundert es kein bisschen, dass z.B. die russischen Flugabwehr Systeme immer noch besser werden und dabei sehr zuverlässig und störfest sind. Ebenso hielte ich es geradezu für ein Wunder, wenn westliche Analoge auch nur leidlich brauchbar wären.

Die absolut entscheidenden Grundpfeiler Russlands dafür sind übrigens die orthodoxe Kirche bzw. die Glaubensstärke der Russen und deren starkes "wir". Ein starkes "wir" kann selbst unter schwierigsten Bedingungen gewaltig mehr schaffen as ein Heer verblödeter und im Denken völlig ungeschulter westlicher Egomanen.

Allerdings, das ist ein sehr bitterer Wermutstropfen, hat die erwähnte eng befreundete Firma auch größte Schwierigkeiten, russische Bürokraten zu finden, die nicht akut ignorant und nach Vorschrift in ihre Sessel furzen.

@темы: usppa, eu-ropa, Russland, Geist

04:55 

Weltenlage, brexit, eu-ropa (und Russland)

Was Nick Griffin ausführt (übersetzt von unserer fleissigen, klugen Damar Henn, der Dank gebührt) ist eine valide Einschätzung; gut möglich, dass sie recht brauchbar beschreibt, was geschieht, warum es geschieht und was wohl geschehen wird.

Ich persönlich sehe es aber nach wie vor anders und kann das auch geschlossen begründen.
Nicht nur wird immer deutlicher, dass (wie von mir seit langem beschrieben) Fraktionierungen von der globalen bis in die innerparteiliche Ebene bestehen und sich vertiefen. Sondern ich erkenne auch eben dies als wesentlichste und bestimmende Kraft hinter diversen Ereignissen.

Zunächst, nochmal: Wer davon ausgeht, dass das eine Volksabstimmung war, der riskiert, aus zwei Gründen erheblich zu irren. Zum einen, weil das impliziert, Volkes Wille sei treibende – und akzeptierte – Kraft hinter dem brexit; das aber ist ziemlich unwahrscheinlich; viel realistischer ist, dass die Volksabstimmung nichts weiter als ein inszeniertes Kleid war für eine anderswo getroffene Entscheidung.

Zum anderen wurden in der eu geradezu traditionell reihenweise Volksabstimmungen, auch zu solchen Fragen, bei denen die Verfassung einiger Länder eine Volksabstimmung erfordert, grob ignoriert. Kaum jemand beachtet das heute noch, so “normal” ist es geworden, aber tatsächlich verstößt die heutige eu gegen die Verfassungen der meisten Mitgliedsländer!
Erstaunlich am brexit ist nicht (oder nur bedingt) dessen Durchführung und schon gar nicht dessen Ergebnis, sondern dass das Ergebnis nicht ignoriert wird.

Drittens und auch sehr erstaunlich: Es ist *nicht* england, das den brexit brutal durchzieht, sondern die eu und eine Ländergruppe inkl. deutschland! camerons erste Reaktion war relativieren und hinausschieben – es waren eu Anführer, allen voran deutsche, die das Ergebnis zum Faktum und zwar zum lieber heute als erst morgen umgesetzten gemacht haben!

Farbrevolutionäre Elemente und Mittel? Aber natürlich, was denn sonst. Oder dachte hier jemand, Leute wie soros oder merkel würden solche Mittel nur gegen nicht eu-Länder einsetzen? Dachte jemand, solche Verbrecher seien plötzlich pingelig und zurückhaltend, wenn es um “Hybridkrieg” gegen noch-eu-“Partner” geht? Diese Leute machen sowas doch sogar im eigenen Land!

Würden all die eu-politiker, die Monate lang gepredigt und missionert haben, dass die Einigkeit und Geschlossenheit der eu hach so vital ist und um jeden Preis erhalten werden muss, nun die von cameron ja hingeworfene Leine annehmen und versuchen, england in der eu zu behalten, dann wäre es eine andere Situation. So ist es aber nicht. Wenn wir Einschätzungen erarbeiten, dann sollten wir schon von der Realität ausgehen.

Eines ist ganz klar: Was Monate lang verkauft wurde als ein paar Problemchen in einer ansonsten wunderbaren Ehe, ist tatsächlich ein keineswegs freundliches Ringen gewesen, das nun binnen weniger als 24 Stunden zum erkennbaren, offenen Krieg geworden ist (übrigens bis hin zur Zersetzung und Einkreisung. So wird z.B. ganz offen eine Abspaltung von Schottland und ein Keil zwischen Irland und england zu treiben versucht).

Das Problem, an dem viele Betrachter scheitern ist, dass es nicht “die eu” gibt und nicht “england”, ebensowenig wie “die usa” oder auch “deutschland”.
Was da stattfindet ist nicht “eu gegen england” oder “deutschland und frankreich gegen polen” oder “usa gegen eu” oder …

Das alles, diese früher mal etwas beschreibenden Begriffe, sind von Löchern zerfressene rostige Eimer geworden.

Was bitte bedeutet denn “Land XYZ”? Praktisch betrachtet bedeutet das ein Gemenge aus Territorium, staatlicher Struktur, Wirtschaftssystem, Miltär und – am wichtigsten – ein halbwegs konsistenter Inhalt, also Bürger, Gemeinden, Regionen, Unternehmer, Kultur, oft auch Religion, usw.

Es bedeutet auch, dass die überwältigende Mehrheit der politiker bei allen Unterschieden in der Frage des “wie?” doch vereint innerhalb eines Rahmens denken und agieren, der sich grob umschreiben lässt mit “unserem Land gemäß und zumindest leidlich gut für unser Land (und verfassungskonform!)".

Genau das beobachten wir z.B. bei Russland. Abgesehen von einigen Ratten mit sehr kleiner Anhängerschaft haben dort alle Anführer und Politiker eben so einen gesunden Rahmen im Kopf. Sie mögen einen kommunistischeren oder einen kapitalistischeren Ansatz für richtig oder besser halten, sie mögen sich in tausend Details zum “wie?” uneins sein und streiten, aber sie sind freiwillig und überzeugt im Rahmen der Verfassung und des Landeswohles.

Bei uns allerdings, wie auch in england, frankreich, usa, usw. gibt es reihenweise Leute in Machtpositionen, die sogar ganz offen und unverhohlen sagen, dass sie gegen das eigene Land sind, es zerstören wollen. Und es gibt eine große Mehrheit an politikern, deren Wollen und Handeln mehr oder weniger offen nicht durch das Wohl des Landes oder der Bürger oder auch nur der Verfassung bestimmt sind, sondern durch Fremdmächte. Konkretes Beispiel für deutschland: Ein gewaltiger Teil der politiker und medien sind mehr oder weniger offen transatlantiker; die agieren im Interesse der usa.

Die für ein Land unerlässliche Konsistenz der Bürger bedeutet auch, dass, abgesehen von wenigen Ausreissern nach oben (Milliardäre) oder unten (Obdachlose) ein geschlossenes Volk vorhanden ist, das auch innerhalb eines groben Rahmens an Lebensstandard liegt. Ob dieser hoch ist oder niedrig, ist zweitrangig; wesentlich ist, dass Daumen mal Pi alle ihr Auskommen haben und dieses Auskommen innerhalb eines (relativ weit gestreuten) sinnvollen Rahmens liegt.
Konkret: Ein Land hat eine konsistente Bevölkerung, wenn diese im Hinblick auf Bildung, Kultur, Religion und Einkommen in etwa in einer gaußschen Glocke liegt, wenn also um die 85% zwischen z.B. 1.500 und 5.000 Nettoeinkommen liegen und weitere 12% wenigstens zwischen 900 und 10.000 netto liegen und auch im Hinblick auf Religion, Kultur, Bildung in einem gesunden Rahmen liegen oder zumindest passabel kompatibel sind.

Beispiel: Gemäßigte türkische Muslime, die recht brauchbar deutsch sprechen, gut integriert sind und Einkommen zwischen 900 und 10.000 haben, sind kein Problem. Extreme muslimische Fanatiker, die in so ziemlich jeder Hinsicht erheblich anders sind als wir, zersetzen das Land und richten verheerende Schäden an.

Nun gilt allerdings für so ziemlich alle “westlichen” Länder, sprich nato “Mitglieder” und andere usa Vasallen, dass diese Länder absolut nicht mehr konsistent sind und de fakto von den amis ferngesteuert wurden und werden. Zugleich und Hand in Hand damit hat sich in diesen Ländern eine Schicht vergleichsweise Ultrareicher herausgebildet und das stets zulasten der Bevölkerung.

Und das war keineswegs ein ungewollter Nebeneffekt, den man eben in Kauf nahm. Nein, das war absolut Teil des Plans. Denn anders als das jeweilige Volk selbst, will ein Beherrscher *keine* Konsistenz! Konsistenz bedeutet auch Wehrhaftigkeit und so beobachten wir keineswegs zufällig, dass, wo immer auch die amis Einfluß nehmen oder gar haben, einen Zerfall der Konsistenz. Besonders deutlich zeigt sich das bei Kriegen; da (und danach) füttern die amis immer mehrere Seiten, siehe z.B. Irak oder in den 90ern in Russland. Da schossen – wie auch bei uns 1945! – in null komma nichts oligarchen in die Höhe, bei denen man immer drei Elemente beobachten kann: Sie sind a) absolut pro-usa, b) sie setzen sich vom eigenen Volk ab und wirken gegen es und c) sie werden sehr schnell sehr reich und sehr mächtig.
In der Tat ist es sogar eine ganz wesentliche, wenn auch selten gesehene, Funktion der oligarchen, nicht nur als Handlanger sondern auch sozusagen als Lebensversicherung der amis zu dienen, denn sie führen ganz notwendig zu einer Entzweiung in Land und Volk und so zu seiner Zersetzung.

Das hätte hundert Jahre lang gut so funktionieren können, wenn man nicht, teils aus akuter Unfähigkeit, teils aus Arroganz und teils aus dem Empfinden von Unbesiegbarkeit (die sich noch heute besonders stark bei den faktisch lächerlichen usa Streitkräften zeigt) sogar im eigenen Land, in den usa sein Unwesen getrieben hätte.
Ein weiterer entscheidender Punkt in Richtung Zerfall des Hegemons usa waren Putin und, oft unterschätzt, etwas später Xi, aber auch der Iran.

Unterm Strich führte das alles zu einer Situation, in der sich in den usa selbst zwei Lager herausbildeten, nämlich die “patrioten”, die erkannten, dass es keine Weltherrschaft gibt ohne selbst gesund zu sein und die daher für einen gut verhandelten Rückzug von der Weltherrschaft und für die Reparatur und den Wiederaufbau der usa sind. Und auf der anderen Seite die ziocons, die unbeirrt und umso brutaler weitermachen wollen wie bisher und die als einzig richtigen und akzeptablen Weg die unbedingte Weltherrschaft mit allen, egal wie kriminellen und schmutzigen Mitteln sehen.

Allerdings, aufmerksame Leser werden es bereits bemerkt haben: Was uns die transatlantiker, sind den amis die ziocons, denn diese haben *nicht* das Wohl, nicht einmal die passable Konsistenz der usa im Sinn, sondern ganz andere und eigene Interessen. So würde eine killary clinton, genau wie “unsere” merkel auch, ohne Zögern das eigene Land weiter zersetzen im Sinne von und zum Wohl der ziocons, also der satanistischen ultrareichen zionisten.

Dies, der Zerfall der Konsistenz des Herrscherlandes, musste sich notwendig wie eine Tsunamiwelle durchs gesamte Weltreich ausbreiten und überall, in den usa wie auch in eu-ropa, zu zunächst noch verdeckten, nun aber zunehmend offenen Kämpfen führen.

Dies ist *die* bestimmende Kraft hinter allen größeren Ereignissen in eu-ropa und in den Mitgliedsstaaten, ja sogar innerhalb der parteien in den Ländern. *Darum* geht es auch beim brexit.

Das ist ein erbitterter Kampf, bei dem stets auch das Risiko eines Krieges lauert, aber es ist ein Kampf, der durch einen bestimmten Faktor behindert wird, dadurch nämlich, dass das westliche System sich dreist verlogen “demokratie und Menschlichkeit” auf die Fahnen geschrieben hat. Dadurch können sie nicht wie z.B. ein sau rabischer König einfach ganz offen brutal gegeneinander kämpfen, sondern sie müssen entweder verdeckt kämpfen oder aber Lügengebilde als Vorwände schaffen (wozu sich "Terrorimus", nicht selten durch die eigenen Geheimdienste betrieben oder vorgetäuscht, wunderbar eignet. *Das* ist der Grund für den stark erhöhten und täglich in den medien trompeteten "terrorismus": Er löst die "demokratie und rechtsstaat" Fesseln und gibt mehr Freiheit für die beschriebenen inneren Kriege)

Die diversen Gruppierungen sind dabei immer mal wieder durchaus erkennbar. Die spd (genauer: Ein großer Flügel der spd) z.B. tickt eher wie die “patrioten”; sie möchte einiges retten und sucht ihr Heil in Verhandlungen. merkel und andere (z.B. weite Teile der grünen) dagegen agieren klar erkennbar als ziocons, die die Konfrontation suchen und nach unbedingter Herrschaft streben; das muss naturgemäß auf eu-ropa begrenzt sein und als von den amis eingesetzter Fürst, das aber immerhin versuchen sie mit aller Gewalt; sie wollen ein eu-ropa unter deutsch-(na)zionistischer Führung. Ein Preis, der dafür zu zahlen ist, scheint die “flüchtlings”welle zu sein; diese soll sicherstellen, dass deutschland zu zersetzt ist, um je wirklich mächtig werden zu können.

Abschließend noch ein kurzer Ausflug zu Russland im gegebenen Kontext:

Man bemerke, dass Russland a) sich absolut heraushält (jedenfalls offiziell) und b) mit aller Kraft auf eigene Geschlossenheit achtet und diese auch verteidigt (z.B. durch die Einrichtung der Nationalgarde) – also das Gegenteil des westens. Russland arbeitet geradezu lehrbuchmäßig alles ab, was zu einem gesunden Staat notwendig ist.
Wenn z.B. ein Sergej Iwanow sich vor laufenden Kameras für die Sanktionen bedankt und öffentlich hofft, dass diese nicht allzu bald aufgehoben werden, dann meint er das genau so: Der westen hat Russland einen zunächst schmerzhaften, aber immens wichtigen und wertvollen Gefallen getan mit den Sanktionen, weil er damit eine Notwendigkeit zum Zusammenrücken und zur Geschlossenheit der Russen geschaffen hat.

Besonders bemerkenswert auch ist noch ein anderer Punkt, nämlich die Kriegsfrage. Sehr viele fragen sich ja, warum Russland angesichts äusserst dreister und bösartiger Provokationen und Zündeleien nicht schon lange zugeschlagen hat.
Die Antwort ist zugleich komplex und simpel: Warum sollte ich jemanden angreifen und damit Leben meiner Soldaten verschwenden und Risiken eingehen, wenn der Gegner sich doch gerade selbst in schweren inneren Kämpfen verausgabt und zersetzt? Es reicht doch völlig, eigene militärische Handlungen auf das für die nationale Sicherheit Unerlässliche zu beschränken, also Syrien und dem Donbass zu helfen (und seinerzeit Sewastopol dauerhaft zu sichern).
Dazu kommt noch eine wichtige Überlegung: Krieg vereint immer, zumindest zeitweise. Warum sollte Russland dem westen diese Stärkung einer zeitweisen Einigung zukommen lassen? Nein, die sollen sich lieber gegenseitig verhackstücken und Russland baut einstweilen seine Industrie (und sein Militär) aus und auf.
Letztlich ist es relativ egal, wer den Kampf im Reich der usa gewinnt. Das Ergebnis wird auf jeden Fall ein sehr stark geschwächter Gegner sein, der noch lange instabil bleiben wird und mit immer wieder aufflammenden Grabenkämpfen rechnen muss. Und eine wirkliche Gefahr besteht kaum. Zum einen hat Russland das militärische Vermögen, eu-ropa sehr schnell sehr hart zu zerlegen, falls das nötig sein sollte und zum anderen ist inzwischen sehr deutlich geworden, dass selbst ein größerer regionaler Krieg beide, Russland wie China vereint als unbesiegbaren Block hätte.

@темы: ziocons, eu-ropa, brexit:usa, Russland

02:03 

Dies und Das - Spielstand

Der Auslöser für diesen Artikel waren Diskussionen zu Aussagen eines russischen Generals, die in die Richtung gingen "usa versucht Russland in einen Krieg zu ziehen".

Das habe ich recht grob als Schwachsinn bezeichnet. Warum? Weil es ja beileibe nicht so ist, dass die usa/nato einen Krieg mit Russland will, Putin aber störrisch Njet sagt. Man muss Russland nicht in einen Krieg ziehen; wenn man Krieg mit Russland will, reicht es völlig, ein Dutzend cruise missiles Richtung St. Petersburg abzufeuern und schon hat man mehr Krieg als man je wollen könnte.

Die Realität sieht anders aus und wenn man sie erkennt, dann erkennt man auch mehrere Schichten von Lügen, wie es so typisch für die anglo-ziocons ist. *Tatsache* ist, dass die nato nicht nur keine militärischen Schritte gegen Russland unternommen, sondern sogar pingelig darauf geachtet hat, eine militärische Konfrontation mit Russland zu vermeiden. Sie haben sogar z.B. vor und in Syrien Prügel eingesteckt und nicht gekämpft

Aber noch etwas ist zu erkennen: Ja, die usa will jemanden in einen Krieg zerren - eu-ropa. *Wir* sind es, die in einen Krieg gegen Russland gezerrt werden sollen - und die merkel diktatura macht eifrig mit. Die usa will das Erfolgsmodell WK2 wiederholen; eu-ropa soll einen Krieg gegen Russland führen und zum Ende hin betritt dann die usa glorreich das Schlachtfeld, feiert sich als Sieger und Friedensbringer und plündert die ermüdeten und ausgelaugten Kriegsparteien Jahrzehnte lang aus.

Und Teil 1 dieses Krieges ist bereits in vollem Gange. Denn - und das ist auch völkerrechtlich so definiert - die Sanktionen *sind* ein kriegerischer Akt und sie zielen, übrigens mehrfach unverhohlen zugegeben, darauf ab, Russland schwere Schäden zuzufügen und es so in die Unterwerfung zu treiben.

Allerdings schlug der ursprüngliche Plan fehl und so durchleben wir nun sozusagen die Reste-Version dieses Plans. Der ursprüngliche Plan war es, Russland zuerst militärisch ganz erheblich zu schwächen und dann in einem Dauerfeuer militärisch konzipierter "terroristen" Überfälle und Sanktionen in die Knie zu zwingen. Das ist keine Theorie; der Flugzeugträger und mehrere Kriegsschiffe waren bereits auf dem Weg Richtung Sewastopol, um die russische Flottenbasis dort zu übernehmen und zu einer nato-Basis zu machen, drehten aber von Russland mit Versenkung bedroht um.

Die usa wollten Krieg, aber wie üblich in einer Variante hoher eigener Überlegenheit und äusserst schmutzig und gröbstens illegal gegen einen bereits sehr geschwächten Gegner. Wobei man, das ist bemerkenswert, sich nicht traute, einen großen wirklichen Krieg zu führen. Vielmehr sollte nach einem entscheidenden überraschenden militärischen Erstschlag der Krieg sofort in einen schmutzigen (nicht herkömmlichen) überführt werden.

Den Ausgang kennen wir alle. So meinen wir jedenfalls. Nur: Die Sache war keineswegs weitgehend erledigt damit, dass Russland die nato Schiffe vertrieb und die Krim und auch ihre Flottenbasis dort rettete. Und da rede ich nicht nur von der ukraine; auch der alsbaldige Fall Syriens im Spätsommer 2014 war geplant sowie die nachfolgende Flutwelle islamistischer terroristen in den dem ursprünglichen Plan zufolge kastrierten und akut bedrohten russischen Süden.

Allerdings möchte ich heute einen anderen Aspekt beleuchten, der auch sehr wesentlich ist und in der Tat zunehmend die Entwicklung bestimmte. Ich rede von der faktischen Auflösung eines geschlossenen Landes und Systems in den usa hin zu sich heftig und zunehmend erkennbar bekämpfenden Fraktionen ("patrioten" und ziocons). Und natürlich verdient auch das aktuelle Geschehen, insbesondere dessen militärische Aspekte Aufmerksamkeit.

Als Anfang wähle ich einen weithin ungesehenen, aber extrem wichtigen Punkt: Russland hat damit begonnen, einen entschuldenden Prätext für einen evenuellen Atomschlag einzuführen.

Ich las dieser Tage einen Artikel eines namhaften russischen Militäranalysten, in dem dieser augenscheinlich einen groben Fehler machte; er beschrieb die große Gefahr für Russland, die von den aegis Installationen in rumänien (fertig und eingeweiht) und polen (geplant und beschlossen) ausgeht. Der Kernpunkt dabei war die extrem kurze Vorwarn- und Reaktionszeit für Russland, die die Wahrscheinlichkeit eines atomaren Gegenschlags extrem erhöht. Allerdings ordnete er hierbei tomahawk cruise missiles die Geschwindigkeit von ballistischen Raketen zu, was grundlegend falsch ist. tomahawks fliegen "gemütlich" mit unter Mach 1, während ballistische Raketen Geschwindigkeiten von Mach 3 bis über Mach 10 erreichen.

Dabei kommt noch ein Punkt ins Spiel, nämlich die Reichweiten der Systeme. Zwar ließen sich ballistische Kurzstreckenraketen (Mittelstreckenraketen wurden abgeschafft) auch in einem erweiterten aegis vls Startsystem in rumänien oder polen starten, allerdings sind die Reichweiten bei weitem zu niedrig, um auch nur in die Nähe von Russland zu kommen. Bei tomahawks wiederum ist zwar die Reichweite ausreichend, aber die Geschwindigkeit viel zu niedrig; dabei blieben Russland reichlich mehr als 30 Minuten Reaktionszeit (und der potentielle Schaden wäre gering aufgrund der kleinen Waffenköpfe).

Und doch beschreibt der renommierte russische Militäranalyst dieses völlig irreale und abstruse Szenario so. Wenn ich nicht davon ausgehen möchte, dass der Mann einfach ahnungslos und dumm ist, wozu ich keinen Anlass habe, dann stellt sich die Frage nach dem warum.

Einfach: Das Szenario eigent sich hervorragend als Prätext für einen nuklearen Schlag. Im günstigsten Fall vermittelt es dem Aggressor die klare Botschaft, dass man sehr hart reagieren würde und im ungünstigen Fall kann man später darauf verweisen und aufzeigen, dass man doch unmissverständlich und deutlich beschrieben hat, wie man die Aktionen des Aggressors wahrnimmt (und mithin mit welchen Reaktionen zu rechnen ist).

Inzwischen strahlt der innere Graben der usa bis in die letzten Winkel des Ex-Imperiums. In unserem Land z.B. spaltet er zunehmend die cdu, wobei merkel für die ziocons agiert und zunehmend große Teile der cdu sich dem verwehren. Aber auch die Vorgänge in türksistan sind Ausläufer dieses Zerfalls.

Abschließend möchte ich noch auf eine "Atombombe" hinweisen, über die die russische Presse erfreut berichtet, über die man aber im westen kaum einen Mucks hört: Der ASEAN Gipfel in Sochi.

Interessant: In einem kleinen Minitest im persönlichen Umfeld zeigte sich, dass kaum jemand weiss, was ASEAN überhaupt ist oder zumindest erhebliche Fehler gemacht werden (z.B. "Das ist doch eine Gruppe mit und um China" ). Nun, wenn man es erklärt, so wird erkennbarer, worum es geht: ASEAN ist eine Art Staatengruppe ungefähr à la eu - und von vergleichbarer Größe. Nämlich Daumen mal Pi all die Staaten zwischen Indien und China und bis herunter nach (aber ohne) australien (das prompt Schmutz auf Russland warf mit einer Klage wegen MH017). Die Gruppe erstreckt sich über ein riesiges Gebiet und hat etwa 600 Mio Einwohner. Darunter sind auch sehr wohlhabende Staaten wie Singapur und Brunei und das gewaltige Indonesien mit knapp einer Viertelmilliarde Einwohnern. Ganz nebenbei geht auch eine der wichtigsten Schiffahrtsrouten durch diese Region (aus der man auch die amis vertreiben wird).

Wirklich interessant aber wird es, wenn man betrachtet, was da in Sochi besprochen wurde: So ziemlich alle ASEAN Staaten wollen eine enge Zusammenarbeit - inkl. militärischer Kooperation, teilweise sogar russische Militärbasen! - mit Russland und EEU. Obendrein wollen sie haufenweise russische Waffen und russisches Öl und anderes mehr.

Die Grundlinie dabei ist eine zweifache: Zum einen drängen sich ganze Staatengruppen militärisch in Richtung Russland, was auch im Zusammenhang mit und als Gegengewicht zum tpp der usa zu sehen ist. Und zum anderen eröffnen sich große Märkte für Russland, insbesondere auch Energiemärkte.

Oder anders ausgedrückt und aus einer anderen Perspektive betrachtet: Zwei Tage vor dem Gipfel in Sochi, verkündete das eu aussen-Miststück mogherini, dass man die Anti-Russland Sanktionen verlängern wird. Sozusagen als unmittelbare Antwort darauf kann Russland nun grinsend auf ASEAN hinweisen, das ähnlich groß und wichtig ist wie eu-ropa - allerdings eine durchschnittliche Wirtschafts-Wachstumsrate von über 5% vorweisen kann (In ASEAN sind u.a. die "Tiger-Staaten" ).

Oder kurz und knackig: "Warum nur 1 Jahr weitere Sanktionen? Macht doch gleich 3 oder 5 Jahre draus, falls es euch noch solange gibt. Ach und: Wir haben keine Zeit für eure dämlichen Spielchen. Anders als ihr haben wir nämlich haufenweise Geschäfte zu machen. Und jetzt fickt euch!"

Die wunderbare Sacharova hat das zum Vergnügen der ASEAN Gipfelteilnehmer und zum leichteren Verständnis für die verblödeten eu-ropäer dann auch gleich noch als Kalinka getanzt. Gut gemacht, verehrte Frau Sacharova.


@темы: Russland, eu-ropa, usa

22:17 

Anmerkungen zu R. Ischtschenkos Artikel und zu ukro-faschistan

Der Ischtschenko Artikel ist hier zu finden -> www.politaia.org/balkanisierung/rostislav-ische...

Die Einschätzung Ischtschenkos ist nahezu deckungsgleich mit dem, was ich hier schon lange sage. Mit einem Unterschied, wobei ich da eine Schwäche bei Ischtschenkos Analyse sehe (keine Schande; perfekt ist keiner und I. gehört fraglos zu den Besten). Und zwar der Umstand, dass Ischtschenko nach wie vor von "die usa" spricht.

Dabei deutet er sogar selbst Zweifel daran an, dass "die usa" die Kontrolle behalten können. Nun: Nein, können sie nicht, denn es gibt in dem Gemenge eben noch eine weitere instabile Lage, nämlich die, dass es "die usa" so gar nicht mehr gibt. Bisher sagte ich, die usa sei aufgespalten in ein "patrioten" und ein ziocon Lager, wobei merkel ganz klar zu den ziocon-Puppen gehört. Mittlerweile deutet sich an, dass es noch ein drittes Lager geben wird, nämlich die Bürger der usa (die zunehmend drangsaliert, entrechtet und unterdrückt werden - aber eben auch sehr viele Waffen haben). Zu diesem Lager gehören übrigens in gewissem Umfang auch regionale Verwaltungen inkl. Sicherheitsorganen.
Tatsächlich gibt es sogar zwei Varianten von möglichen Entwicklungen, soweit es "we the people" betrifft: Zum einen die Variante von mehr und mehr Verweigerung bis hin zu offenen Aufständen, zum anderen (und denkbarer Weise als Fortentwicklung) das Zerbrechen des Staates usa. Immerhin gibt es bereits seit einigen Jahren teilweise sogar offene Diskussionen, ja mitunter sogar durchaus ernstgenommene Gesetzesvorschläge in Bundesstaaten zu Sezession.

Zur ukraine möchte ich noch eine Perspektive ergänzen, denn es gibt noch eine weitere Variante, die von den ziocons angeheizt wird: Die zwangsweise ganz physische Aufnahme der ukros in die eu im Sinne einer weiteren "flüchtlings" Bewegung. Dazu gleich noch mehr.

Das ist auch insofern interessant, als diese naturgemäß über Routen durch die Visegrad Staaten verliefe, also durch eben jene Staaten, die schon jetzt in Sachen "flüchtlinge" eine harte, ablehnende Linie fahren.

Ein weiterer weithin unbeachteter aber zweifellos bis in die ukraine wirkender Umstand ist die in Syrien nun eindrucksvoll vorgeführte Stärke Russlands inkl. der Tatsache, dass die usa Russland nun mehr oder weniger als gleichberechtigten Partner auf Augenhöhe akzeptieren und behandeln (wo sie es nicht tun, beziehen sie regelmäßig Prügel). Man vergesse nicht, dass weite Teile des ukrainischen Offizierscorps russisch geprägt sind und nun erst recht nicht für einen Krieg gegen Russland (und sei es indirekt) zu gewinnen sein werden.

Damit ist ein weiterer Weg versperrt.

Und nun zur entscheidenden Frage: Was wollen die diversen relevanten Machtblöcke und wie sieht die jeweilige Aufstellung aus?

- ukraine
Dazu gibt es nichts zu sagen, weil die ukraine zwar Schauplatz, nicht aber relevanter Mispieler ist. Die ukraine wird zu fressen haben, was immer man ihr vorsetzt.

- usa
Siehe auch oben. Kurzversion: Die ziocons spielen ihre Züge stets nach dem Motto der Verantwortungslosigkeit und der maximalen Schädigung/Schwächung ("Uns doch egal, welche Folgen ein Brand in der ukraine hat. Hauptsache es brennt und wenigstens ein Teil der Hitze zieht Richtung Moskau" ). Die patrioten waren seinerzeit zu sehr mit konstruktiven Ansätzen für eine Rettung der usa beschäftigt und fühlten sich zu sicher ("wir haben das pentagon" ) und sie konnten recht wenig gegen die Brandstiftung der ziocons unternehmen, zumal die Vorbereitungen hauptsächlich weit weg in deutschland durch merkel/kas betrieben wurden.
Ich denke, die "patrioten" hätten gerne Ruhe ohne Gesichtsverlust, zumal eine notdürftig wieder befriedete ukraine den Umgang mit Russland vereinfachen dürfte.

- eu-ropa
Ischtschenko übersieht zwar einiges, hat aber insofern Recht, als man in eu-ropa teils an den Sieg der amis glaubte und teils auch zu feige war, den ziocons Nein zu sagen. Man übersehe dabei aber nicht, dass die ziocons auch in eu-ropa sehr stark sind; Es ist ja keineswegs so, dass in den usa die Bösen sind und hier die Guten, die nur etwas ängstlich sind.
Ebenso ist kaum zu unterschätzen, welch massive Unterwerfung, ja Knebelung die nato mit sich gebracht hat. eu-ropa versucht ja seit Jahrzehnten, ein eigenes Militär oder Militärbündnis zu etablieren, wird dabei aber stets frühzeitig von den amis stranguliert. Im Ergebnis heisst das, dass eu-ropa de fakto kein eigenes Militär hat und mithin, wenn es hart auf hart kommt, ein machtpolitisches Leichtgewicht ist, das selbst nur wenig bewegen kann.

- Russland
Russland will, was es schon immer wollte: Einen möglichst friedlichen neutralen bis gewogenen Puffer nach Westen und eine - ja natürliche - europäische Großmacht in einer guten, gedeihlichen Nachbarschaft sein. Heute wird das aus reinem Pragmatismus ergänzt um das Bestreben, dem ami Adler die Flügel zu brechen und ihn zu einem friedlichen (oder impotenten) Federvieh zu machen.

Zweite entscheidende Frage: Wie wäre die Situation in der ukraine prinzipiell aufzulösen?

- Intern, friedlich
Scheidet aus. Die gesamte Führungsschicht dort ist bei weitem zu korrupt und die Lage bei weitem zu verfahren.

- Intern, militärisch
Scheidet weitgehend aus. Die Nazis sind zu stark und einflussreich geworden und beide, Nazis wie Militär sind zu schwach, um einen Krieg gegen den Donbas zu gewinnen. Erschwerend müssen beide fürchten, dabei vom jeweils anderen hinterrücks angegriffen zu werden. Insgesamt erscheint allen Spielern dort das am besten, was auch tatsächlich stattfindet: Kein richtiger Krieg, kein halbwegs ernstgemeinter Frieden, sondern ein ewiger Schwelbrand mit Beschuss des Donbas.

- Extern/externe Hilfe oder Einwirkung
Dies könnte durch 3 Blöcke geschehen: a) die amis, die es aber, wie Ischtschenko ganz richtig schreibt, nicht (mehr) wollen (und können). b) Die eu-ropäer, die es weder können noch wollen. c) Die Russen, die es erwiesenermaßen können, aber nicht wollen, jedenfalls nicht als nützliche dumme Ausputzer.

Womit dann auch die weitere Entwicklung in etwa abgesteckt ist (abgesehen von extremen und dummen, kurzsichtigen Manövern):

Entweder man lässt die Brühe weiter köcheln, eröffnet dann aber das zunehmende Risiko erheblicher und schmerzhafter Folgen für eu-ropa und indirekt auch die usa (Nicht für Russland. Die haben die Kenntnisse und Möglichkeiten, effizient zu agieren und das Problem umfassend im Keim zu ersticken). Ein Stichwort ist "extrem gewalttätige" flüchtlingswellen.

Eine nicht unwesentliche Anmerkung dürfte sein, dass mit der Schaffung der Nationalgarde ein sehr wirkungsvolles Instrument für allerlei Varianten geschaffen ist; angefangen von Grenzschutz bis hin zu paramilitärischer Einwirkung Richtung ukraine.

Oder aber man räumt dort auf. Da gibt es wiederum zwei Zielvarianten. a) eine Aufteilung der ukraine (wäre z.B. polen angenehm und, bedingt, der nato) oder b) eine Befriedung und Erhaltung einer Art Staat, allerdings stark "föderal".
Variante a hat einige attraktive Vorzüge, ist aber sehr teuer und aufwendig. Man wird sich wohl für Variante b entscheiden, die auch juristisch einfacher und verdaulicher ist.

Allerdings gibt es 3 große hässliche Brocken:
1) Jemand muss ziemlich hohe Kosten für einen notdürftigen Wiederaufbau aufbringen.
2) Jemand muss sich um die Entmachtung und Entsorgung der Nazis kümmern, denn die müssen auf jeden Fall weg für eine ordentliche Lösung. Das meine ich nicht nur politisch sondern auch ganz pragmatisch. Wenn dieser Bande nicht der Schädel abgeschlagen wird, wird sie beharrlich weiter nach Macht streben.
c) Jmeand muss sich militärisch engagieren.

1 dürfte ziemlich klar und kein allzu großes Problem sein. Nicht nur kann man ja ezb fake-Geld dorthin pumpen, sondern es wäre auch allemal günstiger als die Alternative. Wenn die eu politiker eins kapiert haben, dann dass die Bevölkerung ultra schlecht auf kriminelle "flüchtlinge" reagiert; da die Abzocker keinesfalls ihre Positionen und Pfründe aufs Spiel setzen wollen, werden sie recht klaglos ezb fake Geld zahlen, zumal man dann ohnehin mit Russland mehr echtes Geld verdienen kann als man an fake-geld in die ukraine pumpt.

2 will im westen sicher niemand anfassen; das Eisen ist zu heiss, nicht zuletzt, weil merkel/kas es selbst mit geschmiedet haben. Man wird sich da also auf den Donbas und Russland verlassen. Zudem hätte Russland den Vorzug, angesichts seiner Akzepanz mit nur geringer physischer Unterstützung das ukro-Militär dazu ermutigen und bestärken und darin unterstützen zu können, das weitgehend selbst zu erledigen.

3 *kann* nur Russland leisten. Und genau darum dürfte es nun wohl gerade gehen. Denn natürlich erbringt Russland diese Leistung nicht einfach mal so, natürlich räumt Russland nicht zu eigenen Kosten den Dreck weg, den die westlichen Verbrecher dort verursacht haben.

Das wirklich interessante daran ist nicht mal so sehr, was eu-ropa dafür geben und tun muss, sondern, dass dafür jedenfalls eine zumindest teilweise Abwendung von den usa unerlässlich ist.
Zum Beispiel wird eu-ropa sämtliche Sanktionen aufheben müssen und auch die Krim anerkennen müssen.
Zugleich gilt aber auch, dass die usa ukrostan sozusagen zum Test für die Frage der wirklichen Macht gemacht haben. Geht Russland da als Sieger hervor, dann haben die usa eu-ropa im wesentlichen verloren, alleine schon, weil damit ihre Nicht-Unbesiegbarkeit und ihre Impotenz erwiesen wäre.

Und noch etwas ist interessant: eu-ropa ist keineswegs mehr frei zu tun, was es will. Wie gerade eben wieder die Wahlen in Österreich gezeigt haben, gibt es nahezu eu-ropa-weit eine immense Ablehnung des eu-Molochs und Terroristen und der usa (zumindest als Hegemon) sowie einen sehr starken und noch weiter zunehmenden Rutsch nach "rechts" - wobei "rechts" hier bedeutet, a) pro Russland und b) gegen das anglozionistische volksfeindliche Verbrecherkartell nahezu aller politiker in brüssel und in nahezu allen eu-ropäischen Ländern.

eu-ropa steht also unter gewaltigem Druck, alleine schon, um seine eigenen Pfründe nicht zu verlieren.

Eine heitere Volksweisheit erzählt von einem alten und einem jungen Stier auf einem Hügel, die etwas weiter unten eine Herde Kühe bemerken. Der junge Stier sagt gleich "Lass uns hinunter rennen, die Kühe überraschen und uns jeder eine aussuchen und besteigen". Worauf der erfahrene alte Stier nach kurzem Nachdenken sagt "Nein. Lass uns ganz gemütlich hinuntergehen und alle besteigen".

Die amis und eu-ropäer waren die jungen Stiere, Russland ist ganz offensichtlich der alte.

Russland hat dem Donbas also keineswegs ignorant abverlangt, so lange so fast unerträglich stillzuhalten. Der Sieg dort sollte - und musste - nur ein Teil eines umfassenderen Sieges sein, der zugleich das Sahnehäubchen sein wird.

@темы: usa, ukraine, eu-ropa, Russland

02:54 

Gardetiger und freche ratten.

Prinzipiell ist die Nationalgarde wie z.B. die frz. gendarmerie zu sehen, also wie eine kasernierte Bundespolizei. Dabei ist aber auch zu bedenken, dass das FSB eher einer Mischung aus bka, bnd und vs entspricht als einer Polizei.

Was allerdings in der Tat interessant ist, ist der Umstand, dass die Nationalgarde direkt dem Präsidialamt untersteht. Damit ist zugleich eine wichtige politische Grundaussage getroffen, denn dem Präsidenten unterstehen klassisch das Aussen und das Verteidigungsministerium. Das bedeutet, dass die Nationalgarde - und genau so wird sie auch beschrieben - eine Art Militär im Inneren ist, einer Streitmacht zum inneren Schutz des Landes. Ihre Aufgabe ist nicht die einer typischen Polizei sondern die der Landesverteidigung im Inneren.

Aber es gibt noch ein ausgesprochen interessantes und maßgebliches Detail, das ich bisher noch nirgendwo gewürdigt sah: Viktor Zolotov, der Generalstabschef (im Ministerrang!) der Nationalgarde war von 2000 - 2013 Chef der Präsidial-Leibwache und wechselte dann ins Innenministerium, wo er als General zum Chef justamente jener Truppen wurde, aus denen sich die Nationalgarde nun rekrutiert.

So etwas geschieht nicht zufällig.

Würde Gen. Zolotov nun Chef der Nationalgarde, hätte diese aber nicht bereits ca. 2 Jahre befehligt, so würde er mindestens 1 Jahr, eher 2 benötigen, um seine Truppe, insb. das Offizierschor und deren Eigentümlichkeiten, Abläufe, Schnittstellen und spezifischen Eigenheiten wirklich ausreichend kennenzulernen. So aber kann er sozusagen morgen früh voll einsatzbereit sein.
Mit anderen Worten: Die Gründung der Nationalgarde kam zwar für (fast) alle überraschend, war aber tatsächlich schon lange vorbereitet und zwar offensichtlich mit dem Ziel, genau dann, wenn sie gebraucht wird, nicht nur auf dem Papier gegründet zu werden, sondern auch umgehend einsatz- und handlungsbereit zu sein.

Und auch zum Zeitpunkt ("warum gerade jetzt?" ) und zu einer wesentlichen Kern-Aufgabe haben wir Hinweise: Der Kreml hat darauf hingewiesen - und das ist sicher nicht zufällig der zeitliche Kontext - dass man mit einer Serie von Anschlägen im Inneren rechnet, insb. im Hinblick auf die im Herbst anstehenden Wahlen.

Gehen wir einige Jahre zurück. Putin und seinem Team war zweierlei klar: 1) Die amis würden nicht problemlos abtreten, sondern um sich und gegen Russland schlagen und 2) die amis hatten weder die Option eines atomaren noch eines konventionellen Krieges, weil die nato beides erbärmlich verlieren würde.
Womit zu rechnen war, war also zweierlei, zum einen diverse militärische und quasi militärische Aktionen im Umfeld und vermutlich sogar gegen Russland selbst, wenn auch verzweifelt und begrenzt ("Der letzte Angriff" ) und zum anderen "hybride", sprich schmutzige nicht-militärische Aktionen durch die medien, ngos etc.
Der dritte Faktor war der, dass Russland, wenn es einmal begonnen hatte, sich den amis entgegenzustellen, das konsequent durchziehen musste oder schmerzhaft zurückgeworfen würde.

Was militärische Angriffe anging, so war das Militär zuständig. Hässlicher und schwieriger allerdings würden die "hybriden" Angriffe werden, vor allem im Inneren. Die medien betreffend schuf man durch einige Umstrukturierungen einen eigenen Apparat zur Beantwortung von Angriffen, die aber weitenteils letztlich auch Angriffe von aussen sind. Wirklich hässlich würde es im Inneren werden, wo die usa nicht zuletzt aus den 90'er Jahren noch reichlich Kontakte und ganze Armeen von ratten hatte. Zugleich leidet Russland nach wie vor (u.a. eben deshalb) an Korruption. Allerdings muss diesbezüglich auch gesehen werden, dass die wesentlichste Einflussgröße diesbezüglich der westen ist; die Korruption in Russland ist nicht deshalb so stark, weil man das dort locker sieht oder weil die Menschen aus schierer Not bestechlich sind, sondern weil ein wirklicher und wirkungsvoller Kampf gegen die Korruption zugleich ein Kampf gegen den westen und all seine ratten und ngos sein muss, denn der westen ist es, der Korruption in Russland braucht, nicht zuletzt, um seine ratten, ngos und gekauften Beamten "diskret" bezahlen und die weitere Entwicklung Russland immer wieder empfindlich stören und bremsen zu können. Auch diesbezüglich gilt, dass der Kampf, einmal begonnen, konsequent bis zum Ende geführt werden muss oder aber verloren ist.

In diesem Zusammenhang und zum besseren Verständnis der Nationalgarde möchte ich nochmal einen Blick auf die Hauptperson General Zolotov werfen.
Sein Werdegang wird üblicherweise so beschrieben, dass er seit 2000 dreizehn Jahre lang Chef von Putins Leibgarde war und dann zum Innenministerium wechselte und die dortigen Truppen anführte. Aber da ist noch mehr und im westen weithin Unbekanntes. Zolotov war bereits seit den 70ern, also bereits als sehr junger Mann beim KGB, genauer bei den "Devjatki" beim 9. Direktorat. Die Aufgabe der Devjatki aber war Personen- und Objektschutz. Mit anderen Worten: Zolotov war Zeit seines Berufslebens ein Beschützer, ein bodygard. So etwas prägt; man beschützt nicht ca. 40 Jahre lang und wird dann Polizist oder Bäcker.

Damit ist auch die Grundidee und Priorität der Nationalgarde klar, zumindest für die Anfangszeit: Die Nationalgarde ist der Beschützer, der bodyguard Russlands im Inneren. Genau das macht Gen. Zolotov aus, so tickt er und so soll auch die Nationalgarde ticken.

Beschützen tut auch Polizei, mag nun mancher sagen - und insofern falsch liegen, als Polizei prinzipiell, vage und allgemein schützt, im wesentlichen dadurch, dass es sie gibt und dadurch, dass sie Verbrechen aufklärt. Ein bodyguard allerdings ist komplentär dazu; er beschützt ganz konkret. Sein Ziel ist nicht die Aufklärung von Anschlägen, sondern sie zu verhindern, koste es was es wolle. Und genau das beschreibt auch die Kernaufgabenstellung der Nationalgarde.
Das wird sogar in rechtlichen Details deutlich. So kann die Nationalgarde z.B. Leute für ein paar Stunden festnehmen, um sie dann der Polizei zu übergeben. Klartext: Die Nationalgarde ermittelt nicht und nimmt üblicherweise nicht einmal fest - die Nationalgarde verhindert Verbrechen und zwar ganz bestimmte Arten von Verbrechen.

Einen weiteren Hinweis gibt uns eine Sonderabteilung des FSB zur Bekämpfung von organisiertem Verbrechen, insbesondere im Zusammenhang mit Korruption. Auch diese Sonderabteilung wurde seinerzeit direkt dem Präsidialamt unterstellt. Der Grund, warum das so ist, weist uns auch auf zumindest einen wichtigen Faktor hin, warum die Nationalgarde dem Präsidialamt unterstellt ist: Es zeigte sich sehr bald, dass das FSB bei der Korruptionsbekämpfung immer wieder auf Konstellationen stieß, bei denen sehr hohe und höchste Funktionäre bis hin zu Duma Abgeordneten und Ministern im Hintergrund schützend Strippen zogen und das FSB ausbremsten.
Diese Sonderabteilung wurde daher direkt dem Präsidialamt unterstellt und zwar so, dass man sich nötigenfalls direkt an den Chef der Präsidialverwaltung Iwanow wenden kann. So schwachsinnig und mächtig, sich dem Kreml selbst entgegenzustellen ist niemand in Russland und der Kreml kann auch jede Türe im Land öffnen.

Doch es gibt noch eine Verbindung zwischen dieser Gruppe und der Nationalgarde. Diese Sondergruppe ist das "Gehirn", ausgezeichnete und gut ausgerüstete Ermittler und die Nationalgarde ist sozusagen die Faust, die Muskeln. Dies ist zum einen nötig und sinnvoll, weil die Sondergruppe oft genug auf Unterstützung fürs Grobe angewiesen war, nicht immer zu ihrer Zufriedenheit, so dass sie nun mit einer eigenen Faust ausgestattet wirklich unabhängig und konsequent alles Nötige tun kann. Zum anderen aber beginnt die Nationalgarde nicht bei Null, sondern sie kann auf reichlich eifrige Ermittlungsarbeit der Kollegen zurückgreifen.

So eine Kombination braucht man auch, um wirklich aufzuräumen und zwar bis in die höchsten Ränge und bei den oligarchen, die häufig sogar eigene private Armeen in Form von Sicherheitsdiensten unterhalten. Und tatsächlich gehört auch "rein zufällig" die Kontrolle und Überwachung von privaten Sicherheitsdiensten zu den Aufgaben der Nationalgarde. Aber auch so einige Skandale im Bereich der Regierungsmitglieder, zuletzt im Kulturministerium, zeigten deutlich, dass ernst gemeinte Korruptions und ratten Bekämpfung nur ausserhalb und oberhalb der Regierung aufgehängt sein kann.

Und noch ein Bereich ist wesentlich, ein zunächst eher unscheinbarer, nämlich der Objektschutz, genauer der Schutz von wichtigen oder sensiblen öffentlichen Einrichtungen.
Denkt man mal zurück an den maidan, so wird schnell erkennbar warum. Um einen Staat zu übernehmen oder wirksam in Bedrängnis zu bringen, reicht es nicht, "Bürgerproteste" anzuzetteln; diese sind sozusagen nur Heizungen zum Vorglühen; das eigentliche Ziel ist ja der Sturz und die Übernahme der Staatsführung. Dies gilt analog auch für Regionen. Kein Gemeinwesen kann seinen Aufgaben nachkommen, wenn seine Einrichtungen gestört oder gar besetzt werden. Ähnliches gilt auch z.B. für Einsatztruppen; sie sind auf Transport und Logistik angewiesen; wird das empfindlich gestört, so kommt die Maschinerie zum Stehen. Nicht zuletzt ist damit zu rechnen, dass die amis wie schon in kiew auch professionelle Mörder und Saboteure einsetzen werden; diese werden in der Nationalgarde einen sehr fähigen und entschlossenen Gegner finden, der diese terroristische Gefahr fürs Land effizient und schnell beseitigen wird.

Insgesamt zeigt sich, dass die Gründung und Einrichtung der Nationalgarde ein weiterer wichtiger Schritt in einem längeren Kampf gegen den stürzenden aber verbissen um sich schlagenden Ex-Hegemon usa ist. Dieser Schritt wurde gute zwei Jahre lang unauffällig aber ganz konkret vorbereitet und zweifellos noch deutlich früher klug geplant und ebenso klug in sehr fähige, bewährte und vertrauenswürdige Hände gelegt.

Die amis werden Russland sehr gut gerüstet und vorbereitet finden bei dem Versuch, ihre ratten zu einem verheerenden Schlag loszuschicken. Er wird scheitern, dieser Versuch, wie auch die anderen Versuche; es wird deutlich zeigen, wer in Eurasien das Sagen und die Macht hat und am Ende wird ein stärkeres und rattenfreies Russland stehen.


@темы: Russland, ratten, usa

Russophilus

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